Stundenlanges Gezocke auf Computer, iPad und Smartphone. Jeden Tag ein Berg voller Wäsche. Und Lichter, die auch tagsüber brennen: Wer Kinder hat, tut sich oft schwer, Energie zu sparen. Wir haben uns bei fünf umweltbewussten Familienbloggern schlau gemacht und wirklich einfache Tipps rund ums Energiesparen mit Kindern festgehalten.

Energie sparen als Familie

 

Der Energieverbrauch steigt als Familie.

Als Familie verbraucht man typischerweise viel Energie. Laut Statistik erhöht sich der Stromverbrauch um 10 % wenn man ein Baby bekommt. Das liegt aber nicht nur an den neuen Geräten, sondern auch daran, dass Eltern mehr Zeit zuhause verbringen und dort Energie für TV, Lichter und Co. nutzen. Je älter das Kind wird, je höher wird auch der Stromverbrauch.

Laut Stromspiegel verbraucht ein 4-Personen Haushalt, der keinen Strom für die Warmwasseraufbereitung nutzt, im Einfamilienhaus um die 4.300 kWh im Jahr. Dieser Wert schwankt natürlich, je nachdem wie sparsam man mit der Energie umgeht. Im Mehrfamilienhaus ist der der Stromverbrauch fast 30 % geringer, da dort keine Zusatzkosten für Garage, Garten, etc. anfallen.

Fakt ist aber: Je mehr Menschen in einem Haushalt leben, desto höher ist in der Regel der Energieverbrauch. Mehr Wäsche muss gewaschen werden, mehr Geräte benötigen Strom und so weiter. Als Familie ist Energiesparen gar nicht so einfach. Da ein Großteil der Energie immer noch aus fossilen Quellen kommt – wenn man keinen Ökostrom bezieht –, sorgt ein hoher Energieverbrauch nicht nur für Kosten, sondern auch für viele Kilo CO2. Besonders Eltern sehen sich daher in der Verantwortung, ihren Kindern einen bewussten Umgang mit Energie vorzuleben.

Wie kann man also als umwelt- und energiebewusste Familie seinen Verbrauch reduzieren? Darüber haben wir mit Christiane von „Style-Mom“, Nadine von „Planet Hibbel“, Sonja von „Mama Notes“, Rachel von „Mama Denkt“ und Alex von „livelifegreen“ gesprochen und nach ihren Tipps gefragt.

 

So einfach geht´s: Energiespartipps für Familien mit Kindern.

„Durch Kinder bekommt man innerhalb von Sekundenbruchteilen eine direkte Verbindung zur Zukunft“, sagt Alex. Für viele Eltern ist das ein starker Beweggrund, um sich Gedanken über ihren Lebensstil zu machen. Unverpackt einkaufen auf dem Wochenmarkt, weniger Fahrten mit dem Auto und der sparsame Umgang mit Energie gehören dazu. „Wir begannen in kleinen Schritten und wollten unseren Kindern zeigen, wie man nachhaltig mit den natürlichen Ressourcen von Mutter Erde umgeht“, sagt Christiane. Und so klappt's:

 

1. Energie sparsam nutzen.

Nadine nutzt den Wäschetrockner nur im Winter und Rachel hat keinen Fernseher zuhause. Aber auch die bestehenden Geräte sollten sinnvoll eingesetzt werden, findet Rachel: „Als zwei große Stromfresser haben wir den Staubsauger und den Föhn identifiziert. Daher benutzen wir beides sehr selten, was einfach ein wenig Umgewöhnung und Vorbereitung erfordert.“

Wenn es ums Energiesparen geht, rät Alex nicht nur dazu, Stromfresser zu reduzieren, sondern auch zu bewussterem Gebrauch von Warmwasser. Besonders beim Hände- und Wäschewaschen kommen sie und ihre Familie auch gut mal mit ein paar Grad weniger aus. Und wenn der Fernseher läuft, bleiben andere Geräte (Smartphone, Laptop) ausgeschaltet. Das reduziert nicht nur den Stromverbrauch, sondern macht die gemeinsame Zeit auch wieder schöner und entspannter.

 

2. Verbrauch und Standby überprüfen.

Um Energie zu sparen, achtet Nadine darauf Geräte richtig auszuschalten. Denn besonders ältere Elektrogeräte ziehen im Standby-Betrieb viel Energie. Bei Sonja schalten sich Kaffeemaschine und digitale Geräte automatisch nach dem Gebrauch ab, um Energie zu sparen. Auch Rachel hat ihren Verbrauch im Blick und achtet darauf, den Durchlauferhitzer zuhause möglichst selten zu nutzen und nur zu heizen, wenn es notwendig ist.

 

3. Lichter konsequent ausschalten.

Um Energie zu sparen, werden bei Christiane die elektrischen Geräte und das Licht ausgeschaltet, wenn sie nicht gebraucht werden. Auch bei Sonja ist der Lichtschalter ein Thema: Die Kinder vergessen ihn gerne mal und Sonja muss sie daran erinnern. Sie nutzt daher auch gerne Steckleisten mit Kippschalter, im mehrere Lichter auf einmal auszumachen.

 

4. Die Kinder einbinden.

Mit spielerischen Maßnahmen und Ehrlichkeit können viele Kinder für Nachhaltigkeit und den sparsamen Umgang mit Energie begeistert werden und Eltern zum Energiesparen anhalten. Energiespar-Tipps für Kinder gibt es zum Beispiel bei Geolino.

