Heizkosten sparen: Wirklich effektive Heiztipps | Polarstern
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Heiztipps: diese funktionieren wirklich gut

Mein Vermieter und ich: Frieren oder richtig Heizkosten sparen

Wenn die Sonne scheint, habe ich ein Problem. Nicht dass ich die Sonne nicht mag, im Gegenteil. Es ist eher ein, sagen wir, Vermieter-Heiz-Problem. Mein Vermieter, nennen wir ihn M, kontrolliert meine Heizungsleistung. Und wenn die Sonne scheint, denkt er, es ist warm und schaltet sie abends ab. 

Dabei vergisst er, dass ja Winter ist und dass die Sonne irgendwann wieder weggeht. Er sagt, wenn mir zu kalt ist – kein Problem – soll ich ihm einfach eine SMS schicken mit „Mir ist kalt“. Eine Nummer hat er mir leider nie gegeben. Vielleicht sind auch nur Ms und meine gefühlte Temperatur anders, aber wenn man in der Küche seinen Atem sehen kann, ist davon auszugehen, dass es eher kalt ist. Heizkosten zu sparen muss doch irgendwie leichter gehen, oder?

Spartipps beim Energieverbrauch – was kann ich als Mieter tun?

Was tut der energiebewusste Blogger also? Tagsüber schon mal „vorheizen“? Nein, ich mache mich selber ran. Über die Energieeffizienz-Service-Seite von Polarstern, komme ich auf www.co2online.de, ein gemeinnütziges Online-Netzwerk für Klimaschutz, das auch für Laien wie mich einfache Spartipps parat hält, um so leichter meine Heizkosten zu sparen. Und so geht's: 

Heizkosten - Spartipp 1: Fenster dichten

Klingt aufwendig, ist es aber nicht. Im Einrichtungsladen kaufe ich mir für 5 Euro ein Dichtungsband und klebe damit die Fensterdichtungen ab. Das kriegt jeder hin. Bei 50 Quadratmetern habe ich so schon 25 Euro Heizkosten und ca. 100 kg CO2 im Jahr gespart. Geister-Geräusche und Luftzug sind plötzlich wie vom Winde verweht…

Heizkosten - Spartipp 2: Selber dämmen

Das nehme ich auch noch aus dem Baumarkt mit: Eine Styroporplatte und –Kleber für jeweils 3 Euro. Hängt die Platte erst mal hinter der Heizung, spare ich mir ca. 5 Euro Heizkosten für jeden Heizkörper pro Jahr und kann den Wärmeverlust hinter der Heizung um bis zu 90 % mindern. Mit Alu-Folienmantel noch besser! 

Heizkosten - Spartipp 3: Thermostate programmieren

Die meisten Thermostate sind völlig veraltet. Zum Beispiel Michaels (mein lieber Kollege). Er kann noch so viel rumdrehen, es bleibt entweder gleich kalt oder gleich heiß, was dann richtig viel Energie verschwendet. Würde ganz Deutschland die alten Thermostate einfach mal austauschen, könnten so bis zu vier Millionen Tonnen CO2 Emissionen und Heizkosten für Mieter und Vermieter von bis zu einer Milliarde Euro eingespart werden. Programmierbare Thermostate gibt’s zum Beispiel bei Grünspar schon unter 20 Euro. Mit denen kann man die Heizung nach seinem individuellen Tagesablauf regulieren. Würde er in einem Einfamilienhaus leben und hätte dort acht Heizkörper, würde er so schon 135 Euro Heizkosten und 540 kg CO2-Emissionen im Jahr sparen. 

100% Ökogas nutzen - und dabei CO2 und Heizkosten sparen?

Kennst du schon alle Old-School-Regeln zum Heizkosten sparen?

... das gute alte Stoßlüften

Mittlerweile ist auch bei mir angekommen, dass man Fenster nicht kippt. Die Wände kühlen aus und begünstigen Schimmel. Lieber drei bis vier mal am Tag alle Fenster aufreißen und dabei die Thermostate runterdrehen. Als Faustregel gilt: je wärmer es draußen ist, desto länger sollte man lüften. Spart bis zu 125 Euro im Jahr und tatsächlich –  ich konnte es selber kaum glauben – eine halbe Tonne CO2. 

... nachts Rollo runter!

Wer sich denkt, mach ich doch eh, darf sich auf die Schulter klopfen. Nachts Vorhänge zu und Jalousien runter, spart ca. 40 Euro und 160 kg CO2 im Jahr. 

... alte Heizkörper regelmäßig lüften

Wer eine von diesen Heizungen der alten Schule hat, kennt das: Schlafwandelnd zur Heizung schlurfen, um dem Blubbern endlich ein Ende zu setzen. Heizungsventil mit dem Schraubenschlüssel so lange entlüften, bis statt Luft die Heizungsflüssigkeit rausfließt, spart übers Jahr 15 Euro und ca. 65 kg CO2.  Nicht zu vergessen das viele Blubbern.  Ganz wichtig: eine Tasse unters Ventil zu halten. Sonst ist man richtig wach.

... Raumtemperatur senken

Vermieterbedingt, bin ich hier schon auf bestem Weg, richtig viel Kohle zu sparen. Jedes Grad weniger spart nämlich ca. sechs Prozent Heizenergie, ca. 32 Euro und ca. 360 kg CO2 pro Jahr. Übertreiben sollte man es nicht. Wem schon die Zähne klappern, steigert nicht nur das Krankheitsrisiko, sondern auch die Schimmelgefahr. Und dann wird es richtig teuer. Die Energieexperten empfehlen eine Temperatur von 16° C für Schlafzimmer, 20° C für Wohnräume und 21° C im Bad.

Was kann mein Vermieter für niedrige Heizkosten tun? Energieheld anrufen!

Ich finde, mein Vermieter kann jetzt auch mal was machen, hier zieht’s an allen Ecken und Enden. Ich kann ihm da nicht helfen. Ich kenne aber jemanden, der es kann: Energieheld ist nicht nur Beratungsstelle, um Energieverluste in Häusern zu analysieren und die richtigen Maßnahmen für energieeffiziente und klimafreundliche Gebäudesanierung auszuloten, sondern vermittelt auch den richtigen Partner vor Ort, der das dann umsetzt. Von der Dämmung bis zur Gesamtsanierung ist bei Energieheld alles drin. Das Online-Tool, bei dem man sich sein Haus in der 3D-Grafik anschauen kann, ist wie Sims spielen.

Bei mir Zuhause ist inzwischen Abend geworden…

Ein gewöhnlicher Winterabend. Weißer Atem überall, klirrende Eiszapfen an den Fensterläden, eine kleine Schneeverwehung hat sich neben dem Spülbecken gebildet. Im Bad ist ein Tropfen in der Luft gefroren und fällt mit einem leisen Kling in sein Becken. Ich bin mir ziemlich sicher, ein Schneehase hoppelt gerade über meine gefrorene Bettdecke. Ich brauche jetzt endlich diese Telefonnummer. 

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