Transparenz bei Lebensmitteln | Polarstern
x

Transparenz bei Lebensmitteln: woher kommst du?

 

Sehr geehrter Kaffee,
hoch verehrte Milch, dear Gemüse,
ich habe Sie alle hier versammelt, um Ihnen eine Frage zu stellen, wenn das in Ordnung ist. Vielen Dank.

Sie lautet: Wieso tut ihr mir das an? Wisst ihr auch nicht? Dann lasst euch auf die Sprünge helfen: Ich will euch ja. Zum Beispiel Du da! Der Kakao, morgens vor der Arbeit. Und dich, der erste Tomaten-Mozarella-Salat zum Frühlingsanfang auf dem Balkon. Und dich, Kartoffel mit Quark. Alles feine Sachen, gewiss. Doch manchmal seid ihr für mich, was die verbotene Frucht für Adam und Eva war. Nicht dass Tomaten, Kaffee oder Milch jetzt verboten wären. Aber euer Lebenslauf, euer Weg von der Produktion bis ins Regal manchmal schon. Aber sicher sein kann ich mir auch nicht. Denn der Lebensmittelhersteller lässt eure Biographie im Dunkeln. Und dann stehe ich vorm Regal und denke: pflücken oder nicht pflücken?

Lebensmittel

Mehr Transparenz für mehr faire Konsumentscheidungen

Immer diese Halbtransparenz ...

... diese Ahnung, dass mit euch vielleicht etwas nicht stimmt, aber nicht die Gewissheit zu haben, dass es wirklich so ist, das nervt. Ich zähle mich nämlich schon zu den Fair-Essern. Fairtrade-Esser bedeutet für mich: Ich versuche darauf zu achten, welche Lebensmittel ich kaufe. Ich frage mich zum Beispiel: Woher kommt das oder jene Lebensmittel? Wie hoch mag wohl der ökologische Fußabdruck sein? Wie war die Bezahlung derer, die das angebaut, gepflückt oder fabriziert haben. Hat man sie übers Ohr gehauen? Ist der Preis realistisch? Ist dem Lebensmittelhändler zu trauen? Gibt es ein Siegel, dass das bestätigt? Fragen über Fragen. Anfangs habe ich deshalb beim Einkaufen etwas länger gebraucht. Inzwischen hat sich das aber eingespielt:

So sieht zeitgemäße Fairness beim Lebensmittelkauf aus

Zum Beispiel beim Kaffee. Ich bin zwar, ehrlich gesagt, kein großer Kaffeetrinker, aber es gibt ja nicht nur mich, sondern auch Gäste, Freunde, Kollegen. Und die lieben ihn. Deshalb mache ich mir eben meine Gedanken darüber. Also nehmen wir mal an, ich würde versuchen, ihn so fair wie möglich zu bekommen. Was würde ich dann machen?

Coffee Circle: Transparenz auf Höchstem Niveau

Bei Polarstern gab es immer diese hübschen Kaffeepackungen von Coffee Circle. Den würde ich zuhause auch nehmen. Nicht nur, weil meine Kollegen sagen, dass der großartig ist. Sondern auch, weil die Berliner ein Modell des direkten Handels entwickelt haben, dass in Sachen Transparenz einfach keine Fragen offen lässt. Das Modell basiert auf persönlichen Beziehungen zu den äthiopischen Kaffeefarmern, von denen Coffee Circle den Kaffee direkt abkauft und nicht von zig dazwischen geschalteten anderen Hanseln. Dadurch können die Berliner garantieren, dass die Farmer auch wirklich einen fairen Preis für ihr Produkt erhalten. Der Mehrwert für mich: wenn ich jetzt eine Coffee Circle-Sorte kaufe, unterstütze ich pro Kilo zusätzlich mit 1 € ein Projekt aus den Bereichen Gesundheit, Bildung oder Kaffeeanbau, das ich frei wählen kann. Das Geld kommt eben nicht in irgendeinen Topf, bei dem sich am Ende keiner mehr erinnern kann, wer es jetzt hat. Die Projekte setzt Coffee Circle dann mit den Kaffeebauern gemeinsam um. Auf der Homepage kann jeder nachlesen, was mit der Unterstützung gerade passiert und bereits passiert ist.  

