Energie arbeitet für uns. Beim Essen, beim Einschlafen, beim Aufwachen, wenn wir uns fortbewegen oder kommunizieren. Und eben auch im Büro. Dabei vergessen wir oft, wie viel Strom für unsere Arbeit eigentlich drauf geht. Damit das nicht so bleibt, haben wir einfache Sparmaßnahmen zusammengetragen, die dabei helfen, im Büroalltag bewusster mit Energie umzugehen.

 

28 % des Stromverbrauchs fällt in Büros an.

In Deutschland entfielen im Jahr 2017 laut dem Umweltbundesamt 28 % des Stromverbrauches auf Gewerbe, Handel und Dienstleister und 45 % auf die Industrie. Das sind insgesamt also 73 % des Stroms. Mit einem hohen Stromverbrauch geht auch ein hoher CO2-Ausstoß einher, sofern der Strom aus fossilen Quellen stammt. Für diese CO2-Emissionen müssen sich Unternehmen zunehmend verantworten.

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Die Herausforderung beim Stromsparen im Büro ist, dass alle mitmachen müssen. Diese geteilte Verantwortung führt allerdings nicht dazu, dass sich auch mehr Personen dafür verantwortlich fühlen, zumal sie den Strom nicht selbst bezahlen. Und so wird im Büro schnell mal vergessen, das Licht auszuschalten, den Computer runterzufahren etc.

 

Energiesparen im Büro - so geht´s.

Um am Arbeitsplatz Strom zu sparen, lohnen sich oft schon leicht umsetzbare Maßnahmen, die den Verbrauch reduzieren, den Arbeitsalltag dabei aber nicht einschränken. Hier haben wir ein paar der effektivsten Tipps für dich gesammelt:

Geräte im Büro

 

Sparpotential kennen und nutzen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bietet eine Energieberatung und -förderung für Unternehmen an. Damit sollen sinnvolle Energiesparmaßnahmen gefunden und unterstützt werden. Das Angebot lohnt sich insbesondere auch für mittelständische Betriebe und Freiberufler. Hier gibt es mehr Infos zum Angebot des BMWi.

Um den Verbrauch im eigenen Büro einschätzen zu können, kann auch ein Strommessgerät Sinn machen, das zwischen das Gerät und die Steckdose gesteckt wird. Damit können Stromfresser entdeckt und der Verbrauch überwacht werden.

Für eine grobe Einschätzung der Stromkosten kann man auch einfach selbst zu Taschenrechner greifen, wie das folgende Beispiel zum Strombedarf von Computern zeigt:

Tägliche Stromkosten = Leistungsaufnahme in kW * Nutzungsdauer in h * Strompreis in €

Ein Gerät mit 300 Watt würde bei einer Nutzungsdauer von 8 Stunden und einem Strompreis von 30 Cent also beispielsweise etwa 0,72 Cent pro Tag kosten. Auf 250 Tage gerechnet kommt man also auf einen Strompreis von 180€ pro Gerät. Und davon stehen viele im normalen Büro. Es kommt also ganz schon was zusammen.

 

Energieeffiziente Beleuchtung installieren.

Die Beleuchtung am Arbeitsplatz hat in den meisten Fällen viel Sparpotential. Denn das Licht am Schreibtisch muss wirklich nicht den ganzen Tag brennen. Welche Lampe genutzt wird, macht auch bei den neuen Leuchtmitteln einen wichtigen Unterschied: Eine Halogenlampe verbraucht beispielsweise höchstens 30 % weniger Strom im Vergleich zur Glühbirne. Bei einer Energiesparlampe sind es nur etwa 20 % – bei deutlich längerer Lebensdauer. LED-Lampen haben dank ihrer langen Lebensdauer das beste Preis-Leistung-Verhältnis bei entsprechender Nutzungsdauer. Mit ihnen können bis zu 80 % der Stromkosten gespart werden.

Die Frage ist aber nicht nur, welche Lampen genutzt werden, sondern auch wie viele. Denn zugezogene Vorhänge und künstliches Licht tun weder den Mitarbeitern noch dem Stromkonto gut. Wer auf Tageslicht setzt und Schalter konsequent ausschaltet, spart schon eine Menge Energie.

 

Verbrauch von Computer, Router und Co. reduzieren.

Das Zauberwort "Standby" kommt vielen Menschen in den Sinn, wenn es um den Stromverbrauch technischer Geräte geht. Während bei neuen Geräten der Standby-Verbrauch kaum noch ein Problem ist, sieht das bei älteren Computern und Küchengeräten ganz anders aus. Wie viel Strom im Standby verbraucht wird, kannst du beispielsweise auch mit einem Strommessgerät herausfinden. Vorsicht bei smart vernetzten Geräten: Sind viele davon dauerhaft im Bereitschaftsdienst, wirkt kaum Energie gespart – im Gegenteil kann der Strombedarf sogar steigen. Mehr zu diesem Thema gibt es hier.