 

5. Auf energieeffiziente Geräte setzen.

Bei neuen Geräten achtet Christiane besonders auf die Energieeffizienzklasse. Die Langlebigkeit von Gebrauchsgegenständen ist für Alex ein wichtiger Punkt, denn die Herstellung allein kostet schon sehr viel Energie und Ressourcen. Sonja und Nadine nutzen energiesparende LED Lampen, um den Energieverbrauch zu senken.

 

6. Zu nachhaltiger Energie wechseln.

Auch ein sparsamer Energieverbrauch verursacht CO2, wenn der Strom aus fossilen Quellen kommt. Deshalb ist Christiane auf Ökostrom umgestiegen. Sie empfiehlt Utopia als Orientierung für wirklich grüne Anbieter, denn: „Nur weil ein Stromkonzern Ökostrom im Angebot hat, ist er noch lange kein grüner Konzern.“ Auch Nadine achtet beim Thema Energie auf die Nachhaltigkeit – und ist deshalb zu Ökostrom gewechselt: „Ich fand den Wechsel zu Ökostrom wirklich total leicht und es gibt einem ein besseres Gefühl.“

 

7. Bonustipp für mehr Nachhaltigkeit: DIY – mehr selbst machen.

Damit Kinder das Thema Umweltschutz allgemein spannend finden, rät Rachel dazu, gemeinsam mit ihnen neue Dinge auszuprobieren: selbst Apfelsaft machen, Streuobst zur Mosterei bringen und als Familie Fahrradausflüge an „autofreien Tagen“ unternehmen. Und Sonja nutzt für die Deko von Kindergeburtstagstorten zum Beispiel wiederverwertbare oder essbare Dekoration anstatt Plastik.

 

Kinder helfen beim Energie sparen.

Wer denkt, dass Kinder sich nicht fürs Energiesparen interessieren, liegt falsch. „Das Energieinteresse und -wissen unserer Kinder wird allgemein unterschätzt“, sagt Astrid Kaiser, ehemalige Direktorin des Instituts für Pädagogik an der Universität Oldenburg. Viele kennen sich schon im Grundschulalter mit dem Thema Energie aus und machen sich Gedanken darüber.

Rachel spricht ehrlich mit ihren Kindern über Umweltschutz und Energie. Das geht aber auch spielerisch – zum Beispiel mit einem Wettkampf, wer die meiste Energie sparen kann. Auch bei Nadine wird im Alltag viel über Umweltschutz gesprochen. Das Thema wird ihren Kindern allerdings fast ausschließlich zuhause vermittelt, was Nadine schade findet. „Leider wird an unseren Schulen hinsichtlich dieser Thematik (trotz „Fridays for Future“) fast gar nichts gemacht. Dabei wäre da fast schon ein Schulfach notwendig.“

 

Kinder mit Energiegeschichten begeistern.

„Kinder lieben Geschichten. Durch Geschichten nehmen sie viel auf und lernen die Welt zu verstehen – so auch besonders im ansonsten sehr abstrakten Themengebiet Energie“, erklärt Astrid Kaiser. Sie empfiehlt, mit Energiegeschichten zu arbeiten, um Kindern etwas so Komplexes wie den Energieverbrauch näher zu bringen.

Christiane empfiehlt zum Beispiel kindergerechte Bücher rund um das Thema Umweltschutz. Und inzwischen bekommt sie immer öfter auch selbst von ihren Kleinen den erhobenen Zeigefinger vorgehalten. „Aber genau das ist ja so schön, denn daran erkenne ich, dass ich ihnen die richtigen Grundwerte vermittelt habe“, findet sie.

 

Kinder als Energiespar-Detektive.

Kinder können richtige „Energiedetektive“ sein und beim Energie sparen in die Rolle des Aufpassers schlüpfen. Obwohl natürlich gerade beim Kochen und Autofahren die Eltern auf Nachhaltigkeit achten, sind es im Supermarkt eher Rachels Kinder, die aufpassen. Da geraten auch mal die anderen Kunden im Geschäft in die Kritik: „Mama, gell, wir kaufen kein Plastik, wie die Frau dort. Sie weiß vielleicht gar nicht, wie giftig der Saft dadurch wird, gell?“, heißt es da. Die Kinder von Sonja „wollen nur noch fair gehandelte Schokolade“ und auch der Lichtschalter wird immer konsequenter ausgeschalten.

 

Das sagen die Kinder selbst.

Umweltbewusst leben macht Kindern Spaß: Der Sohn von Nadine spart sein Taschengeld lieber für große Wünsche anstatt billige Plastikspielzeuge zu kaufen und Rachels Kids genießen die gemeinsamen Fahrradausflüge zur Eisdiele.

Die Kinder von Alex sind mit viel Eifer bei der Sache und belehren auch mal Oma und Opa darüber, dass Fahrradfahren im Vergleich zum Auto doch viel besser für die Umwelt ist. Sie sehen das ganz logisch: „Wenn ich weiß, dass es etwas schlecht für die Umwelt ist, dann würde ich einfach verbieten das zu tun.“ Eigentlich klar, oder?

 

So viel macht der Wechsel zu Ökostrom aus.

Trotz aller Tipps zum Energiesparen wird in jedem Haushalt natürlich Strom benötigt. Und der sollte aus erneuerbaren Quellen kommen. Mit dem Wechsel zu Wirklich Ökostrom kannst du in einem Haushalt mit vier Personen knapp 1.700 kg CO2 im Jahr sparen. Wir unterstützen jährlich für jeden Kunden eine Familie in einem Entwicklungsland bei ihrem Umstieg auf erneuerbare Energien und investieren zudem 1 Cent pro Kilowattstunde in den Ausbau erneuerbarer Energien hierzulande.

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