Energieverbrauch: Wie du ihn reduzierst

Erst den Energieverbrauch ermitteln, dann in einzelnen Haushaltsbereichen mindern, damit Geld sparen und auch noch die Energiewende fördern. Ja, bitte! Wie das funktioniert: Apps, Strommessgeräte, smarte Stecker und Smart Meter helfen dir beim Energiesparen.

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So reduzierst du deinen Energieverbrauch

Der Tag der Stromabrechnung ist wie der Tag der Mathetest-Rückgabe früher in der Schule: Wirklich einschätzen konnte ich meinen Mathetest damals genauso wenig wie meinen Energieverbrauch heute. Und wenn ich Pech habe, zahle ich dafür. Bei der Stromrechnung sogar buchstäblich. Aber für was eigentlich? Wie du herausfindest, wo es bei dir zu Hause verstecktes Sparpotenzial gibt und wie viel du mit ein paar einfachen Maßnahmen viel Geld und CO2 sparen kannst, erfährst du bei uns.

 

So vergleichst du deinen Energieverbrauch mit Referenzwerten

Anhand von Vergleichswerten findest du heraus, ob dein Stromverbrauch im grünen, gelben oder im roten Bereich liegt. Dazu vergleichst du deinen Jahresverbrauch, wie du ihn auf deiner letzten Stromrechnung findest mit den durchschnittlichen Stromverbrauchswerten wie sie beispielsweise im aktuellen Stromspiegel stehen. Heute liegt der Anteil von Strom am gesamten Energiebedarf eines Haushalts bei 20 bis 30 %. Da moderne Gebäude immer besser gedämmt sind, sinkt der Heizanteil und der Stromanteil steigt. Mit der folgenden Grafik (Quelle: Stromspiegel 2019) kannst du dir einen Überblick über deinen Verbrauch verschaffen. Liegst du im grünen Bereich, ist dein Energieverbrauch schon sehr sparsam. Im gelben Bereich gibt es auf jeden Fall noch Sparpotential. Und wenn deine Werte im roten Bereich liegen, ist es höchste Zeit, deinen Verbrauch zu reduzieren:

So hoch ist das Sparpotenzial.

Nach Angaben des Stromspiegels kann ein durchschnittlicher 3-Personen Haushalt im Mehrfamilienhaus jährlich 1.000 kWh Strom sparen. Das bedeutet etwa 290 € weniger auf deiner Stromrechnung und 540 kg CO2, das du der Umwelt ersparst. Ziemlich viel.

 

Sauberer Stromverbrauch funktioniert nur mit Ökostrom.

Deinen Energieverbrauch im Blick zu haben und Strom zu sparen ist super. Aber selbst energiebewusste Haushalte verursachen pro Jahr mehrere Tonnen CO2. Zumindest solange sie Strom aus fossilen Quellen beziehen. Die Lösung ist einfach: Zu 100 % CO2-neutral heizt du mit Wirklich Ökostrom von Polarstern.

 

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So ermittelst du deinen Energieverbrauch in einzelnen Haushaltsbereichen.

Du hast festgestellt, dass du noch Sparpotenzial hast. Aber wo liegt das jetzt genau? Dazu musst du dir die einzelnen Räume und Bereiche im Haushalt etwas genauer anschauen. Mit 27 % entfällt der größte Teil des Stromverbrauchs auf Informations- und Kommunikationstechnik. Andere Bereiche, wie Kühlen (17 %), Kochen (11 %) und Waschen (13 %) liegen deutlich darunter.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Woran das liegt? Zum einen an den vielen Geräten, die wir inzwischen nutzen, aber eben auch an unserem Verhalten. Wer kennt die Situation nicht: Während der Fernseher im Hintergrund läuft, sitzt du mit dem Smartphone auf der Couch und schaust gar nicht richtig hin. Neben dir tut es dein Partner oder Mitbewohner gleich. Eventuell steht auch noch ein aufgeklappter Laptop auf dem Couchtisch. So entsteht schnell ein viel höherer Stromverbrauch, als nötig wäre. Aber wie kannst du herausfinden, welche Geräte bei dir den meisten Strom ziehen? Dafür zeigen wir dir ein paar einfache Möglichkeiten.

