Kunst (über) Konsum | Polarstern
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Kunst (über) Konsum

Fastenzeit. Zeit sich Gedanken zu machen, was man eigentlich alles nicht braucht. Solche Gedanken brauchen manchmal etwas Anstoß. Sie sind vom System nicht vorgesehen. Ein Angriffspunkt - auch für die Street Art.
Begeistert haben mich die Arbeiten des schottischen Künstlers Robert Montgomery. Er setzt einfache, weiße Schrift auf schwarzem Grund, auf riesige Plakatwände, die seine Botschaften klar und deutlich dem Flaneur ins Gesicht schleudern. Das Plakat – ein Kontext, der normalerweise ganz anderen Botschaften vorbehalten ist: Du musst schöner, dünner, jünger sein! Also: Du bist zu hässlich, dick und alt. Kauf mich! Für Montgomery ist das Plakat so genau der richtige Kontext für eine geballte Ladung Kulturreflexion: In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Konsum fasten mit Kunst

Fasten, lass es uns probieren

40 Tage sind es von Aschermittwoch bis Ostern. Fastenzeit. 40 Tage in denen ich versuchen werde, dem Konsum des Jahres Einhalt zu gebieten. Fastest du auch? Für Junkies gibt es Alternativen. Denn wenn Du unbedingt etwas kaufen musst, dann lieber:
_etwas, das dadurch wiederverwendet wird.
Wie die Rocker Bench Mustafa von Helmut Morrison, Loitfelder & Weikamp und Klaus Fuchsenberger. Die besteht aus original Münchner U-Bahn Wartebänken.
_etwas, das Du wiederverwenden kannst.
Ich mag diese fröhlich bunten Coffee-to-Go-Becher. Ganz ähnliche gibt’s in meinem Lieblingscafé. Die sind gar nicht teuer – und den ersten Laufkaffee gibt’s gratis dazu.
_oder kauf gleich NothingTM. (Alles andere ist einfach so 2011.)

Mit Montgomery vor Augen könnte es bei mir dieses Jahr aber vielleicht auch klappen, dem Konsum zu widerstehen. Manchmal sind die schönsten Dinge im Leben ohnehin kostenlos – und meistens draußen. Kaum einer hat mir das jemals so gut vor Augen führen können wie der Großmeister der Land Art, Andy Goldsworthy.

Was mir auffällt: Goldsworthy und Montgomery sind beide Schotten. Damit stehen sie auch für eines, für das Fasten. Kein Zufall?

Strom fasten kann man das ganze Jahr

Mir, und Dir vielleicht auch, fällt das Fasten deutlich schwerer. Neben Kunst und Emotionen brauche ich dazu die Logik. Auch beim Strom sparen, das ist nämlich auch eine Art des Fastens. Denn Wirklich Ökostrom hin oder her – die billigste und umweltfreundlichste Kilowattstunde Strom ist immer noch die, die nie verbraucht wurde. Erst im zweiten Schritt geht es um Energieeffizienz und im dritten um erneuerbare Energien und Strom festen sollte man eigentlich das ganze Jahr. Ich will in der Zeit bis Ostern die Natur beim Erwachen beobachten. Wie sie sich langsam aus dem warmen Bett des Winterschlafs herausschält. Ich will ganz viel draußen sein, Sonne im Gesicht. Ich will nichts kaufen, was ich nicht brauche und dort fasten, wo es einfach ist – nur nicht an Lebenslust.



Fotos: Robert Montgomery und Andy Goldsworthy

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