Mal ehrlich: Bildschirmschoner braucht eigentlich keiner. Wenn das Gerät stattdessen direkt in den Standby-Modus schaltet, sparst du auf Dauer Energie. Weg also mit den lustigen Tierbildchen und dem bunten Farbverlauf.

Besonders viel geht auch für den Router drauf, denn der läuft oft rund um die Uhr. Es lohnt sich also, ihn abends oder zumindest am Wochenende und an Feiertagen auszuschalten. So entlastest du die Stromrechnung deines Büros und gleichzeitig auch die Umwelt.

Bei Monitoren gilt das gleiche wie bei TV-Screens: Je größer der Bildschirm, desto höher ist auch der Energieverbrauch. Verzichte lieber auf ein paar Zoll und spare so auch Stromkosten. Einen Unterschied beim Stromverbrauch macht genauso die Helligkeit der Bildschirme von Laptops und Smartphones. Je heller der Bildschirm ist, desto schneller ist deine Batterie leer.

>>>> Alles rund um den Energieverbrauch von Unterhaltungselektronik.

 

Weniger und nachhaltiger ausdrucken.

Wer Strom UND Papier sparen möchte, sollte nur dann etwas ausdrucken, wenn es wirklich notwendig ist und Scanner und Drucker auch nur dann einschalten. Inzwischen lässt sich ohnehin fast alles digital erledigen. Auch Unterschriften können bequem am Rechner erstellt werden.

Wenn du doch mal etwas drucken musst, setze auf recyceltes Papier: Für ein Kilogramm Kopierpapier werden etwa 50 Liter Wasser und etwa 5 Kilowattstunden Strom verbraucht. Wer auf Recyclingpapier setzt, spart 50 % der Energie und 30 % des Wassers. 

 

Klimaanlagen sinnvoll einsetzen.

Klimaanlagen sind richtige Stromfresser – und gerade in Büroräumen sind viele davon vorhanden. Bei den steigenden Temperaturen laufen sie besonders in den heißen Sommermonaten auf Hochtouren. Aber das muss nicht unbedingt sein.

Wer schon mal in einem klimatisierten Büro saß, der weiß, dass es oft viel zu kalt ist statt angenehm kühl. Um eine angenehme Temperatur zu finden, sind manchmal die klassischen Tipps wie Fenster früh morgens aufmachen und dann zulassen ausreichend. Genauso muss der Raum keine 18 Grad kalt sein. So sparst du Energie, Kosten und dir selbst eine Erkältung im Sommer.

 

Neue Geräte bewusst anschaffen.

Grundsätzlich sollte das Sparpotential bestehender Geräte genutzt werden, bevor man neue anschafft. Das heißt, gleich einen ganzen Drucker auszutauschen, weil ein Teil kaputt ist, ist alles andere als ressourcenschonend. Schließlich fällt ein Großteil der CO2-Emissionen bei der Produktion von Geräten und nicht bei ihrem Gebrauch an.

Wenn du im Büro wirklich ein neues Gerät benötigst, achte auf die individuellen Anforderungen, die das Gerät für dich erfüllen muss. Bezüglich der Energieeffizienz helfen dir Umweltsiegel, wie "Blauer Engel", EPEAT und TCO. Sie zeichnen energieeffiziente und recyclingfähige Geräte aus und haben höhere Anforderungen als beispielsweise der Energy Star.

 

Bonustipp: Heizung und Warmwasser im Blick haben.

Im Büro wird nicht nur für technische Geräte, sondern vor allem auch fürs Heizen und die Aufbereitung von Warmwasser Energie gebraucht. Wer sich mit dem Team abstimmt, kann viel sparen: Denn jedes Grad weniger spart etwa 6 % Energie. Beim Lüften empfehlen Experten 5-minütiges-Stoßlüften statt dauerhaft gekippte Fenster.

Auch beim Warmwasser können Energiekosten reduziert werden. Beispielsweise indem du beim Hände Waschen und Geschirr Spülen nicht dauerhaft das Wasser volle Kraft laufen lässt und die Wassertemperatur reduzierst.

>>>> Allgemeine Spartipps zum Thema Warmwasser ansehen.

Um allgemein Wasser zu sparen, eignen sich sogenannte Durchflussbegrenzer. Sie werden einfach an den Wasserhahn geschraubt und sorgen dafür, dass weniger Wasser pro Minute hindurchfließen kann.

Wirklich bessere Energie nutzen.

Egal, wie streng man mit den Sparmaßnahmen ist, Energie wird am Ende des Tages auf jeden Fall verbraucht. Warum also nicht 100 % nachhaltige Energie? Polarstern bietet Wirklich Ökostrom aus deutscher Wasserkraft und Wirklich Ökogas aus pflanzlichen Reststoffen an. Damit kannst du nicht nur privat, sondern auch im Betrieb für ein gutes Gewissen beim Nutzen von Energie sorgen.

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