Wer mit Strom heizt, kennt seinen Stromverbrauch meist sehr genau, denn elektrische Heizungen treiben die Stromkosten schnell in die Höhe. Deshalb zeigen wir dir, mit welchen Stromspartipps du bei verschiedenen elektrischen Heizungsvarianten Heizkosten sparen kannst und warum der Wechsel zu Ökostrom in jedem Fall den entscheidenden Unterschied macht.

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Für eine Stromheizung sprechen vor allem die geringen Anschaffungskosten. Wenn der Stromverbrauch jedoch sehr hoch ist, geht dieser Pluspunkt natürlich schnell verloren. Wie viel Strom deine Elektroheizung verbraucht, ist abhängig von ihrer Leistung und deinem Verhalten. Mit unseren Heizspartipps und dem Wechsel zu Ökostrom setzt du Energie künftig effizienter und sparsamer ein.

 

 

Elektroheizungen: Direktheizungen und Flächenspeicherheizungen.

Elektrische Direktheizungen (z. B. Heizlüfter, Infrarotheizung) sind vor allem geeignet, um in einem einzelnen Raum schnell viel Wärme zu generieren. Sie wandeln direkt Strom in Wärme um und geben diese über ihre Oberfläche wieder ab. Bestes Anwendungsbeispiel ist das kalte Bad am Morgen.

Flächenspeicherheizungen wie z. B. Nachtspeicherheizungen funktionieren mit einem Wärmespeicher. Das heißt, dass die Wärme, die mithilfe von Strom erzeugt wird, gespeichert und nach und nach abgegeben wird. Durch ihre höhere Heizleistung und ihre Speichermöglichkeiten sind Flächenspeicherheizungen vor allem für Räume geeignet, die über einen längeren Zeitraum am Tag beheizt werden.

Wann welche Elektroheizung sinnvoll ist, kannst du in unserem Artikel zum Vergleich von Elektroheizungen nachlesen.

 

 

Tipp: Mit den richtigen Heizungseinstellungen den Stromverbrauch senken.

 

Elektroheizungen haben oft einen hohen Stromverbrauch zur Folge. Deshalb ist es besonders wichtig, dass du deine Thermostat-Einstellungen im Blick hast. Jedes Grad weniger senkt deine Heizkosten um ca. 6 %. Welche Stufe wie viel Grad bedeutet und wie du dein Thermostat am besten einstellst, erklären wir dir hier.

 

Bei einem manuellen Thermostat kann das natürlich schnell mal vergessen werden. Deshalb empfehlen wir dir zum Beispiel programmierbare Thermostate. Sie steuern den Wärmebedarf automatisch und sind daher die einfachste Möglichkeit, deine Elektroheizung nicht unnötig laufen zu lassen. Und wer es noch komfortabler möchte, setzt auf Smart-Home-Lösungen: Sie regulieren nicht nur automatisch die Temperatur, sondern können beispielsweise auch erkennen, wenn du auf dem Weg nach Hause bist und schon mal für dich vorheizen. Eine Win-Win Situation für deine Heizkosten und dich. Wenn du mehr zum Thema Smart Heizen erfahren willst, haben wir hier spannende Infos für dich.

 

 

Tipp: Heizkosten sparen beim Heizen mit Nachtspeicherheizungen.

Nachtspeicherheizungen galten früher als günstige Alternative zu konventionellen Heizungen, da der Strom nachts aus dem Netz gezogen und tagsüber in Form von Wärme abgegeben werden konnte. Allerdings sind Nachtspeicher häufig ineffizient, teuer im Betrieb, weil sie viel Strom verbrauchen. Du kannst das mit den richtigen Einstellungen verringern. Frage deinen Vermieter nach der Bedienungsanleitung, damit du dich bei der Temperatureinstellung nicht verschätzt. Den Wetterbericht im Blick, kannst du außerdem besser vorausplanen und dein Heizverhalten anpassen. Wer keine Aufladesteuerung für seine Nachtspeicherheizung hat, die die Außentemperatur misst und die Heizung entsprechend reguliert, sollte nachrüsten. Sie vermeidet, dass deine Nachtspeicherheizung unnötig auf Hochtouren läuft und spart bares Geld beim Heizen mit Strom.

Nachtspeicherheizungen sind vor allem im Altbau zu finden und oft handelt es sich um veraltete Geräte. Als Immobilienbesitzer lohnt sich meistens, auf eine moderne Heizung umzurüsten, die Wärme effizienter speichern und abgeben kann. Mit einer Heizungssanierung können bis zu 40 % Heizkosten gespart werden. Im Einzelfall lässt du dich am besten von einem Heizungsinstallateur beraten.

