Kühlen mit Wärmepumpe – das bringt eine reversible Wärmepumpe.

Wärmepumpen werden oft als umgekehrter Kühlschrank beschrieben. Sie ziehen Energie aus ihrer Umgebung und wandeln sie mit Hilfe von Strom in Wärme um. Aber nicht nur das: Mit manchen Wärmepumpen kannst du zudem Kühlen und so auch im Sommer eine angenehme Raumtemperatur schaffen. In der Kombination mit einer Photovoltaikanlage steigerst du Effizienz und Nachhaltigkeit der sogenannten reversiblen Wärmepumpe. Ziemlich cool, finden wir. Deshalb haben wir uns mal genauer angesehen, wie das Kühlen mit einer Wärmepumpe funktioniert, wie du deine Wärmepumpe für das Kühlen nachrüsten kannst und was es bringt und kostet.

Alles zum Thema Kühlen mit Wärmepumpe:

 

Mit der Wärmepumpe kühlen? Deshalb macht es Sinn.

Die Sommer werden seit Jahren immer heißer und auch im Winter werden die Temperaturen immer wärmer. Mit einer reversiblen Wärmepumpe, die idealerweise mit einer PV-Anlage verknüpft und so besonders effizient ist, kannst du zu jeder Jahreszeit ein angenehmes Klima in deinem Zuhause schaffen. Das ist auch deutlich nachhaltiger als eine Klimaanlage, die komplett mit Strom betrieben wird, schnell ins Geld geht und, wenn du herkömmlichen Strom beziehst, auch noch für zusätzliche CO2-Emissionen sorgt. Laut dem Hersteller Viessmann stieg die Nachfrage nach Wärmepumpen, die heizen und kühlen, in den letzten Jahren deutlich an. „Es wird immer stärker darüber nachgedacht, wie man seine Räume kühlen kann“, sagt Alexander Fabrici, Vertrieb und Projektierung bei Viessmann. Gerade Neubauten seien oft sehr gut abgedichtet. Das bedeute, es wird schneller warm und somit steige der Bedarf an Kühlsystemen. 

Da die Wärmepumpe Strom benötigt, um Umweltenergie in Wärme zu verwandeln, ist es besonders wichtig, auf erneuerbare Energien zu setzen. Nur so wird rundum klimafreundlich geheizt und gekühlt. Entweder wird die Energie selbst mit einer PV-Anlage erzeugt oder die Wärmepumpe wird mit einem grünen Wärmepumpenstromtarif versorgt.

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So funktioniert das Kühlen mit Wärmepumpe.

Eigentlich sind Wärmepumpen – wie der Name schon sagt – dazu da, Räume zu wärmen. Die dafür benötigte Energie nimmt die Wärmepumpe aus der Umwelt, zum Beispiel aus der Luft, dem Grundwasser und oder dem Erdboden. 

Tolles Prinzip: Wärmepumpen wandeln Energie aus der Umwelt in Wärme um.

Eine reversible, also „umkehrbare“ Wärmepumpe dreht den Prozess quasi um und kann auch Kühlen und so auch im Sommer für die ideale Temperatur sorgen. Das Kühlen mit Wärmepumpe funktioniert über passive oder aktive Kühlung. Das Praktische ist: Du kannst deine bestehende Wärmepumpe in den meisten Fällen relativ einfach nachrüsten.

 

Passive Kühlung.

Es gibt die Möglichkeit, passiv mit einer Wasser- oder Erdwärmepumpe zu kühlen, indem man ein paar technische Geräte ergänzt: Ein Wärmetauscher, ein 3-Wege-Ventil und eine Umwälzpumpe sind dazu nötig. Mithilfe des Wärmetauschers wird die Wärme aus dem Raum direkt ins Erdreich oder an das Grundwasser abgeführt, die Wärmepumpe selbst wird dabei sozusagen umgangen. Der größte Unterschied zur sogenannten aktiven Kühlung mit der Wärmepumpe ist, dass der Verdichter beim passiven Kühlen nicht aktiv ist. Die Wärmepumpe ist beim passiven Kühlen also bis auf Regelung und Umwälzpumpe ausgeschaltet. Das macht die passive Kühlung besonders energiesparend. Die Temperatur in einem Einfamilienhaus mit Fußbodenheizung kann so um etwa 3 Grad gesenkt werden. „Aktuell ist die Standardlösung im Einfamilienhaus (Neubau) die Luft-Wärmepumpe. Diese kann aber nur aktiv kühlen“, betont Viessmann-Experte Alexander Fabrici.

