Engagement für eine faire, nachhaltige Welt | Polarstern
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Engagiert Euch für eine faire und nachhaltigere Welt

Polarstern hat ein Motto: Mit Energie die Welt verändern. Um's große Geld geht's dabei nicht. Und glücklicherweise sind wir nicht allein, der Trend des höheren Eigenengagements für die Gesellschaft geht in Deutschland und der EU nach oben. Wie Weltverändern heute geht und was der Unterschied zwischen Gutes-Tun und Richtiges-Tun ist: diese Woche im Blog. 

Mit freiwilligem Engagement die Welt ein bisschen besser machen

Ich habe zwei aktuelle Studien zum Thema freiwilliges Engagement zu Rate gezogen. Heraus kam, dass Deutschland im EU Vergleich im oberen Bereich beim freiwilligen Engagement liegt, noch engagierter ist man in Österreich, den Niederlanden, Schweden, dem Vereinigten Königreich, dagegen nicht so engagiert ist Italien, Litauen oder Bulgarien. Immerhin 36% der Erwachsenen engagieren sich hierzulande freiwillig. In BIP gemessen mache das 1-2% aus. Der Trend ist steigend, denn zusätzlich 24 Millionen Menschen hier sind „bestimmt“ oder mindestens „eventuell“ bereit, eine Ehrenamt zu übernehmen. 

Das große Problem ist der Zeitmangel. Vor allem für Jugendliche sei durch Ganztagsschule, G8, oder Bologna freiwilliges Engagement immer schwieriger geworden. Oder wer hat schon genug Zeit, nach der Arbeit noch etwas für alle zu tun? Optimal ist es natürlich wenn man während der Arbeit schon etwas fürs Allgemeinwohl tun kann, aber diese Jobs sind rar (besetzt). Was tun wir also? Wir suchen nach neuen Wegen und haben sie auch gefunden. Ob Online oder Offline, beim Einkaufen, Essen, Reisen oder Strom Beziehen – es gibt unendliche Wege mit seinem Engagement die Welt heute ein bisschen besser zu machen, jeden Tag, mit jeder Entscheidung. 

Polarstern engagiert sich in Kambodscha

Unzählige Dinge, die unserem Engagement bedürfen

Neulich kam mir der Gedanke, dass wir hier in Mitteleuropa eigentlich als aktuelle Generation nichts absolut Böses haben, gegen das wir kämpfen müssen. Es läuft viel falsch, keine Frage, aber im Endeffekt geht es uns gut. Es gibt nicht diese eine Sache, der wir unser Leben widmen müssen, ganz ohne uns zu fragen, warum. Nicht diesen Voldemort, keinen Sauron, keine Außerirdischen. Fragt man heute einen ägyptischen Jugendlichen, hört man wahrscheinlich anderes. Früher hatten wir Krieg, Nahrungsmittelknappheit, Diktatur, Wiederaufbau. Was wir heute haben sind aber unzählige Dinge, die unserem Engagement bedürfen, die Widerstand oder Unterstützung verlangen. Klimawandel, Müll, Tierhaltung, Umgang mit Ressourcen wie Wasser, Nachhaltigkeit, Außenpolitik, Innenpolitik, die negativen Seiten des Bankenmarkts, um nur ein paar zu nennen. Was wir Bürger tun, um uns daran anzupassen, ist einerseits leider gar nichts mehr zu tun, andererseits glücklicherweise uns breitgefächerter zu engagieren, also ein richtigeres, verantwortungsvolleres Leben zu führen. Noch vor einigen Jahren hieß „Engagement“ noch in einem Verein zu sein oder ein Ehrenamt zu bekleiden – heute kann sich jeder ständig selbst Verantwortung übernehmen. 

Kaufen, Essen, Reisen, Spenden, Sharen heißt Verantwortung zu übernehmen

Bei den Supermarkt-Lebensmitteln fängt es an. Bio, regional, fair trade. Es sind kleine Schritte, die noch lange nicht “alles gut machen“, aber wer nachdenkt beim Einkaufen, engagiert sich. Vegetarier, Veganer, einfach bewusste Esser machen den nächsten Schritt des sozialen Engagements. Ich habe nichts gegen das Fleischessen an sich, aber  ich habe etwas gegen blindes oder kulturell gerechtfertigtes Fleischessen und die Produktionsketten dahinter. Auch wer auf Inlandsflüge verzichtet, sein Auto teilt oder davon ablässt, im Sommer auf Gletschern Skizufahren, öffentlich fährt oder mit dem Rad, setzt wichtige Zeichen. Manche verzichten auf Tierhaltung in der Großstadt. Andere begrünen in Straßen-Kooperationen das Viertel oder organisieren Flüchtlingsauffanglager. Non Profit Organizations sind ein Königsweg des Engagements. So wie die finanzielle Unterstützung oder Initiation von Projekten, die etwas bewegen. Warum nicht mal wieder für die Wikipedia spenden oder für guten Journalismus? Teil dieses Bewusstseins ist auch, dass wir Verantwortung übernehmen, indem wir für bestimmte Dinge mehr zahlen, wie gutes Essen, sauberen Strom, gute Musik, oder Kunst. 

