Carsharing mit Kindern: Wer teilt, gewinnt. | Polarstern
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Carsharing mit Kindern: Wer teilt, gewinnt.

Autofahren macht Spaß. Und wer Kinder hat, weiß: Autofahren kann sehr notwendig sein. Doch ein eigenes Auto besitzen – muss man das heutzutage wirklich noch? Im Durchschnitt wird ein Auto doch nur eine Stunde am Tag genutzt. Die restlichen 23 Stunden steht es auf der Straße rum und nimmt, in der Masse, viel Platz weg. Platz, der auch Grünfläche sein könnte. Platz, der in Großstädten oft zum Atmen fehlt. Da liegt eine Überlegung sehr nahe: Ich teil mir ein Auto! Carsharing also. Das ist kostengünstig, umweltfreundlich und bequem. Für jeden? Nicht ganz. Denn wenn man sich das typische Modell eines Carsharing-Anbieters ansieht, fällt auf: Das familienfreundliche Auto sieht ein bisschen anders aus. Spricht das gegen Carsharing für Familien? Nein. Im Gegenteil: Jetzt erst recht. Familien vor!

Carsharing

Carsharing entlastet die Welt

Bislang nutzen rund 262 000 Autofahrer in Deutschland Carsharing. Für die nächsten Jahre rechnet der Bundesverband Carsharing mit zwanzig Prozent Wachstum – jährlich! Das ist eine sehr, sehr feine Aussicht. Denn Carsharing führt zu einem Energieverbrauch, wie er uns gefällt: Das ist bewusster Verbrauch, weil er bedarfsorientiert stattfindet. Ich steige nicht mehr so automatisch ins Auto und verbrauche so nur Energie, wenn ich sie wirklich brauche. Ein geteiltes Auto, ob von einem professionellen Anbieter oder von privat, ersetzt somit vier bis acht eigene. Eine schweizer Studie kam so zu dem Ergebnis, dass jeder aktive Schweizer CarSharing-Kunde jährlich 290 kg CO2-Emissionen weniger in die Atmosphäre freisetzt als in einer theoretischen Situation, in der es kein CarSharing-Angebot gibt. Auch wenn die absolute Größe der Klimaentlastung bei den deutschen CarSharing-Nutzern etwas anders ist als in der Schweiz – die Tendenz ist auch hier vergleichbar. Und das Sahnehäubchen der Umweltentlastung: Werden mehr Autos durch CarSharing geteilt, müssen weniger gebaut werden. Und die seltenen Erden, fossilen Metalle und anderen Rohstoffe bleiben gleich zu Beginn dort, wo sie hingehören. In der Natur.

Apropos Natur. Ihr denkt, Carsharing ist nur eine Großstadtlösung? Abwarten. Denn auch für die Landbevölkerung besteht Hoffnung: Für Google rollen bereits selbstfahrende Autos über Amerikas Straßen. Autos, die per Mausklick auf’s Dorf bestellt, dort genutzt und dann selbst wieder zum Carsharing-Parkplatz zurückfahren könnten. Das klingt unheimlich, gibt’s aber schon.

Carsharing glückliche Kinder

Wie familienfreundlich ist Carsharing wirklich?

So weit, so gut. Doch wer ein Baby hat, kennt das Problem: Ein Ausflug weg von Wickelkommode und Kleiderschrank will wohl geplant sein. Die Flexibilität der Carsharing verträgt sich damit schlecht: War da nicht gerade noch ein Auto direkt um die Ecke? Tja, jetzt ist es weg. Und das nächste zu weit entfernt. Dazu kommt, dass viele Anbieter vor allem auf Kleinwagen setzen. Schließlich lassen sich für Mini und Co. ganz bequem Parkplätze finden. Doch eigenen sich diese Kleinwagen für den Transport von (Zwillings-)Kinderwägen,  Wickeltaschen, Ersatzkleidungstaschen.... eher weniger gut. Ist das Kinder-Equipment dann doch irgendwie verstaut, stellt sich gleich im Anschluss die Kindersitzfrage. Ist einer drin? Wenn ja, ist er so hochwertig, dass ich ihm mein Kind anvertrauen kann? Oder muss ich meinen eigenen Sitz mitbringen und ihn im Anschluss an die Fahrt mitschleppen?

Kinder Carsharing

Liebe Familien: CarSharing, jetzt erst recht!

Solche Fragen stellen sich zu Recht. Doch die Konsequenz, sich dann als Familie mit ein, zwei, drei Kindern nicht für Carsharing zu entscheiden, halte ich für falsch. Denn mir gefällt Carsharing. Sehr sogar. Wichtig ist, dass auch dabei das Grundprinzip gilt: Je höher die Nachfrage, desto besser das Angebot. Würden nun vehement junge Familien auf den Carsharing-Markt drängen, würden die Autos auch entsprechend ausgestattet, die Modelle an deren besondere Bedürfnisse angepasst. Dann gäbe es zum Beispiel bald richtige Kindersitze in Serie – und nicht nur Schalensitze oder solche zum Abholen und Ausleihen in der Zentrale. Und das nächste, groß genuge Auto wäre auch viel näher an der eigenen Wohnung. Gepäckschleppwege würden deutlich verkürzt. Viele Kunden mit weniger eigenen Autos bedeutet ja auch: eine Größere Auswahl an Modellen – und mehr Platz für öffentliche Autos, weil privat genutzte Parkplätze frei werden.

Ich bin mir sicher: Die Tage sind gezählt, in denen jeder ein eigenes Auto hat. Die Zukunft des Carsharing ist unsere Zukunft. Was Familienfreundlichkeit beim CarSharing angeht, gibt’s hier zwar sicherlich noch Verbesserungsbedarf und den Druck aufzubauen – das haben wir Nutzer selbst in der Hand. So zeigen wir auch schon unseren Kindern: Wer teilt, gewinnt. Durch CarSharing hinterlassen wir ihnen gleichzeitig weniger Schrott, weniger Schadstoffe, mehr Platz und sauberere Luft. Macht Ihr mit?

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