Lebensmittel Transparenz

Das Kartoffelkombinat – solidarische Landwirtschaft

Auch beim Gemüse habe ich einen hervorragenden Tipp bekommen: Polarstern kooperiert mit dem Kartoffelkombinat aus München. Der Transparenzgedanken, die Zurückverfolgbarkeit des Produkts, ergibt sich allein schon daraus, wie das Kombinat organisiert ist. Hier wartest du nicht einfach darauf, dass dir jemand donnerstags eine Biokiste vor die Tür stellt, sondern du bist wirklich Teil des Ganzen: in Deutschlands größter solidarischen Landwirtschaft bestimmen die Haushalte zusammen mit den Betrieben aus dem Umland, was an Gemüse gebraucht wird und welche Lebensmittel angebaut werden sollen. So ist man denn auch kein Kunde, sondern Genosse. Als solcher trägt man das betriebswirtschaftliche Risiko des Anbaus mit und finanziert die Gesamtkosten des Unternehmens mit den Mitgenossen gemeinschaftlich vor. Durch die Gemeinschaft werden im Kartoffelkombinat nebenbei Nachbarn miteinander vernetzt, sozial benachteiligten Familien mit wirklich gesunden Lebensmitteln versorgt, Beschäftigungslose wieder beschäftigt und regionale Betriebe gestärkt. Da frage ich mich, warum funktioniert Wirtschaft eigentlich nicht gleich so?

Was wir unter Fairness und Transparenz verstehen

Aber was steht am Anfang der Nahrungsmittelherstellungskette? Genau, Energie. Und was bringt das Engagement im Nahrungsmittelbereich, wenn diese Energie nicht fair produziert ist? Wäre es nicht konsequent, auch gleich auf faire Energie wie unseren Wirklich Ökostrom und Wirklich Ökogas umzusteigen? Wir glauben, ja. Wie unsere Partner haben auch wir unsere Ideale von Fairness und Transparenz: Fair ist, wenn dein Energiepreis konstant bleibt, anstatt mehrmals im Jahr angepasst zu werden. Wir kalkulieren den Preis für Wirklich Ökostrom und Wirklich Ökogas nur ein mal pro Jahr, dann bleibt der Preis bis zum Jahresende wirklich gleich. Fair ist für uns, wenn du genau das für Strom und Gas zahlst, was du auch wirklich verbrauchst. Wir verstecken keine Kosten im Kleingedruckten. Du gehst auch keinen Vertrag fürs Leben mit uns ein, sondern kannst jederzeit kündigen, wenn du keine Energie mehr von uns brauchst. Und das beste: Wir sind ein Social Business, bei dem jeder Kunde eine Familie in Kambodscha beim Umstieg auf saubere Energie unterstützt. Und im Preis ist das schon drin. Trotzdem sind wir nicht teurer als konventionelle Energieversorger, gut oder?

Für Gäste – nur fair

Ganz nebenbei fühlt es sich so gut an, Gutes zu tun! Ich hatte zum Beispiel letztes Wochenende einen Freund zum Brunchen zu Besuch, von dem ich weiß, dass ihm bewusster Konsum wichtig ist. Damit er sich wie zu Hause fühlte, stellte ich nur Fair Trade und wirklich nachhaltig erzeugte Lebensmittel auf den Tisch. Er hat sich gefreut. Und ich hatte das schöne Gefühl, dass wir auf dem gleichen Weg waren. Ihr habt Recht, es fühlt sich gut an, im Supermarkt zu einem wirklich fairen Produkt zu greifen, jedes Mal. Jetzt stellt euch vor, dieses Gefühl gibt es zusätzlich 24/7, das ganze Jahr, zu Hause und woanders: durch einen 5-Minuten-Stromanbieter-Wechsel zu wirklich fairer Energie…

Teilen Tweeten Mailen
Zu Ökostrom wechseln
Chat

Fragen? Klick hier und stelle sie per WhatsApp, iMessage, SMS oder Telefon.

Wirklich Ökostrom
Franziska Willkommen bei Wirklich Ökostrom

Lass uns gemeinsam deinen Monatsbetrag berechnen.

Lass uns gemeinsam deinen Monatsbetrag berechnen.

1. Meldest du dich privat, als Firma oder als Verein an?
2. Wie lautet deine Postleitzahl?

3. Schätz deinen Stromverbrauch. 3. Schätz deinen Stromverbrauch.

Am einfachsten anhand deiner letzten Gasrechnung. Da steht’s drauf. Wenn du mehr als 100.000 kWh im Jahr verbrauchst, machen wir dir ein persönliches Angebot. Kontakt Am einfachsten anhand deiner letzten Stromrechnung. Da steht’s drauf. Wenn du mehr als 100.000 kWh im Jahr verbrauchst, machen wir dir ein persönliches Angebot. Kontakt

Am einfachsten anhand der Personen, die bei dir zu Hause wohnen:

Am einfachsten anhand deiner ungefähren Wohnungsgröße:

m2

Oder anhand deiner letzten Stromrechnung. Da steht’s drauf.

kWh/Jahr

NT kWh/Jahr

Garantie: Du zahlst nur, was du wirklich verbrauchst. Deinen Abschlag passen wir immer entsprechend an.

Abbrechen