Grüne Start Ups | Polarstern
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Jung und grün – die Basis der Green Economy

Was bedeuten Grüne Jungunternehmer und Start-Ups, wie Polarstern für die Energiewende? Wie sieht es in der Green Economy in Deutschland aus?

Erinnert ihr euch noch an den Grüne-Gründer-Blog? Wir stellten darin drei Green-Economy Start-Ups vor: Changers (Solarenergie to-go), Electrolyte (E-Bikes par excellence), und tado°, die intelligente Heizungs-App.

Die Energiewende in Deutschland

Ich habe gerade ein skurriles Video zur „German Energiewende“ gefunden. Energiewende scheint gerade eine Art neues Trendwort zu werden, das Anglophone aufgrund seiner Deutschlandbezogenheit in ihrer Sprache adaptieren. Wie „realpolitik“ zum Beispiel. Oder „kindergarden“. Und es stimmt irgendwo: Deutschland versucht aktuell seinem Ruf gerecht zu werden, Zugpferd des Umstieges auf Erneuerbare und grüne Energien zu sein. So ganz zahm ist dieses Ross aber nicht: Großkonzerne sperren sich, subventionierte Anlagen sind gebaut, für die Energiewende fehlt aber die Anbindung ans Netz und die Infrastruktur. Die Technologie ist immer noch zu teuer und zu wenig effektiv, während sich andere Staaten auch noch nicht in den Ruhestand begeben haben: Viele Firmen für Solarenergie mussten im Preiskampf mit China Insolvenz anmelden, die EU reagiert mit Zöllen

Energiewende Zukunft

Weltweit erster „Gründungsmonitor“ der Green Economy

Es gibt aber eine Branche, die sich weiterentwickelt, langsam aber stetig. Ganz Gallien? Nein. Denn ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf… Stopp, falsche Geschichte. Viele nennen diese Branche den „Träger der Energiewende“: Start-Ups und Jungunternehmen in der Green Economy. Diese haben sich seit 2008 mehr als verdoppelt. Das „Borderstep Institute Oldenburg“ gewährt in seinem weltweit erstmals so durchgeführten „Gründungsmonitor 2012“ Einblick in diese Nachwuchs-Basis der Energiewende. Eine Zufallsstichprobe von 45 Gründerzentren mit zusammen 1051 Unternehmen wurde untersucht, wovon in Deutschland 13,6% grüne Gründungen ausgemacht wurden. Der Monitor unterscheidet zwischen Start-Ups (bis drei Jahre alt) und jungen Unternehmen (drei bis acht Jahre). 

Ergebnisse: Grüne Start-ups treiben Green Economy voran

Die untersuchten Zentren (z.B. UTG Augsburg, oder C.U.T. Osnabrück) sind zu 27% auf einzelne Branchen spezialisiert, z.B. Biotechnologie, Produktionstechnologie, oder Gesundheitswirtschaft. Startups (31 %) und junge Unternehmen (30%) stellen jeweils knapp ein Drittel der Unternehmen in diesen Gründerzentren. 29% aller grünen Unternehmen bieten Produkte und Dienstleistungen zur Steigerung der Energieeffizienz und für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. 12% der Unternehmen leisten einen Beitrag zur Emissionsvermeidung. 10% liefern Lösungen zur Kreislaufwirtschaft und Abfallmanagement. Drei Viertel tragen zum Klimaschutz bei und ebenfalls drei Viertel arbeiten an der Low Carbon Economy. Das macht diese Unternehmen zu einem unverzichtbaren Teil der Energiewende.

grüne Start-Ups

Green Economy schon im Studium lernen

Im Bereich der Gründerausbildung und -forschung dokumentieren Studienangebote wie das Modul Eco-Venturing an der Universität Oldenburg und der 2012 initiierte Sustainable- und Social-Entrepreneurship Research Award des Förderkreis Gründungs-Forschung e.V., dass nachhaltigkeitsorientierte Unternehmensgründungen immer wichtiger werden. Dazu gab es im selben Monitor ein Interview mit Prof. Dr. Klaus Fichter und seinem Herausgeberkollegen Dr. Ralf Weiss. 

Interview mit den Initiatoren: Luft nach oben für die Energiewende

Ist denn Deutschland wirklich noch internationale Spitze? 

Dr. Ralf Weiss: „Angesichts von Gründer-Pionieren im Bereich der Windenergie und der Erneuerbaren Energien liegt diese Einschätzung nahe. Andererseits ist bei der Gründungskultur in Deutschland generell noch Luft nach oben und sind die Gründerzahlen zuletzt insgesamt zurückgegangen. Bei unserer ersten Erhebung haben wir deshalb mit Kalifornien auch eine internationale Referenzregion untersucht, die nicht nur bei IT-Gründungen international als Vorbild gilt. Die Zahlen für Deutschland und Kalifornien belegen zunächst für beide Regionen, dass Green Economy Gründungen ein bedeutsames Feld für Gründer und ihre Startups darstellen. Der höhere Anteil grüner Gründungen in kalifornischen Gründerzentren sensibilisiert insgesamt für die internationale Entwicklung in diesem Bereich. Für weitergehende Vergleiche fehlen jedoch noch die Daten.“

Barrierefrei für grüne Start-ups ist anders

Es mangelt zwar nicht an Ideen und Projekten, Begriffe wie Smart Grid (intelligentes dezentrales Stromnetz) oder Smart Metering (intelligente Verbrauchsdaten) rotieren wie Windräder über das Land. Doch oft liegt es an der Umsetzung. Viele junge Unternehmen und Start-ups scheitern an den hohen Markteintrittsschranken. Das Borderstep Institute Oldenburg hat Tipps für eine nachhaltigere Integration dieser Projekte:

Green Economy

Zugpferd hin oder her: Start-up Unternehmen Polarstern macht mit

Klar, auch wir bei Polarstern arbeiten daran, die Energiewende voranzutreiben: Mit 100% Biogas und dem weltweiten Einsatz für die Energiewende haben wir neue Elemente in den Energiemarkt eingeführt. Dazu investieren wir in den Bau neuer Ökokraftwerke in Deutschland und sind stolz auf unser „Kambodscha-Projekt“: Wir glauben, dass die Energiewende nicht begrenzt auf Deutschland sondern nur weltweit gelingen kann. Dass sie ein globales Thema ist. Und deswegen unterstützen wir Familien in Kambodscha beim Bau von Mikrobiogasanlagen, die nicht nur teilweise energieunabhängig machen, sondern auch längere Lernzeiten für die Kinder bedeuten und weniger Gesundheitsschäden für die Familie, weil im Haus nichts mehr verbrannt werden muss. Da soll nochmal einer sagen, die Energiewende würde Lebensqualität kosten. 

Start-Up Polarstern Energiewende
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