Smart Home ist gleichermaßen spannend für Technikaffine und Klimabewusste. Aber um wirklich effektiv Strom sparen zu können, muss die Technik clever vernetzt und das Stromnetz daheim smart gemacht werden. Das sind die drei großen Schritte.

von Michael

Smart Home kommt: Laut einer Studie von eco, dem Verband der Internetwirtschaft und der Unternehmensberatung ADL wächst der Markt in den nächsten fünf Jahren um ca. 26 Prozent. Man sieht es ja bei sich selbst: Vor einem guten halben Jahr war Alexa noch blöd, jetzt steht sie doch auf dem Tisch. Und eigentlich ist sie auch ganz praktisch. Zwar macht ein Sprachbefehl noch kein Smart Home. Aber es ist ein Einstieg in jenes Wohngefühl, wo Haushaltsaufgaben buchstäblich an die Einrichtung abgegeben werden. Smart Home bedeutet ja, dass die Elektronik bei einmaliger Konfiguration von alleine kapiert, was du von ihr in bestimmten Situationen willst: Die Heizung fährt runter, wenn die Fenster auf sind, der Wecker klingelt früher, weil Stau gemeldet ist, gleichzeitig startet die Kaffeemaschine – jede beliebige Szene lässt sich einstellen. Eine Spielerei einerseits, eine gute Möglichkeit, Strom wirklich effizient zu nutzen andererseits. 

 

Strom sparen: Auf die Verknüpfung kommt's an.

Wie viel Stromersparnis wirklich rausspringt, hängt ganz davon ab, wie die Anwendungen miteinander verknüpft sind. Wir zeigen drei Schritte, die zu einem effizienteren Smart-Home-Erlebnis führen.

 

1. Schritt: Smart Strom messen und Smart-Home-Potenziale entdecken.

Der Einbau eines Smart Meters hilft dir im Vorfeld bei der Wahl deines Smart-Home-Setups. Mit dem intelligenten Zähler erkennst du, wo die wahren Stromfresser im Haushalt liegen und wo sich Smart Home wirklich lohnt, wenn es nicht nur Spielerei sein soll. Der Smart Meter misst zwar nur den Gesamtstromverbrauch, den aber sekundengenau. Auf der App deines Smart Meters siehst du daher in Echtzeit, wie sich die Verbrauchskurven ändern, wenn bestimmte Geräte an- oder ausgeschaltet werden. Vielleicht ist die Waschmaschine doch effizienter, als du dachtest, dafür sorgen Laptops und Ladekabel für die Kurve nach oben. Die Smart Meter von unserem Partner Discovergy können sogar einzelne Geräte erkennen, zum Beispiel Kühlschränke. Im Langzeitverlauf kannst du Stromsparerfolge nachvollziehen. Zu den weiteren Entwicklungen zählt die Erkennung von ungewöhnlichen Verbrauchswerten, die auf defekte Geräte schließen lassen. In diesen Fällen wird man per Push-Nachricht informiert. Mit dem Wissen des eigenen Stromverbrauchs sparen Haushalte im Schnitt 15 Prozent ihrer Stromkosten. Bei unseren Tarifen Wirklich Autostrom und Wirklich Eigenstrom ist ein Smart Meter sogar inklusive.

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2. Schritt: Smarte Geräte in einer All-in-one-App verbinden.

Wann macht man sich schon mal Gedanken über Kommunikationsstandards von Geräten? Wenn es nicht läuft, dann. Bei der Verknüpfung smarter Anwendungen gibt es viele Standards. Man kann sie sich vorstellen wie unterschiedliche Sprachen. Nimm eine typische Smart-Home-Szene: Bei starker Rauchentwicklung in der Küche springt der Rauchmelder an, Mitbewohner bekommen Push-Nachrichten auf ihr Handy, Herd und alle anderen Geräte schalten sich automatisch aus. Dazu müssen die Geräte Daten austauschen können, oder anders: eine gemeinsame Sprache sprechen. Fabrikneu tun sie das nicht immer. Sie kommunizieren zum Beispiel mit EnOcean, KNX, Bluetooth und viele mehr. Ein Weg, alle Anwendungen aufeinander abgestimmt zu nutzen – und so die gleiche Sprache sprechen zu lassen – ist die All-in-one-App von iHaus. Sie vernetzt die meisten Anwendungen und Standards miteinander, sodass sich beliebige Szenen einstellen lassen. Du musst auch nicht mehr jede App einzeln abrufen, sondern siehst alle Anwendungen zusammengefasst auf einer Bedieneroberfläche.

Smart Home-App von iHaus
Smart Home All-in-one-App von iHaus. Alle vernetzten Geräte und Szenen auf einen Blick.

3. Schritt: Smart Home mit PV-Anlage verknüpfen.

Wenn du eine Photovoltaikanlage nutzt, dient der Smart Meter in Verbindung mit einem Gateway als Kommunikationsinstrument für dein Smart Home. Er zeigt an, wie viel selbst gemachter Strom für den Eigenbedarf zur Verfügung steht. Der Smart Meter kann dies den smarten Steuerungen direkt kommunizieren: Über ein smartes Energiemanagementsystem springen Waschmaschinen, Wäschetrockner und andere Geräte über automatisch an, sobald die Anlage genügend Strom produziert. Alternativ lassen sie sich per Funksteckdose zuschalten. Mit zusätzlichem Stromspeicher, der deine elektronischen Geräte mit Strom versorgt, wenn die Anlage nachts oder bei schlechtem Wetter nicht genügend Ertrag liefert, machst du dich noch unabhängiger vom Stromnetz und seinen Preisen.

Eigenstrom: Was du erzeugst und verbrauchst
Typische Erzeugungs- und Eigenverbrauchskurve von Eigenstrom-Nutzern.

Das flexibelste Eigenstrom-Angebot aus Photovoltaikanlage, Stromspeicher und Ökostrom aus dem Netz gibt es übrigens bei Polarstern, denn es ist an keine bestimmten Hersteller gebunden. Wenn du dein Smart Home lieber gemächlich aufbauen willst: Schau mal in unseren Artikel über smarte Steckdosen rein. Sie sind preiswert zu haben und machen selbst Vintage-Geräte smart und effizient. 

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