Die Auswahl an Elektroautos wächst. 2019/20 kommen Modelle auf den Markt, die Geschmäcker und Bedürfnisse aller Autofahrerpersönlichkeiten abdecken dürften. Wir verraten, welches Elektroauto zu welchem Fahrertyp passt – und warum sie für die Elektromobilität nicht ganz unwichtig sind.

von Michael

Inhalt:

Preis für Wirklich Autostrom berechnen

Autofahrer mögen keine Umweltverschmutzung.

Autofahren ist ein gutes Beispiel, wie Einstellung und Verhalten auseinanderklaffen können. Rund zwei Drittel der deutschen Autofahrer empfinden die Umweltverschmutzung der Fahrerei als Problem. Aber nur ein Bruchteil kann sich vorstellen, aufs Auto zu verzichten. Das fand das Allensbacher Institut für Demoskopie zwar schon vor zwei Jahren heraus, in der Zwischenzeit dürfte sich daran aber nicht viel geändert haben. Viele brauchen nun mal ein Auto, haben sich zu sehr daran gewöhnt oder lieben es eben. 

 

Variationsbreite an Elektroautos bald komplett.

Mit der Umstellung auf Elektromobilität ließe sich die Lücke zwischen Einstellung und Verhalten ein Stückchen schließen: Lädt ein Elektroauto Ökostrom aus 100 % erneuerbaren Energien, verursacht es beim Fahren praktisch kein CO2. Elektromobilität käme laut der Allensbacher Untersuchung für viele aber auch dann nicht infrage, wenn die größten Sorgen rund um Elektromobilität – Ladezeiten und -möglichkeiten, Reichweiten und Preise geklärt wären. Jetzt ist in allen drei Punkten in den letzten zwei Jahren viel passiert. Elektroautos werden erschwinglicher, fahren weiter, und auch der Ausbau von Lademöglichkeiten kommt gut voran. Aber es fehlt an Erfahrung der Verbraucher mit Elektromobilität. Und bislang auch an einer fehlenden Auswahl. Viele haben einfach noch nicht "ihr" Modell gefunden. Das dürfte sich bald ändern. Bis Ende letzten Jahres lag die Auswahl an Elektroautos auf dem deutschen Markt bei 24 Modellen. Bis Ende 2019, Anfang 2020 kommen voraussichtlich 14 neue dazu, die die individuellen Ansprüche aller Autofahrerpersönlichkeiten befriedigen dürfte. Wir stellen ihre Situationen vor und sagen, welches Auto dazu passt.

(c) e.GO Mobile AG

 

Elektroauto für Stadtfahrer.

Deine Situation:

Reichweite ist ein wichtiges Thema, aber wenn du mal ehrlich bist – geht dieser Anspruch in deinem Alltag an der Realität vorbei. Die durchschnittliche Wegstrecke der Deutschen liegt bei 11 Kilometern am Tag, und bei dir ist das nicht anders. Job, Supermarkt, Kinder abliefern, IKEA, Wertstoffhof – das ist der Radius. Am Wochenende geht es vielleicht mal aufs Land, aber sonst? 

 

Das könnte dir gefallen: zum Beispiel der e.GO Life. 

Das Elektroauto e.GO Life wurde an der RWTH Aachen mit dem Anspruch entwickelt, die Elektromobilität dort voranzubringen, wo sie am sinnvollsten ist: in den Städten. Dort sind die Wege kurz, die Luft von Schadstoffen belastet, und Mobilität muss bei den hohen Mieten erschwinglich sein. Der e.Go Life schlägt in diese Kerbe und könnte genau deshalb die Elektromobilität in den Städten zum Erfolg führen. In der Version mit der geringsten Batteriegröße von 20 kWh kostet er 15.900 Euro, mit dem Umweltbonus nur noch 11.900 Euro (bald soll der Umweltbonus sogar noch mal erhöht werden). So günstig ist bis jetzt noch kein elektrischer Viersitzer. Je nach Batteriegröße hat der e.GO Life eine Reichweite von 100 km bis 145 km bei Höchstgeschwindigkeiten zwischen 112 km/h und 142 km/h. Damit hat der e.Go Life wirklich das Potenzial die Elektromobilität in den Städten voranzutreiben. 