Polarstern übernimmt Verantwortung weltweit

Engagement 2.0

Dass Engagement auch digital geht, ist kein Geheimnis. Es sieht zwar nicht nach viel aus, wenn mal jemand einen Artikel auf Facebook teilt, aber wenn damit eine weitere Person etwas lernt, ist schon viel getan. Wer seine Bohrmaschine im Onlinesharing zur Verfügung stellt, nimmt an der Verbesserung der Gesellschaft teil, wer schenkt statt verkauft genauso. Social Media sind heute Umschlagplätze für Information, Stimmensammeln, Organisation. Crowdfunding oder Crowdsourcing sind feste Bestandteile unserer Gesellschaft und auch auf der Überholspur. Insofern ist jeder Like, jeder Share, sofern er von der passenden Lebenseinstellung begleitet wird, ein Schritt nach vorne! 

Freiwilliges Engagement: Ökostrom

Was man auch tun kann um Verantwortung zu übernehmen, und das ist noch einfacher: Ökostrom beziehen. Auch die Energieanbieterwahl ist ein Engagement für die Gesellschaft, man stellt sich gegen Atomstrom, gegen verschwenderischen Umgang mit begrenzten Ressourcen und für Nachhaltigkeit, eine saubere Zukunft und Bescheidenheit im Umgang mit dem Planeten. Und das ohne Luxusverlust. Oft ist wirklich nachhaltig erzeugter Ökostrom sogar günstiger als der jeweilige Grundversorger. Es gibt sogar eine Strom-Vergleichs-Rechner, wo man nachsehen kann, wo das der Fall ist. 

Polarstern

Als Belohnung: Flow! 

Eine der Studien definiert den Flow als Glücksbringer: „Als Flow wird das individuell erlebte Glücks- oder Rauschgefühl bei der Vertiefung in eine Tätigkeit bezeichnet.“ Beim Erforschen des Glücksempfinden von Menschen fand der Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi heraus, dass sich seine Probanden dort, wo sich die Menschen seiner Vermutung nach glücklich fühlen sollten (Feierabend, Urlaub, etc) häufig langweilten und dort, wo sie gefordert waren (Arbeit, Sport, Sex oder soziales Engagement) nicht. Vor allem, wenn die Menschen gefordert, aber nicht überfordert wurden. Man sei gewillt, die Aktivität um ihrer selbst auszuführen. Ich vergleiche das immer mit Modellbauen. Oder Basteln. Kochen, Gärtnern. 

Die Gute Tat vs. das Richtige Leben

Früher sagte man „eine gute Tat am Tag“ und meinte damit eine alte Dame über die Straße zu führen oder dem Tischnachbarn einen Kugelschreiber aufzuheben. Einem Bettler eine Mark zuzuwerfen oder einem Kind einen Kaugummi zu kaufen. Und danach – im schlimmsten Fall – bei der Regenwaldabholzfirma weiter zu arbeiten. Heute reicht das einfach nicht mehr. Was wir brauchen ist ein ganz neu ausgerichtetes Leben – nach diesen Prinzipien. Omas am Straßenrand gehören zum Standardprogramm, das läuft nebenbei. Was wir tun müssen ist unseren ganzen Lebensstil in die richtige Richtung ausrichten: Bewusst essen, bewusst konsumieren, bewusst leben. Und bewusst Energie verbrauchen. Uns für Tiere einsetzen, für die knappen Ressourcen, für andere Menschen, für unsere Stadt, unseren Ort, unsere Umwelt und den Planeten. Kurz: Engagement. Wer das mit dem Job vereinen kann, umso besser. Es kommt mir vor, als bekämen unsere Leben langsam eine größere Bedeutung, wenn wir das wollen. Es wartet eine große Verantwortung auf uns. Nehmt sie an! Es ist nicht so schwer,  man muss nur mal damit anfangen…

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