 

Mit diesen Techniken kannst du deinen Energieverbrauch überprüfen und zu senken.

 

1. Energiespar-Apps zeigen dir deinen Stromverbrauch.

Um den Verbrauch einzelner Energie-Bereiche im Haushalt zu überprüfen, kannst du zum Beispiel auf Energiespar-Apps oder Energiesparkonten zurückgreifen wie den „EnergieCheck“ von CO2-Online. Die App ist kostenlos und wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unterstützt.

Mit der App hast du deinen Energieverbrauch immer im Blick.

Erstelle zuerst über den Login ein Konto. Dann kannst du deine Zählerstände für verschiedene Haushaltsbereiche eingeben und deinen Energieverbrauch in unterschiedlichen Ansichten (Diagramm, Verlaufskurve, etc.) nachverfolgen. Je mehr Daten du eingibst, desto detaillierter werden die Analysen.

Der „EnergieCheck“ bietet außerdem News zum Thema Klimaschutz, Informationen zu diversen Energiespar-Checks und alles rund um Fördermittel. Wer immer den aktuellen Energieverbrauch in der App sehen möchte, kann das Energiesparkonto sogar mit einem Smart Meter (digitaler Stromzähler) verbinden.

Du willst noch mehr wissen? Hier findest du weitere Informationen zu kostenlosen Energiespar-Apps. 

 

2. Strommessgeräte helfen beim Energie sparen.

Wer seinen Energieverbrauch noch detaillierter kennenlernen will, prüft einzelne Geräte mit einem Strommessgerät. Die Benutzung von Strommessgeräten ist ganz einfach: Sie werden wie ein Verlängerungskabel zwischen Steckdose und das zu messende Gerät geschaltet. Sie zeigen dann den exakten Stromverbrauch des Gerätes an; zum Teil auch die angefallenen Stromkosten. Dafür musst du nur den Strompreis, den du auf der Webseite deines Stromanbieters findest, in Kilowattstunden, im Strommessgerät angeben. Vergleiche den angezeigten Stromverbrauch mit Durchschnittswerten, wie dem Stromspiegel. Stellst du fest, dass dein Verbrauch weit über dem Durchschnitt liegt, kannst du Sparmaßnahmen vornehmen.

Je seltener ein Elektrogerät genutzt wird, umso länger sollte man die Messung ausdehnen, um den tatsächlichen Verbrauch pro Zeiteinheit abschätzen zu können. Während z. B. eine Kaffeemaschine für einmal Kaffee kochen deutlich weniger Energie verbraucht als einmal Wäsche waschen mit einer Waschmaschine, wird die Kaffeemaschine deutlich öfter benutzt. Eine ehrliche Einschätzung, wie hoch der Stromverbrauch eines Gerätes im Jahr ist, erhält man also erst, wenn man die Häufigkeit seiner Nutzung berücksichtigt und so den Stromverbrauch auf das Jahr hochrechnet. Eine Veränderung der Gewohnheiten beim Kaffeekochen kann dann unter Umständen zu größeren Einsparungen führen, als eine Veränderung der Waschgewohnheiten. Damit man sich auch an diese Umstellungen hält, kann man auch ruhig immer mal wieder messen und so testen, wie sich der Energieverbrauch verändert hat.

Strommessgeräte kannst du dir auch kostenlos ausleihen. Auf der Webseite von No Energy kannst du zum Beispiel über deine Postleitzahl eine Verleihmöglichkeit finden. Oft verleihen auch die Stadtwerke oder die Verbraucherzentrale Strommessgeräte für einen limitierten Zeitraum.

Ein Strommessgerät kann beim Energie sparen helfen.

3. Smarte Steckdosen nutzen.

Smart Plugs machen jedes noch so alte Gerät intelligent. Sie haben den Vorteil, dass sie nicht nur den Verbrauch in Echtzeit anzeigen, sondern die Daten auch nutzen, um einen Zeitverlauf und eine Kostenprognose zu erstellen. Sie werden einfach zwischen das Gerät und die Steckdose gesteckt. Den Energieverbrauch kann man dann per App nachverfolgen, da die Stecker mit dem WLAN verbunden sind. Smarte Steckdosen ermöglichen auch die Fernsteuerung, was nicht nur den Energieverbrauch reduziert, sondern auch den Komfort erhöht. Besonders bei Geräten mit einem hohem Standby-Verbrauch lohnt sich diese Anschaffung: Die Smart Plugs kosten je nach Anbieter um die 30 €.