>>> Der passende Tarif: Wirklich Autostrom. 

 

Elektroauto für Stadt-Singles und -Pärchen.

Deine Situation: 

Du bist kein Stadtbewohner, du bist Stadtkernbewohner. In den letzten Jahren ist es enger geworden auf den Bürgersteigen und in den Straßen. Dass die Stadt aus Single-Haushalten besteht, erkennt man schon daran, dass jeder alleine in seinem Auto hockt. Der Weg zum Büro ist ein Parkour aus Lieferwagen, SUVs in Fahrradstraßen und Touristengruppen, die feststellen müssen, dass dieser Planet schon lang nicht mehr lonely ist. Am liebsten würdest du dein Auto im Stadtfluss versenken, bist aber darauf angewiesen. 

 

Das könnte dir gefallen: der Microlino. 

Die Macher von Microlino ziehen in ihrer Broschüre einen netten Vergleich: Große Autos in der Stadt sind wie der Riesenkoffer auf dem Kurztrip – eine Belastung. Das Unternehmen Micro hat deshalb einen Zweisitzer im Isetta-Look entwickelt, mit dem man sich Inspector-Gadget-mäßig in jede noch so kleine Parklücke reinquetschen – und über die Tür direkt auf dem Bürgersteig aussteigen kann. So ein Klein-Klein-Wagen belastet auch die Umwelt weniger. Für die Herstellung des Microlinos wird rund 60 % weniger Energie benötigt als bei einem herkömmlichen Elektroauto. Der Zweisitzer kostet etwa 12.000 Euro, fährt 90 km/h schnell und je nach Batteriegröße 125 km bis 200 km weit. 

 

Weitere Elektroautos für die City: 

Auch den Smart gibt es bereits in der Elektrovariante. Er kostet je nach Modell zwischen 21.940 Euro und 25.200 Euro und fährt je nach Batteriegröße zwischen 137 km und 160 km weit. In den Twizy von Renault passen auch zwei Personen, allerdings müssen sie hintereinander Platz nehmen. Und er ist offen. Der Twizy kostet knapp 7.000 Euro, der es bei höchster Batteriegröße auf 80 km/h und 120 km Reichweite schafft. 

>>> Dein Tarif: Wirklich Ökostrom. 

 

Elektroautos für Pendler.

Deine Situation: 

Du bist einer von rund 11 Millionen Menschen, die jeden Tag pendeln, weil die Liebe hierhin gefallen ist, der Job dort hin und die günstige Miete da hin. Wenn du schon so viel unterwegs bist, möchtest du nicht zwischendurch dein Auto laden müssen. Deshalb sollte es eine hohe Reichweite haben, auch gemütlich sein und genügend Platz für Koffer und Kinder bieten. Der CO2-Fußabdruck deiner Fahrerei stört dich, noch fehlt der Elektromobilität aber noch das letzte Fünkchen Massentauglichkeit. 

 

Das könnte dir gefallen:

Im Laufe des Jahres wird der VW ID.3 rauskommen, der dem ganzen Elektromobilitäts-Thema tatsächlich den nötigen Push verpassen könnte. Er wurde mit dem Anspruch entwickelt, der Golf des 21. Jahrhunderts zu werden und damit Elektromobilität als Massenphänomen zu etablieren. In der Version mit der geringsten Batteriegröße soll der ID.3 mit einer Ladung eine Reichweite von 330 km schaffen. Der Flurfunk im Web spricht von Preisen zwischen 25.000 Euro und 30.000 Euro. Die Reservierungen für den ID.3 starten jetzt. Eigentlich hatte den großen Mittelklasse-Durchbruch ja Tesla versprochen. Das Model 3 kommt aber vorerst doch nicht für 30.000 Euro auf den Markt, sondern für doppelt so viel: Knapp unter 60.000 Euro, sodass man wenigstens noch den Umweltbonus von 4.000 Euro beantragen kann. Schöne Elektroautos um die 30.000-40.000-Euro-Marke kommen dieses Jahr noch von Peugeot e-208, Kia e-soul und e-Niro und Mini. Bereits auf dem Markt sind zum Beispiel: Der Nissan Leaf, BMW i3 und Renault Zoe. 

