Wer nicht da ist, verbraucht keinen Strom. Aber nur, wenn man an alles gedacht hat. Wir helfen dir dabei – verraten, wie viel Stromkosten du in deiner Abwesenheit sparst und wie du auch nach dem Urlaub deinen Stromverbrauch unter Kontrolle hast.

von Michael

Inhalt:

Mindestens eine wiederkehrende Sorge gehört zum Urlaub einfach dazu. Bei vielen dürfte das die Frage sein, ob der Herd wirklich aus ist. Bestimmt, sonst hätte ja längst jemand angerufen, oder? Und jetzt kann man eh nichts mehr machen, jetzt ist das Haus schon abgebrannt. 

Natürlich nicht. Bei der Heimkehr sitzt der Herd jedes Mal so brav auf seinem Platz, als hätte er nach zwei Wochen sturmfrei noch bis eben geputzt. Alle Aufregung umsonst. Und sparen kann man sie sich auch, die Aufregung.

 

14 Tage weg: So viel Stromkosten sparst du daheim.

Man muss nur konsequent alle Steckerleisten ausknipsen oder gleich alle Stecker ziehen. Wirklich jeden. Auch den vom Herd. Auch vom Router. Auch vom Kühlschrank. Von jedem Ladegerät. Wer es macht, hat nicht nur eine Sorge weniger im Urlaub, sondern spart ebenso Stromkosten. Wie viel, hängt davon ab, wie hoch dein Stromverbrauch üblicherweise ist und wie lange du weg bist. 

Ein Single-Haushalt, der standardmäßig ca. 1.300 kWh im Jahr verbraucht, würde beim aktuellen durchschnittlichen Preis von rund 0,30 Euro für eine Kilowattstunde Strom in einem 14-tägigen Urlaub etwa 15 Euro sparen. Und der Rest? In etwa so viel:

 

Haushaltsgröße Jahresverbrauch Tagesverbrauch Ersparnis 14 Tage Urlaub
1 Person ca. 1.300 kWhca. 3,6 kWhca. 15 Euro
2 Personen ca. 2.400 kWh ca. 6,6 kWh ca. 28 Euro
3 Personen ca. 3.000 kWh ca. 8,2 kWhca. 34 Euro
4 Personen ca. 3.500 kWhca. 9,6 kWhca. 40 Euro
5 Personen ca. 4.000 kWh ca. 10,9 kWca. 46 Euro

 

>>> Preis für Wirklich Ökostrom berechnen. 

 

Wie du organisierst, dass wirklich alles aus ist.

Smarte Stecker nutzen.

Wer sich die Herdsorge generell schenken möchte, kann sich smarte Stecker zulegen. Sie steuern Geräte einfach per App. Auch von unterwegs. So kannst du beispielsweise abends aus dem Urlaub heraus zuhause die Lampen anschalten, um zu suggerieren, dass möglicherweise doch jemand im Haus ist. Manche fühlen sich so sicherer. Smarte Steckdosen und Zeitschaltuhren sind schnell installiert und kosten nicht die Welt. Übrigens: Auch Zeitschaltungen lassen sich programmieren – nur eben nicht dann aus der Ferne steuern.

>>> Mehr über smarte Stecker. 

 

Kühlschrank leer essen. 

Nicht alle Geräte lassen sich spontan vom Netz trennen. Der Kühlschrank zum Beispiel. Das Wochenende vorm Urlaub eignet sich bestens, den Inhalt zu verbraten und das Gefrierfach unter Beobachtung abtauen zu lassen. Denn je nachdem wie dick die Eisschicht schon war, muss man gelegentlich den Lappen zur Hand nehmen. Am besten man lässt es erst gar nicht so weit kommen. Bereits eine Eisschicht von einem Zentimeter erhöht den Stromverbrauch des Kühlschranks um 10 % bis 15 %. Und nicht vergessen, die Kühlschranktür während der Abwesenheit offen zu lassen, sonst gibt es bei der Heimkehr eine übelriechende Überraschung. 

>>> Mehr Stromspartipps für den Kühlschrank. 

 

Telefonstation ausmachen.

Die Ladestation fürs Festnetztelefon ist auch so eine Sache. Wer wissen will, wer in Abwesenheit angerufen oder auf den AB gesprochen hat, sollte sich das Stecker ziehen natürlich überlegen. Allerdings ist der Urlaub ja gerade dafür da, dass man mal nicht erreichbar ist. Also kapp sie, die Leitung!

 

Stromverbrauch: Auch nach dem Urlaub unter Kontrolle behalten.

Unterwegs zu sein ist eine gute Gelegenheit, Abstand zu gewinnen – sich zu überlegen, was man bei der Rückkehr ändern möchte. Das gilt auch für den Energieverbrauch. Und senken geht immer. So behältst du deine elektrischen Geräte auch nach dem Urlaub unter Kontrolle. 

