Weltwassertag | Polarstern
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Der Weltwassertag – warum Wasser und Energie zusammengehören

So, das ist jetzt etwas peinlich, aber mir wurde die Wichtigkeit von Wasser erst so richtig bewusst, als ich irgendwann in den 90ern vor diesem Werbespot saß (wir hatten keinen Fernseher und irgendwann habe ich als Konsequenz sogar bei Freunden Werbung geguckt): Ein kleiner blonder Junge, der irgendwie aussah wie ich, kriecht durch die Wüste, ausgetrocknet, die Sonne brennt, man weiß, er hat nicht mehr lang, wenn nicht irgendetwas passiert. Dann, plötzlich taucht dieser alte Mann auf und reicht ihm Wasser. Der Junge jauchzt und springt auf als wäre er Gott persönlich begegnet, nimmt das Wasser und nutzt es um damit seine Wasser-Filzmalstifte aufzufüllen. Ich wollte sofort diese Stifte haben.

Dann gab es noch diesen Zwischenfall in der Wüste Namib: Ich war gerade sechs Jahre alt und unser Geländewagen war im Sand stecken geblieben. Mit einem einzigen Kanister warmen, chlorierten Wassers liefen meine Tante und ich damals Hand in Hand in den blutroten afrikanischen Horizont, der sicher voller wilder Tiere war, um Hilfe zu holen. Aber eingebrannt hat sich trotzdem die Sache mit den Filzmalstiften.

Umweltschutz

Weltwassertag 2014

Glücklicherweise sind andere Menschen etwas weniger von Werbung beeinflussbar als ich und haben der verantwortungsbewussten Wassernutzung ein würdigeres Denkmal geschaffen: Wie jedes Jahr ist auch heuer der 22. März, der Weltwassertag, der wichtigsten Flüssigkeit des Lebens gewidmet, dem Wasser. Um was geht es dabei?

140 Liter Wasser für eine Tasse Kaffee…

Zuerst einmal geht es am Weltwassertag darum, ein Bewusstsein zu schaffen für Wasser, dessen Ge- und Verbrauch, für den Umweltschutz und den Schutz unserer Wassers. Immerhin haben wir Europäer einen Pro-Kopf-Verbrauch von täglich 200 Litern Wasser. Dabei sind Produktion von Lebensmitteln oder anderen Gütern noch nicht eingerechnet. Ein Beispiel: Die Herstellung einer Tasse Kaffee verbraucht 140 Liter Wasser, ein Kilo Rind kostet mehrere tausend Liter. Wir brauchen Wasser, es ist aber keine unbegrenzte Ressource: 70% der Erdoberfläche sind zwar von Wasser bedeckt, doch nutzbares Süßwasser hat nur einen Anteil von 2,5% – wovon wir wegen Gletschern, Eis, und Erdlagerung wiederum nur Zugang zu ungefähr 0,3% haben, also 213 km³ Wasser. Theoretisch reicht dieser Vorrat bei jetzigem Bevölkerungsstand aus, alle zu versorgen, doch es kommt hinzu, dass unregelmäßiger Niederschlag und klimatische Veränderungen die Verteilung beeinflussen und viel vom restlichen Wasser verschmutzt wird.

2050 zwei Milliarden von Wasserknappheit bedroht?

In jenen Regionen, in denen Wasser knapp ist, verschlimmert sich die Lage durch Bevölkerungswachstum, höheren Verbrauch, Industrialisierung und zunehmende Verschmutzung. In einigen Entwicklungsländern müssen fünf Liter pro Kopf ausreichen. Die Tendenz ist düster: Experten schätzen, dass Mitte dieses Jahrhunderts etwa zwei Milliarden Menschen in 48 Ländern unter Wasserknappheit leiden werden. Wenn es ganz schlimm kommt, sind irgendwann sieben Milliarden betroffen. Deshalb müssen wir die knappe Ressource Wasser jetzt verantwortungsbewusst nutzen.

