Biogasvergleich: In 5 Schritten zum richtigen Biogastarif | Polarstern
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Biogas Vergleich leicht gemacht.
Biogas Vergleich: Polarstern zeigt dir wie du ganz leicht den richtigen Biogasanbieter findest.

Biogasvergleich: In 5 Schritten zum richtigen Biogastarif

Beim Vergleichen von Biogastarifen solltest du nicht nur den Preis, sondern auch die Qualität des Biogases beachten. Nur – wie beurteilt man die?

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  1. Echtes von falschem Biogas unterscheiden
  2. Recherche nach Ökogas oder Biogas in deiner Stadt
  3. Zertifikate und unabhängige Empfehlungen beachten
  4. Webseiten der Anbieter besuchen und Gasherkunft überprüfen
  5. Einen fairen Preis finden

Die Mehrheit der Deutschen heizt mit Öl oder Gas – meist fossiles Erdgas. Immer mehr Verbraucher wollen die damit verbundenen CO2-Emissionen aber nicht mehr hinnehmen und ökologisch bewusst heizen. Die Lösung ist einfach: zu Ökogas wechseln. Der billigste Gastarif ist dabei meistens nicht der beste. Denn Preis und Qualität hängen zusammen. Das ist auch bei Biogastarifen so und viele Billiganbieter sparen zum Beispiel beim Kundenservice. Die günstigsten Ökogastarife in Preisvergleichen sind außerdem (fast) immer sogenannte Klima- und Mischtarife und nicht 100%iges Biogas. Tatsächlich bilden diese Angebote auch die Überzahl, denn nur 10 % aller Ökogasanbieter bieten ein Produkt komplett aus erneuerbaren Energien an. Während der Begriff Ökogas gesetzlich nicht geschützt ist, steht Biogas  steht für 100 % Gas aus regenerativen Quellen wie Biomasse.

Herstellung von Biogas in der Biogasanlage
So wird Biogas in Biogasanlagen hergestellt.
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Schritt 1 beim Biogasvergleich: echtes vom falschem Biogas unterscheiden

Grüne Äpfel kann man nicht mit faulen Birnen vergleichen – eigentlich klar. Für den Biogasvergleich bedeutet das: du musst vorselektieren. 97% der Ökogasversorger haben kein wirklich nachhaltiges und umweltfreundliches Ökogasprodukt aus reinen Reststoffen im Angebot. Wenn du den Ausbau erneuerbarer Energie unterstützen willst, musst du zunächst alle sogenannten Ökogastarife aussortieren, die ökologisch nicht sinnvoll sind. Die meisten Ökogastarife fallen damit schon mal raus.


Finger weg von diesen Ökogastarifen: 

  1. Klimaneutrale Kompensationstarife aus reinem Erdgas
  2. Mischtarife mit niedrigem Biogasanteil
  3. Biogas aus Rohstoffen, die du nicht unterstützen willst.

43% der Anbieter betiteln reines Erdgas als Klimagas, Kompensationstarif oder Bioerdgas. Dabei werden die verursachten CO2-Emissionen durch Projekte etwa zur Regenwaldaufforstung ausgeglichen. Oder der Kunde wird mit einmaligen Investitionen für Tierschutz- oder Naturschutzinitiativen gelockt.

Auf den Webseiten dieser Unternehmen siehst du Schmetterlinge oder grüne Wälder und liest oft „klimaneutral“ und „CO2-frei“. Für klimaneutrale Erdgasprodukte wird aber zunächst zusätzliches CO2 ausgestoßen – im Nachhinein wird dieser Schaden ausgleichen. Martin Luther hätte gegen diesen Ablasshandel bestimmt protestiert. Auch wir finden: Das ist weder ehrlich noch nachhaltig und bringt den Ausbau erneuerbarer Energien nicht voran.

60% der Ökogasversorger bieten Mischungen an. Mischtarife bestehen überwiegend aus einem oft extrem hohen Anteil an Erdgas und nur aus einem sehr kleinen Biogasanteil – manchmal nur 1 %.

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Schritt 2: Onlinerecherche – besser mit kleinen Vergleichsportalen

Wer nach Ökogas oder Biogas googelt (nicht jeder Tarif ist bundesweit erhältlich), landet bei großen Vergleichsportalen. Dort steht der günstigste Preis im Vordergrund.

