CO2 sparen in Australien | Polarstern
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CO2 sparen in Australien

Kamel, Kamel. Krawehl, Krawehl! Kurios: Australien will Kamele schlachten und so CO2 einsparen. Was ist da los? Erstmal ist interessant, dass in Australien...

Kurios: Australien will Kamele schlachten und so CO2 einsparen. Was ist da los? Erstmal ist interessant, dass in Australien weltweit betrachtet die meisten wilden Kamele leben. Über eine Million scheinen es zu sein. Und: ja, das ist nicht normal. Die kommen nämlich gar nicht von dort, sondern wurden im 19. Jahrhundert sozusagen eingewandert. Jetzt sind sie aber nun mal da und eher Plage als Wonne. „Die Kamele haben dort keine Feinde, keine Bedrohungen, keine Krankheiten“ sagt Neil Burrows vom Western Australia Department of Environment and Conservation. Australien, das Kamelparadies?

Den Kamelen geht es an den Kragen

Das Ministerium für Klimawandel und Energieeffizienz hat im Parlament einen Vorschlag eingebracht, mit dem es den Kamelen an den Kragen will. Denn jedes Kamel stößt pro Jahr 45 Kilo Methan (entspricht ungefähr einer Tonne CO2) aus. Somit schaden alle Kamele Australiens zusammen dem Klima so sehr wie 200 000 Autos. Abgesehen davon, dass sie die ohnehin schon karge Vegetation abfressen, die wenigen Wasserstellen leer saufen und sogar Dörfer überfallen sind Kamele also ganz üble Klimasünder!

CO2-Reduktion bei der Kameljagd

Und weil man heutzutage mit CO2-Reduktion richtig Geld machen kann, bringt diese Sünde nun das Fass zum Überlaufen: Gemeinsam mit der Firma Northwest Carbon will die australische Regierung die Jagd auf Kamele freigeben. Die pro Kamel eingesparten CO2-Emissionen werden dann entsprechend zertifiziert und verkauft. „Die CO2-Zertifikate könnten im In- und Ausland an Firmen verkauft werden, die Verschmutzungsrechte brauchen“, bewirbt der zuständige Staatssekretär, Mark Dreyfus, den Vorschlag seines Ministeriums.

Doppelt CO2 sparen

Da haben wir uns gefragt: Was passiert wohl mit dem Kamelfleisch? So lautet heute unser Klimatipp: Statt Rindfleisch essen auf’s Kamel umsatteln und gleich doppelt CO2 sparen! Spätestens seit Graham Hill führt ja jedes Steak zu einem latent schlechten Gewissen. Aber das gilt nicht mehr für Australier. Die essen nämlich jetzt Kamelfleisch gegen den Klimawandel. Gerne steuern wir ein Rezept zur Abwechslung auf dem Speiseplan bei. Wenn’s downunder auch mal orientalisch sein darf.

Unser eigener CO2-Ausstoß zählt

Und jetzt? Arbeiten wir weiter daran, richtig langfristig CO2 einzusparen – wenn das sündige Kamel verspeist ist, das saftige Rind sich wieder allgemeiner Beliebtheit erfreut und unser eigener Ausstoß zählt.

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