 

Elektroautos für Autofans.

Deine Situation: 

Zum Auto hast du eine persönliche Beziehung. Wenn du ehrlich bist, gehörst du zu dem Zwei-Drittel der deutschen Autofahrer, die sich laut einer YouGov-Studie mit ihrem Auto unterhalten – es begrüßen, es loben, beschimpfen, sich wieder entschuldigen und bedanken. Das Auto ist kein Fortbewegungsmittel, sondern ein Begleiter. Und seiner Automarke nicht treu zu bleiben, wäre Fremdgehen. Deshalb wartet man bei der Elektroversion seiner Marke lieber darauf, bis die Erfahrung mit Elektromobilität etwas größer wird. Dein Anspruch ist zügig, weit und komfortabel voranzukommen, und ja, auch das: geil auszusehen. 

 

Das könnte dir gefallen: Made in Germany.

Das Elektroauto-Angebot der deutschen Hersteller wird im Laufe des Jahres voraussichtlich komplett. Von BMW gibt es längst mehrere Elektroauto-Modelle des i3 und i8, von Audi gibt es den e-tron, und Mercedes zieht dieses Jahr mit dem EQC nach. Interessant wird es auch, wenn der Porsche Taycan rauskommt. Er wird tatsächlich CO2-neutral produziert. Unter anderem nutzt der Autohersteller die Energie von zwei Blockheizkraftwerken am Stammsitz in Stuttgart, die mit Biogas aus Bioabfall und Reststoffen betrieben werden. 

>>> Das kostet Biogas aus Reststoffen für zu Hause. 

 

Elektroauto für Abenteurer.

Deine Situation: 

Umwelt- und Klimaschutz ist ein Teil von dir, aber genauso das Reisen. Klingt widersprüchlich, aber gerade durchs Reisen bist du viel sensibler für die Umwelt geworden. Die Vermüllung in den Bergen und am Meer macht dich fertig, ebenso die Frage, wie man sich nicht mit diesen Themen auseinandersetzen kann. Was Autos angeht, hast du dir immer einen VW-Bus gemietet. Surfbrett oder Skier aufs Dach und direkt an der Atlantikküste oder in den Karpaten übernachten. Mit der wachsenden Familie macht ein eigener Bus jetzt Sinn – und das Abenteuergefühl von früher fährt immer ein bisschen mit. 

 

Das könnte dir gefallen: VW ID.Buzz.

Mit dem VW ID.Buzz kommt bald der gute, alte VW-Bus als guter, neuer Elektrobus auf den Markt. Dann kann man endlich mit der Familie oder Freunde ins Grüne oder ans Blaue fahren, ohne CO2 auf der Strecke zu hinterlassen. Bis es den Buzz beim Händler gibt, wird es noch ein bisschen dauern. Aber so wie das Ding gerade aussieht, lohnt es sich, wahrscheinlich noch zu warten, bevor man vorher in die konventionelle Variante investiert. 

>>> Wirklich sauber fahren – mit Wirklich Ökostrom. 

 

Der richtige Antrieb: Wirklich Ökostrom und Lademap.

Für Langstrecken- wie Kurzstreckenfahrer empfiehlt sich das Ladesäulenregister des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW. Dort sind alle über 16.000 derzeitigen öffentlichen Ladepunkte verzeichnet. Wer einer Schnellladesäule von Ionity vorbeikommt, kann innerhalb von 10 bis 30 Minuten Wirklich Ökostrom von Polarstern laden. So fällt garantiert kein CO2 für die Wegstrecke an.

Wirklich Ökostrom für zu Hause

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