Weltwassertag 2014 unter dem Motto „Wasser und Energie“

1992 von der UN-Generalversammlung in Rio ins Leben gerufen, steht der Gipfel zum Wasser- und Umweltschutz seither jedes Jahr für ein anderes Thema. 2014 geht es um „Wasser und Energie“ – zwei gegenseitig abhängige Komplexe: So funktioniert Energieerzeugung mit Wasserkraft, Kernkraft braucht Wasser, thermische Quellen ebenso– auf all diese Aspekte will der Tag des Wassers dieses Jahr aufmerksam machen.

Weltwassertag

Wasser und Energie – das passt zu Polarstern!

Wir dachten sofort: Passender kann das Thema für uns gar nicht sein! Mit Wirklich Ökostrom geht es Polarstern nämlich auch um einen wirklich nachhaltigen Umgang mit der Energie des Wassers. Deswegen beziehen wir unseren Wirklich Ökostrom Strom aus einem Wasserkraftwerk in Feldkirchen bei Rosenheim. Unser Kraftwerk fügt sich nicht nur nachhaltig und schonend in die Umwelt und Umgebung ein, sondern schädigt auch die Wasserwelt nicht. Im Gegenteil: Fischtreppen, die die natürlichen Wanderwege von Forellen oder Äschen erhalten sowie Umweltschutzmaßnahmen, die an den Ufern neuen Lebensraum für die Tiere an Land schaffen, sind selbstverständlich und werden kontinuierlich verbessert.

Weltwassertag: Unser Umgang mit Wasser und Wassern

Es geht beim Weltwassertag aber nicht nur unseren Gebrauch von Wasser, sondern auch um den Umgang mit Wasser und Wassern. Mit den Meeren und Seen, den Flüssen und Fischen, also unserem Ökosystem. Unsere tollen Partner kümmern sich genau um das: Die Meerespiraten von Sea Shepherd und die Wellenreiter der Surfrider-Foundation.

Unser Partner: Die Meeresschützer von Sea Shepherd

Wir haben vor ein paar Wochen schoneinen ganzen Blog über die Umweltschutzorganisation, ihre Meereshirten und ihren ebenso charismatischen wie skrupellosen Capt’n Paul Watson gebracht. Sie schützen Meeresbewohner, engagieren sich gegen Walfang, Robbenjagd und alle Arten von Ungerechtigkeiten, die auf oder in unseren Meeren so passieren können.  

Die Surfrider Foundation schützt unsere Gewässer

Die Surfrider, ursprünglich aus Malibu nach Deutschland geschwappt, starten immer wieder Aktionen zur Säuberung von Gewässern in Deutschland. Sie sind fleißig dabei, uns Landratten zu zeigen, dass die Meere im Norden Deutschlands sehr darunter leiden, wie wir mit ihnen umgehen. Auch der Surfrider Foundation haben wir vor kurzem einen eigenen Blog gewidmet.

Umweltschutz

Wasser und wir – sind wir nicht eins?

Witzig eigentlich, dass die Erde an der Oberfläche zu ca. 70% mit Wasser bedeckt ist. Genauso viel, wie Wasser im menschlichen Körper ist. Wir gehören zusammen, und so wie sich die Erde um uns kümmert, sollten wir uns auch um sie kümmern, oder? Wir finden, es wäre nur konsequent, wenn einem die Meere am Herzen liegen, sich auch für eine verantwortungsbewusste Wassernutzung stark zu machen und sich für sauberen Strom und sauberes Gas einzusetzen. Niemand muss im Meer nach Öl und Gas bohren, wenn wir Ökogas haben. Kein Meer muss Katastrophen wie die von Fukushima hinnehmen, wenn wir wirklich sauberen Strom haben. Die Folgen von CO2 und des Klimawandels auf die Meeresökosysteme müssen nicht so drastisch sein, wenn wir einlenken. Ihr seht, wo ich hin möchte...

Lasst uns zusammen den Stromsee sauber machen!

Am Ende des Tages ist unser Stromsee ein großes Gewässer, nämlich der Stromsee, dem wir von Polarstern uns verschrieben haben. Ihr wisst schon, der große imaginäre See, in dem alle Stromarten, dreckig und sauber, fossil und erneuerbar zusammenfließen und von dort aus den Steckdosen kommen. Diesen See kann jeder von euch ein bisschen sauberer machen. Werdet Gärtner des Stromsees – mit einem Wechsel zum Naturstrom Produkt Wirklich Ökostrom von Polarstern.

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