Elektroautos: 7 Vorurteile, die wirklich überholt sind

Warum sollte man auf Elektromobilität umsteigen – bisher sind wir doch gut gefahren, oder? Schnell. Weit. Bequem. Ja, stimmt schon. Nur ist das motorisierte Von-A-nach-B eines der größten Verursacher von CO2. In Deutschland gehen ein Fünftel der Emissionen auf den Verkehr zurück. Elektromobilität ist eine der Schlüssellösungen, die Treibhausgase eklatant zurückzufahren – sofern mit Ökostrom geladen wird. Auch sonst sollte man bei der Verkehrswende den Tag nicht vor dem Abend dissen. Hier sind sieben klassische Vorurteile über Elektroautos – und warum sie nicht mehr stimmen.

1. Ich find kein schönes Elektroauto.

Laut Deutsche Energie-Agentur dena konnten die Deutschen 2018 zwischen 27 Modellen von 22 Herstellern wählen. In den kommenden drei Jahren werden allein die deutschen Marken ihr Angebot noch mal auf 100 Modelle erweitern, spoilert der Verband der Automobilindustrie. Wenn da nicht was für alle dabei ist!

 

2. Ich weiß nicht, wo ich mein Elektroauto laden soll.

Die meisten werden ihr Elektroauto ganz einfach zu Hause laden, denn dort steht es am häufigsten. Berücksichtigt man die durchschnittliche Wegstrecke der Deutschen von ca. 11 Kilometern pro Tag, werden viele Fahrer im Alltag ohne öffentliche Lademöglichkeit auskommen. Und unterwegs? Da gibt es mehr Möglichkeiten, als man annehmen würde. Die Zahl der Ladepunkte ist innerhalb eines Jahres laut Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft um 25 Prozent gestiegen und liegt aktuell bei 13.500. Nicht wenig. Zugegeben sind darunter aber nur 13 Schnelllader, und: die Ladepunkte sind richtig ungünstig verteilt. Laut einer kleinen Anfrage der Grünen gab es in Bayern im April 2018 schon 2.093 öffentliche Ladesäulen, im Saarland dagegen nur 16.  Da gibt es also wirklich noch was zu tun. Die große Koalition will bis 2020 100.000 Ladepunkte aufgestellt sehen. Unwahrscheinlich, dass die Zahl geknackt wird. Aber: ein ambitioniertes Ziel sorgt eben für Bewegung im Markt. Beispiel Ionity. Unser Kooperationspartner will bis 2020 100 Schnelllademöglichkeiten in Deutschland bauen. 

 

3. Ich will nicht der erste mit Elektroauto sein.

Die Straßen füllen sich mit Elektroautos. Zum Jahresanfang 2018 gab es schon 53.861 Elektroautos in Deutschland, 17.200 neue wurden allein in der ersten Jahreshälfte zugelassen und 2020 könnten schon 885.000 Elektroautos unterwegs sein, schätzt der Bundesverband Elektromobilität. Das Ziel der Bundesregierung von einer Million wäre verfehlt, allerdings nur knapp: Die Beratung Horváth & Partners hat die 1-Million-Marke auf 2022 angesetzt und rechnet bis Ende des Jahres mit 200.000 E-Autos auf deutschen Straßen. 

Im Alltag werden die meisten Fahrer ihr E-Auto zu Hause laden.