 

Aktive Kühlung.

Je nach Art der Wärmepumpe sind bei der aktiven Kühlung zusätzliche Bauteile erforderlich. Bei Luft-Wärmepumpen kann die aktive Kühlung durch die Reversibilität am einfachsten umgesetzt werden. Durch die „aktive“ Umkehr des Kreislaufs wird die Wärme im Raum entzogen und über die Wärmepumpe nach draußen abgeleitet – genau wie bei einem Kühlschrank. Das System ist ähnlich zur passiven Kühlung, nur ist bei der aktiven Kühlung die Wämepumpe angeschaltet und verstärkt so den Kühleffekt. Auch mit Erd- und Wasserwärmepumpen kann aktiv gekühlt werden. Die entzogene Wärme kann dabei zusätzlich für die Warmwasseraufbereitung genutzt werden. Welche Wärmepumpen aktiv kühlen, ist für Laien nicht direkt erkennbar. Bei Viessmann wird beispielsweise in die Typbezeichnung „AC“ für „active cooling“ vermerkt.

Was für Temperaturen du erreichst, wenn du mit der Wärmepumpe kühlen willst, ist abhängig von der Wärmequelle: Grundwasser hat durchschnittlich 10 Grad und kann damit sehr gut kühlen. Allerdings sollte daheim für die Räume nicht weniger als ca. 18 Grad eingestellt werden, sonst wird der Taupunkt unterschritten, wodurch es zu Feuchteschäden im Gebäude kommen kann. Allgemein eignen sich für das Kühlen mit Wärmepumpe vor allem großflächige Heizungen wie Fußbodenheizungen. Mit Heizkörpern ist kein Kühlen möglich.

 

Tolles Team: Reversible Wärmepumpe und PV-Anlage.

Du kannst deine Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage koppeln. Das lohnt sich besonders beim aktiven Kühlen, denn dabei wird mehr Energie benötigt als beim passiven Kühlen. Die Kombination von Photovoltaik und Wärmepumpe ist in Sachen Energieeffizienz besonders sinnvoll, da im Sommer der Solarstrom für den Kühlbetrieb genutzt werden kann. So wird der Strom aus der PV-Anlage direkt lokal eingesetzt, anstatt ihn ins öffentliche Netz einzuspeisen.

Indem der selbst erzeugte Strom zum Klimatisieren des Raums genutzt wird, schont diese Lösung die Umwelt und erhöht die Wirtschaftlichkeit deiner PV-Anlage. Was den Reststrom angeht, solltest du auf Ökostrom setzen. Das macht deine Energieversorgung wirklich nachhaltig.

 

Leistung und Kosten der reversiblen Wärmepumpe.

Klingt alles schön und gut, aber ist das nicht teuer? Jein. Das Nachrüsten deiner Wärmepumpe zum Kühlen liegt kostentechnisch unterhalb der Anschaffung einer Klimaanlage für das ganze Haus. Um mit deiner Luft-Wärmepumpe aktiv kühlen zu können, musst du in einem Einfamilienhaus ca. 500 bis 1.000 € investieren, je nachdem ob die verbauten Raumthermostate für das Kühlen mit Wärmepumpe geeignet sind. Bei einer passiven Kühlung mit Wasser- und Erdwärmepumpen sind es im Einfamilienhaus ca. 2.500 bis 3.500 €. Durch passives Kühlen kannst du – vergleichen mit traditioneller Kühlung - laut Bundesverband Wärmepumpe (BWP) etwa 80 % der Kühlkosten im Jahr sparen, mit aktivem Kühlen sind es ca. 20 %.

Da die reversible Wärmepumpe im Sommer kühlt und im Winter heizt, bringt sie – anders als eine Klimaanlage – über das ganze Jahr hinweg einen Mehrwert. Durch ihre Hybridfunktion kann die reversible Wärmepumpe außerdem automatisch die Energieeffizienz regeln und bei Bedarf in den Sparmodus schalten, um hohe Stromkosten zu vermeiden. Du möchtest wissen, wie du allgemein mit einer Wärmepumpe Stromkosten senken kannst? Dazu haben wir hier mehr Informationen für dich.

 

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