Die Kosten für Heizstrom können auch mit einem geeigneten Tarif gesenkt werden. Je nachdem, was für ein Zähler eingebaut ist, kommst du beispielsweise mit unserem HT/NT-Tarif oder unserem Tarif für Nachtspeicherstrom besonders günstig weg.

 

 

Tipp: Heizkosten sparen beim Heizen mit Wärmepumpe.

Wärmepumpen gewinnen die Heizenergie zu einem Großteil aus ihrer Umgebung, brauchen dafür jedoch Strom. Um Kosten zu sparen, kann die Heizungsanlage beispielsweise durch einen hydraulischen Abgleich optimiert werden, sodass die Wärmepumpe effektiver heizt. Auch ein Check der Vorlauftemperatur ist empfehlenswert: Die Wärmeverteilung sollte so ausgelegt sein, dass du mit möglichst geringen Vorlauftemperaturen dein Heizvolumen decken kannst. Denn jedes Grad senkt den Stromverbrauch deiner Wärmepumpe um etwa 2,5 %. Umwälz- und Solepumpen steuern den Heizwasserzufluss in den Heizkörpern bzw. der Fußbodenheizung und sollten möglichst effizient sein. Die Investition in eine Hocheffizienzpumpe rechnet sich bereits nach wenigen Jahren durch den effizienteren Energieverbrauch.

Besonders effektiv und umweltfreundlich sind Wärmepumpen, wenn sie mit einer Photovoltaikanlage kombiniert werden. Auch eine Solarthermieanlage macht in Verbindung mit der Wärmepumpe Sinn. Noch mehr Tipps zum Sparen von Heizkosten mit Wärmepumpen kannst du hier nachlesen. 

Auch bei einer Wärmepumpe gilt: Mit einem Spezialtarif für die Wärmepumpe kannst du Kosten sparen. Berechne jetzt deinen Tarif für Wärmepumpenstrom von Polarstern. 

 

 

Tipp: Heizkosten sparen beim Heizen mit Infrarotheizungen.

Wenn du mit einer Infrarotheizung sparen möchtest, solltest du auf ein digitales Thermostat setzen, um die Temperatur automatisch zu kontrollieren und die Betriebsdauer begrenzen. So verhinderst du, dass deine Stromkosten steigen, obwohl du die Wärme nicht nutzt. Auch die Position des Heizkörpers und die Dämmung im Raum sind entscheidend für die Effektivität und den Stromverbrauch deiner Infrarotheizung. Wenn die Wärmestrahlen durch Möbel behindert werden, heizt du nicht effizient, weil dir viel Wärmeenergie und damit bares Geld verloren geht.

Allgemein sind Infrarotheizungen vor allem als Ergänzung zu einer bestehenden Heizung und für das schnelle Aufwärmen bestimmter Räume sinnvoll. Eine Ausnahme können sehr energieeffiziente Häuser sein, wie zum Beispiel Passivhäuser.

 

 

Heizkosten sparen: Welche Stromheizung ist die Effektivste?

Beim Heizen mit Strom sind die Unterschiede zwischen unterschiedlichen Herstellern nicht maßgebend für den Energieverbrauch. Viel wichtiger ist, dass du für deine Heizsituation die passende Heizung wählst. Dabei kann dir ein Fachmann z. B. von der Energieberatung helfen. Er empfiehlt dir individuell auf einen Raum ausgerichtete Heizmöglichkeiten. Der Basis-Check durch die Verbraucherzentrale ist inzwischen kostenlos und beinhaltet einen Überblick über Strom- und Wärmeverbrauch sowie Empfehlungen zu Sparmöglichkeiten.

 

 

Und immer gilt: Sauber Heizen geht nur mit Ökostrom.

Wenn du mit Strom heizt und dabei auf deinen CO2-Verbrauch achten willst, liegst du mit Ökostrom richtig. Versorgst du deine Elektroheizung mit Strom aus erneuerbaren Quellen, machst du mit deinem Verbrauch den gesamten Energiemarkt ein Stück grüner. Wie das genau funktioniert kannst du hier im Artikel zum Stromsee nachlesen. 

Warum ist das wichtig? Elektrische Heizungen sind häufig günstig und wartungsarm, allerdings steigt durch sie der Stromverbrauch auch deutlich an. Umso wichtiger ist es, saubere Energie zu beziehen. Wer mit Strom heizt, kann seine CO2-Emissionen hingegen auf eigene Faust herunterfahren, indem er auf Ökostrom umsteigt. So kann ein Dreipersonenhaushalt durch den Wechsel zu Ökostrom etwa 1,5 Tonnen CO2 pro Jahr sparen. Eine Chance, die du nicht verpassen solltest. 

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