Smartes Wohnen in Berlin

In Berlin gibt es ein neues Quartier, Future Living® Berlin. Errichtet wurde das Leuchtturmprojekt von der GSW Gesellschaft für Siedlungs- und Wohnungsbau Baden-Württemberg mbH (GSW) zusammen mit der Unternehmensgruppe Krebs GmbH & Co. KG aus Berlin. Die Idee: keine konventionellen Gebäude, sondern das „Wohnen der Zukunft“ soll hier Wirklichkeit werden.

Inzwischen sind viele Bewohner der 90 Wohneinheiten und 10 Gewerbeeinheiten eingezogen und erleben nachhaltiges und vernetztes Wohnen hautnah: Sie steuern ihre Geräte über einen smarten TV und haben ihren Stromverbrauch und vieles mehr stets mit wenigen Klicks im Blick. Birgid Eberhardt, Bereichsleiterin Smart Home bei der GSW, hat uns genauer beschrieben, wie die Bewohner die smarte Technologie im Alltag erfahren und so – ganz einfach – effizient Energie nutzen. Polarstern ist Energiepartner von Future Living® Berlin und hat zusammen mit Partnern das vernetzte, erneuerbare Energiekonzept realisiert.

>>> Auch du kannst in deiner Mietwohnung Smart-Home-Möglichkeiten nutzen.

 

Automatische Steuerung von Stromerzeugung und -bedarf.

Erst einmal die Frage: Woher stammt die Energie? In einem intelligent vernetzten und nachhaltigen Gebäude wird möglichst viel Energie selbst vor Ort aus erneuerbaren Energien gewonnen. So auch bei Future Living® Berlin. Eine PV-Anlage mit einer Leistung von 195 kWp erzeugt hier Energie, die zur Stromversorgung der Mieter genutzt wird. Außerdem werden 24 Wärmepumpen sowie Batterie- und Wärmespeicher mit dem Solarstrom versorgt, die so ihrerseits Wärmeenergie bereitstellen. Eine Energiemanagement-Software stellt sicher, dass die erzeugte Solarenergie effizient genutzt wird. Wird mehr Solarstrom erzeugt als die Haushalte aktuell benötigen, wird die Energie im ersten Schritt für die Raumwärme verwendet – der Komfort der Mieter hat oberste Priorität für den Algorithmus. Im zweiten Schritt wird sie weitergeleitet an die heimische Warmwassererzeugung.

Der vor Ort erzeugte Strom fließt zudem nicht nur in die Wohnungen – auch die Ladestationen für Elektroautos werden versorgt. Insgesamt ist das Quartier mit dieser vernetzten Energieversorgung zu 38 % autark, sprich unabhängig vom öffentlichen Stromnetz. Diese effiziente Abstimmung von Stromerzeugung und der Einsatz in den verschiedenen Bereichen erfolgt automatisch.

Mehr Details der Mieterstromversorgung von Future Living

 

Smarte Technik richtig nutzen.

Vieles wird ganz effizient gesteuert, ohne Zutun der Bewohner. Doch bei ihrem eigenen Stromverbrauch haben sie einen großen Einfluss darauf, wie viel Strom sie aus lokaler Erzeugung nutzen: Dazu sind Smart TVs ein integraler Bestandteil des Smart Home Systems. Mit der Software „Wohnungsverwalter“ erhalten die Bewohner einen Überblick über den aktuellen Zustand der Wohnung und der Energieerzeugung. Das hilft ihnen, ihren eigenen Energiebedarf der Stromerzeugung anzupassen. Auch ermöglicht die Software einzelne Vorgänge zu koordinieren und Warnungen auszugeben. Türklingeln, Unwetterwarnungen oder Feueralarme etwa können als visueller Alarm auf dem smarten Fernseher signalisiert werden. Gesteuert wird die Wohnung über App, Sprachsteuerung oder intelligente Schalter. Und beim Verlassen der Wohnung gehen Fernseher und andere Geräte automatisch aus. Future Living zeigt damit die Vielfalt des smarten Wohnens – praktisch und energieeffizient.