 

Standby-Betrieb reduzieren.

Geräte aus dem Standby-Betrieb befreien, ist immer wichtig. Nicht nur, wenn man in den Urlaub fährt. Die Energieberatung co2online geht davon aus, dass ein durchschnittlicher 3-Personen-Haushalt 115 Euro im Jahr durch das vollständige Ausschalten der Geräte sparen kann. 

 

Richtig vernetzen.

Smarte Stecker sind ein guter, vorsichtiger Einstieg in die Smart Home-Welt. Sie helfen dabei, Geräte völlig auszuschalten und damit Strom zu sparen. Auf der anderen Seite wird die zunehmende Vernetzung von Geräten eher zum Problem. Durch den ständigen Datenaustausch mit dem Internet ziehen die Anwendungen manchmal mehr Strom als sie einsparen. Auch, weil wir uns immer mehr Geräte ins Haus holen. Das Borderstep-Institut rechnet bis 2025 mit einer Zunahme von vernetzten Geräten in europäischen Haushalten von ca. 1,7 Millionen Stück, die pro Jahr einen zusätzlichen Stromverbrauch von ca. 70 Milliarden Kilowattstunden verursachen. Für den durchschnittlichen Haushalt rechnet das Institut mit ca. 100 Euro zusätzlichen Stromkosten im Jahr. Wichtig ist, sich genau zu überlegen, was wirklich gebraucht wird. Wo Smart Home zum Beispiel wirklich hilfreich ist, ist bei Heizungsthermostaten. Wir haben selbst schon ein smartes Thermostat getestet. 

 

Stromverbrauch kontrollieren.

Wenn du deinen Stromverbrauch langfristig unter Kontrolle halten willst: Hol dir Hilfe. Zum Beispiel mit EnergieCheck von co2online. Bei der App legst du dein persönliches Energiesparkonto an; kannst Zählerstände eingeben und siehst, wie sich Stromverbrauch, Stromkosten und CO2-Ausstoß im Zeitverlauf entwickeln. Die App hilft dir außerdem, Stromfresser im Haushalt zu identifizieren und gibt Tipps, wie du sie zähmst. Zusätzlich erfährst du, ob dein Stromverbrauch im Vergleich zu ähnlichen Haushalten niedrig, durchschnittlich oder hoch ist. Nach Aussage des Anbieters sparen Haushalte, die ein Energiesparkonto nutzen, etwa doppelt so viel Energie wie der Bundesdurchschnitt. Hilfreich sind auch Smart Meter. Sie lassen einen detaillierten Blick auf den eigenen Stromverbrauch zu und zeigen so Stromsparpotenziale auf. Im Schnitt sparen Haushalte nach Einbau eines Smart Meters rund 15 % Stromkosten. 

>>> Mehr über Energiespar-Apps. 

 

Energieeffiziente Geräte finden.

Achte beim Kauf neuer Geräte auf ihre Energieeffizienz. Besonders günstige Geräte ziehen oft mehr Strom, auch im Standby-Betrieb. Deshalb kommst du trotz des attraktiven Kaufpreises auf lange Sicht nicht unbedingt günstiger weg. Die App ecoGator – ebenfalls von co2online – hilft beim Kauf. Du kannst noch im Geschäft Geräte scannen und ihre Stromverbräuche und Stromkosten miteinander vergleichen. Leider gibt es die App im Moment nur für iOS. So oder so: Wenn du ein effizientes Gerät kaufst, nutze es trotzdem sehr bewusst. Manchmal wird ein energiesparendes Gerät in der Folge öfters und intensiver genutzt. Dann taucht die versprochene Effizienz nicht auf der Stromrechnung auf. 

>>> Mehr über diesen Effekt. 

 

Noch wichtiger: CO2 senken.

Stromkosten senken ist wichtig – CO reduzieren essenziell. Jede Kilowattstunde Strom, die eingespart wird, muss auch nicht erzeugt werden. Und darauf kommt es am meisten an. Wir helfen dir, wie du deine Klimakilos loswirst. Und Klimaschutz gibt es natürlich nur, wenn man elektrische Geräte mit der richtigen Energie betreibt. Mit Wirklich Ökostrom von Polarstern zum Beispiel verursacht man beim Betrieb der Geräte praktisch kein CO2 mehr. Der Wechsel ist sofort erledigt. Geht sogar am Strand. Denn die einzige Info, die du zum Wechseln nicht im Kopf hast, ist deine Zählernummer. Und die kannst du auch nach deinem Urlaub noch nachreichen.

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Und wir bedanken uns mit 20 Euro. Schnapp dir jemanden, der auch zu wirklich besserer Energie wechseln möchte – und ihr bekommt beide 20 Euro auf eure nächste Stromrechnung gutgeschrieben. Gemeinsam verändern wir mehr!

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