Dabei werden allerdings einmalige Boni standardmäßig einkalkuliert. Dadurch ist der Preis über das erste Jahr gerechnet sehr günstig. Damit du mit diesen Angeboten dauerhaft sparst, müsstest du jährlich einen Ökogasvergleich machen und wechseln.

Auf Vergleichsseiten ist es zudem schwer, nur echte Biogastarife untereinander zu vergleichen. Gängige Portale wie gas.preisvergleich, verivox, check24 und toptarif bieten versteckte, eingeschränkte oder sogar keine Möglichkeiten der Unterscheidung zwischen Mischtarifen, Klimatarifen aus Erdgas und echten Biogastarifen. Außerdem ist die Anbieterliste oft unvollständig: Kleine, echte Ökogasanbieter tauchen beim Vergleich nicht oder nur sehr weit unten auf, wenn sie keine Bonuszahlungen an die Portale leisten.

 


Die Lösung: beim Onlinevergleich Quellen nutzen, die den Umweltaspekt ins Zentrum rücken und die einzelnen Gasversorger mit ihren Biogastarifen unter die Lupe zu nehmen. Das gelingt mit Hilfe von nachhaltig ausgerichteten Verbraucherportale wie Utopia.


Gasflamme
In den meisten Haushalten wird Erdgas zwar nicht zum Kochen, aber zum Heizen verwendet.

 

Schritt 3: Auf Zertifikate und unabhängige Empfehlungen achten

Unabhängige Überprüfungen schaffen Durchblick bei komplizierten Produkten. Beim Gasvergleich wären aussagekräftige Ökogassiegel also besonders wichtig – leider hat sich aber, anders als für Ökostrom, kein einzelnes Siegel klar durchgesetzt. Ein Siegel für Biogas am deutschen Markt ist das Grüner Gas Label. Polarstern nutzt das in der Schweizbeim Biogasvergleich verbreitete naturemade Siegel. Auch der TÜV verleiht Zertifikate für geprüfte Bioerdgasprodukte.

Das TÜV-Nord Siegel bestätigt: 

  • der Biogastarif besteht aus mindestens aus 5% Biogas, 
  • der Produktionsort ist eindeutig ausgewiesen, 
  • die Menge an eingespeistem Biogas stimmt mit der verkauften Menge überein,
  • die Gasverbrennung ist klimaneutral.

Auch die Vertragsbedingungen und die Kundenfreundlichkeit des Anbieters sind wichtig. Tipp: Objektive Bewertungen, Kritik und Empfehlungen für Ökogasanbieter kannst du auf Plattformen wie ekomi vergleichen.


 

Schritt 4: Informationen auf Webseiten der Anbieter vergleichen

Wie präsentiert sich der Gasanbieter: mit welche Ziel wurde er gegründet, wofür steht er, welche Produkte verkauft er sonst noch? Auf der Anbieterseite findest du (hoffentlich) die Antworten – und den Ausweis, aus welchen Rohstoffen das Biogas besteht.

  • Am besten ist Biogas aus organischen Reststoffen, also aus Pflanzenabfällen, wie Wirklich Ökogas von Polarstern.
  • Verzichte auf schädliche Alternativen wie Gülle aus Massentierhaltung und Mais oder Soja, die für die Gasproduktion angebaut werden – oft auf Urwaldflächen oder statt Nahrungsmitteln.

Gleichzeitig findest du auf der Webseite des Gasversorgers Infos zur Ausrichtung des Unternehmens:

  • ob es unabhängig ist oder welche Firmen dahinterstecken,
  • welcher Betrag pro kWh Gas in den Bau neuer Ökokraftwerke fließt,
  • ob einmalig oder regelmäßig Umwelt-, Tierschutz- oder Energieprojekte unterstützt werden,
  • ob neben Ökoenergie auch konventionelles Gas verkauft wird.
Ökogas: Produktion aus Reststoffen.
Ein guter Rohstoff für Biogas: Rübenabfälle aus der Zuckerproduktion, wie beim Ökogas von Polarstern

 

Schritt 5: Preis der Biogastarife vergleichen

Wenn du kundenfreundliche Gasversorger mit echtem Biogas gefunden hast, die sich aus ihrer Firmenphilosophie heraus für Umweltschutz einsetzen, geht es an den Preisvergleich.

Fürs Berechnen der Biogastarife, nutze die Onlinerechner auf den Webseiten der AnbieterDen Ökogasrechner von Polarstern findest du hier: Hier geht’s zum Biogasrechner! Möchtest du gleich wissen, wie viel echtes Biogas für dich kostet?

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