Future Living
Future Living: Willkommen in der Zukunft.

 

Weitere smarte Services auf dem Campus.

Der gesamte Campus von Future Living® Berlin ist smart ausgerüstet und barrierefrei möglich - ohne Schlüssel. Mittels eines digitalen Türzutrittssystems öffnen die Bewohner Haus- und Wohnungstüren mit einer Chipkarte oder einer App.

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Auch fünf E-Fahrzeuge stehen den Bewohnern exklusiv als Community Carsharing zur Verfügung. Sie stehen an festen Parkplätzen, werden ebenfalls mit vor Ort erzeugtem Mieterstrom versorgt und können über die Software "Wohnungsverwalter" gebucht werden.

In den kleineren Wohnungen gibt es keine Waschmaschinen, die wertvollen Wohnraum wegnehmen würden. Stattdessen stehen für alle Bewohner smarte Geräte in einem Waschraum zur Verfügung. Diese sind bequem von der eigenen Wohnung aus buchbar und informieren den Nutzer auf seinem Tablet darüber, wann seine Wäsche fertig ist. Auch eine Paketannahmestation wird es auf dem Campus geben, die Bewohner informiert, wenn ein Paket für sie angekommen ist.

Welche Anwendungen man in der eigenen Wohnung nutzt, ist natürlich jedem selbst überlassen. Die Wohnungen bieten allen Bewohnern die gleiche Hardware. Das bedeutet aber nicht, dass sich auch alle Bewohner gleich verhalten. Vielmehr kann jeder selbst viele Funktionen so einstellen, wie es für ihn am besten ist. Er kann zum Beispiel seine Lichter über den herkömmlichen Schalter, das Tablet oder die Sprachsteuerung kontrollieren. Einige Sicherheitsfunktionen sind zudem vorprogrammiert, etwa das automatische Zurückfahren der Markisen bei Hagel und Wind.

 

Smart Living für alle Generationen.

Der Campus von Future Living® Berlin ist generationsübergreifend geplant und soll auch ältere Menschen ermutigen, smarte Techniken zu nutzen. Natürlich sollte man als Bewohner eine gewisse Aufgeschlossenheit für moderne Technik mitbringen – ein detailliertes Vorwissen ist aber nicht erforderlich. Für ältere Bewohner gibt es nicht nur barrierefreie und rollstuhlgerechte Wohnungen: Auch Menschen, die pflegebedürftig werden, sollen nicht ausziehen müssen. Aus diesem Grund gibt es bei der GSW auch Gespräche mit Partnern über haushaltsnahe- und Pflegedienstleistungen, die über den Wohnungsmanager verfügbar gemacht werden sollen. Und das Wohnen im smarten Haushalt kostet nicht die Welt: Die Miete orientiert sich an den ortsüblichen Preisen und liegt gerade bei den kleineren Wohnungen sogar darunter.

Future Living Berlin
Das smarte Quartier in Berlin funktioniert dank smarter Technik für alle Generationen.

 

Wann wohnen wir alle intelligent vernetzt?

„Wir wagen uns mit Future Living® Berlin sehr weit aus dem Fenster“, sagt Frau Eberhardt von der GSW. Das Problem der smarten Ausstattung sei nicht das Bauen selbst, sondern der Mangel an Erfahrungswerten – sowohl beim Verhalten der Mieter, als auch beim Facility-Management. Erst einige Jahre nach Mietereinzug wird sich zeigen, welche Angebote wirklich genutzt werden und wie sich die Bewohner auf die smarte Technik eingelassen haben. Frau Eberhardt sieht das als Chance: „Die Lernkurve liegt vor uns. Im positiven Sinne.“

Weitere Einblicke in spannende Mieterstromprojekte von Polarstern, von ganzen Quartieren bis hin zum klassischen Mehrfamilienhaus, gibt es auf unserer Mieterstrom-Seite

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