4. Elektroauto laden dauert mir zu lang.

Nehmen wir mal den Worst Case: Mit einer Ladestation zu Hause daheim haben die meisten Elektroautos nach einer Stunde Saft für 15 Kilometer geladen. Bei der durchschnittlichen Wegstrecke eines typischen Deutschen, die irgendwo zwischen 11 und 12 Kilometern am Tag liegt, hättest du nach einer Stunde Laden schon deinen Tagesbedarf gedeckt. Viele Modelle kommen nach einer Stunde laden sowieso weiter: 25, 50 Kilometer und mehr. Viele Kritiker tun immer so, als müsste man das Auto irgendwie aufpumpen oder so. Über Nacht lädst du dein Auto, wie du es mit deinem Smartphone auch machst. Die jetzigen Modelle fahren voll aufgeladen zwischen 100 und 600 Kilometer – je nach Budget und Bedürfnis. Im eigenen Haus lässt sich eine eigene Ladesäule für zügiges Laden einbauen, im Mehrparteienhaus ein Einbau über die Hausverwaltung anregen. Denn auch die hat ein Interesse, ihre Immobilie fit für die Zukunft zu machen. Mit Ladesäule geht das Laden schneller und ist sicherer als mit einer Steckdose.

 

5. Ein Elektroauto ist unerschwinglich.

Ein neues Elektroauto ist eine Investition, das ist klar. Auch ist es nicht sinnvoll, sich ein neues E-Auto zu kaufen, wenn das aktuelle noch einwandfrei funktioniert. Ob ein Elektroauto nun eine größere Investition ist als ein Benziner, kommt natürlich ganz darauf an, welche Modelle und Eigenschaften verglichen werden sollen. Für alle, die sich ein Elektroauto zulegen möchten, gibt es zur Zeit finanziellen Support von der Regierung und Autoherstellern: einen Umweltbonus von 4.000 Euro. 2.000 Euro Zuschuss kommen von der Regierung, 2.000 Euro Preisnachlass vom Autohersteller deiner Wahl. Um den Umweltbonus zu erhalten, muss dein Auto nach dem 16. Mai 2016 zugelassen worden sein und darf den Neupreis von 60.000 Euro nicht überschreiten. Die Aktion geht noch bis zum 30. Juni 2019 und nur solange das Budget der Regierung von 1,2 Milliarden Euro reicht. Wie du den Antrag auf den Umweltbonus stellst, erfährst du auf der Website des BAFA – des Ministeriums für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

 

6. Autostrom ist viel zu teuer.

Tatsächlich gibt es mehrere Möglichkeiten, preiswert zu laden. Rechnest du zum Beispiel den Strom fürs Elektroauto über einen eigenen Zähler separat vom Haushaltsstrom ab, kann der Netzbetreiber nach Absprache mit dir, die Stromversorgung deiner E-Ladestelle zeitweise unterbrechen, um das Stromnetz zu stabilisieren. Dafür zahlst du dann einen vergünstigten Tarif. Wir von Polarstern bieten diesen Tarif an: Wirklich Autostrom Plus! Das rechnet sich, wenn du wirklich viel fährst, vor allem und regelmäßig zu Hause im Eigenheim lädst. Für City-Fahrer gibt es Wirklich Autostrom mit einem Umweltrabatt von bis zu 150 Euro.

 

>> Über Wirklich Autostrom informieren.

Die beste Möglichkeit zu laden, ist die Kombination aus Solaranlage und Stromspeicher. Selbstgemachter Strom ist nicht nur besonders klima- und umweltfreundlich – auf lange Sicht machst du dich unabhängig vom Stromnetz und seinen Preisen. Die perfekte Kombination besteht aus Solaranlage, Stromspeicher und Reststrom über den Wirklich Eigenstrom-Tarif. Das Angebot ist nämlich an keinen bestimmten Hersteller gebunden und die Stromverbrauch wird rein verbrauchsabhängig abgerechnet, ohne Grundgebühr und ohne Mindestlaufzeit. Das ist wirklich unabhängig und transparent.

 

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7. Mit fehlt das Motorgeräusch.

So eine alte Vespa auf der Piazza, der Sound eines alten Sportwagens – ja, ja, hat schon was. Das war's dann aber auch schon mit Motorromantik. Angesprochen auf Lärmbelästigung fühlen sich die Deutschen laut Umweltbundesamt vor allem vom Straßenverkehr gestört. Elektromobilität macht die Straßen wirklich leise. Allerdings sollte man die Straße nicht mehr "nach Gehör" überqueren. Aber da gewöhnen wir uns schon noch dran.

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