 

4. Smart Meter: Energieverbrauch im Sekundentakt digital erfassen.

Ein Smart Meter ist ein intelligenter Stromzähler. Er zeigt dir Verbrauchsmenge und -zeiten an, speichert sie automatisch in kurzen Abständen ab und sendet sie an den Messdienstleister. Um selbst den Überblick zu behalten, kannst du dir die Daten ganz einfach auf deinen Computer oder per App auf dein Smartphone übertragen lassen.

Wie du an einen Smart Meter kommst? In der Regel werden solche in Neubauten automatisch eingebaut. Bis 2020 sollen 80 % aller deutschen Haushalte mit einem Smart Meter ausgestattet sein. Ansonsten haben auch Energieversorger diese Geräte zum Stromverbrauch messen.

Smart Meter - digitale Darstellung Stromverbrauch
Mit einem Smart Meter - einem klugen Stromzähler - kannst du deinen Stromverbrauch sekundengenau erfassen. Spannend!

Der Standby-Modus kann eine Falle beim Energiesparen sein.

Interessant ist es auch, den Stromverbrauch von Geräten im Stand-by-Modus zu messen. Aber sind heute nicht die meisten Geräte sowieso sehr energiesparend? Doch: Der Standby-Verbrauch ist vor allem bei älteren Geräten ein Thema. Das Problem lässt sich einfach durch das Ausstecken der Geräte oder abschaltbare Steckdosenleisten vermeiden.

In modernen Haushalten gibt es ein neues Standby-Problem: den vernetzten Bereitschaftsbetrieb. Das heißt, dass sich bei vernetzen Geräten der Energiebedarf schnell summiert, da sie dauerhaft in einer Art Standby-Betrieb sind. Damit dieser Bedarf nicht zu hoch wird, sollte man bei smarten Geräten immer auch den Stromverbrauch für den vernetzten Bereitschaftsbetrieb prüfen. Auch nutzt ein Anwender oftmals nicht alle vernetzten Funktionen und trotzdem ziehen diese Strom, wenn man sie nicht ausschaltet. Zu guter Letzt: Indem du das WLAN ausschaltest, wenn du schläfst oder nicht zuhause bist, kannst du ebenfalls Energie sparen.

Energie sparen bewirkt aber noch viel mehr: Strom, den wir gar nicht erst verbrauchen, muss auch nicht erzeugt werden. Und das bringt uns schneller ans Ziel, Energie aus fossiler Quelle durch nachhaltig erzeugten Ökostrom zu ersetzen.

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Auch beim Heizen gibt es Sparpotential.

Auch deinen Gasverbrauch kannst du mit Durchschnittswerten wie dem Heizspiegel (Link) vergleichen. Der Anteil von Wärme am Gesamtenergieverbrauch eines durchschnittlichen Haushaltes beträgt ca. 70 bis 80 % – beim Gasverbrauch zu sparen, lohnt sich also.

Laut Umweltbundesamt benötigten die privaten Haushalte durchschnittlich 69 % der Energie zum Heizen und 14 % für Warmwasser. Mit unseren effektiven Heiztipps und den Spartipps für den Warmwasserverbrauch kannst du hier schon viel Energie sparen.

 

Nach dem Energiesparen: Stromanbieter wechseln

Es reicht nicht nur weniger Energie zu verbrauchen, wenn man trotzdem noch fossile Energie bezieht. Das lässt sich in Deutschland sehr leicht vermeiden. Zum Beispiel mit Wirklich Ökostrom und Wirklich Ökogas von Polarstern. Unser Ökostrom wird in einem Kraftwerk nahe Rosenheim produziert und ist vom Grüner Strom-Label und dem TÜV Nord zertifiziert. Unser Ökogas wird zu 100 % aus organischen Reststoffen produziert und ist auch vom TÜV Nord zertifiziert. Außerdem unterstützt du jährlich eine Familie in einem Entwicklungsland dabei, auf erneuerbare Energien umzusteigen. Mehr dazu auf unserer Weltweit-Seite.

 

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