Mit dem Skateboard in die Zukunft | Polarstern Magazin

Was ist der Unterschied zwischen einem Skateboard und einem Snowboard? Oder einem Surfbrett? Skateboards fahren nicht unbedingt irgendwo runter. Das heißt: Skateboards fahren nicht von selbst. Nicht?

Wie wir ja wissen, geht die Erfindung des Skateboards auf Marty McFly zurück. Die erste Fahrt auf einem Holzbrett mit vier Rollen fand 1955 in einer amerikanischen Kleinstadt statt. Marty begründete nicht nur den Mythos des Helden auf dem Brett, dem alle Mädchen zu Füßen liegen (weshalb ihm im Übrigen auch Snowboarder und Surfer dankbar sein können), sondern pflanzte in uns auch den Traum der perfekten Fortbewegung von morgen. Marty McFly zeigte uns: das Hoverboard, das Gadget der Zukunft. Das Board, das er im zweiten Teil von „Zurück in die Zukunft“ von einem kleinen Mädchen klaut.

Die Gadgets unserer Zukunft gibt es wirklich

Verläuft alles nach Plan, müsste Marty 2015 mit seinem Hoverboard über dem Wasser schweben. Also in drei Jahren. Höchste Zeit sich zu fragen: Wie schaut’s aus? Wie weit sind wir schon? Antwort: Wir haben den Traum nicht aufgegeben. Wir sind auf dem Weg. Zumindest Martys legendäre Schuhe, die Nike Air Mag 2015, gibt es bereits. Und wer weitersucht, stößt auf einen ersten Prototyp des pinken Boards. Kleines Manko: Das Hoverboard 2008 konnte noch keine coolen Jungs tragen.

Coole Jungs lassen sich davon aber nicht entmutigen. Sie basteln lieber weiter an ihren Boards – und entwickelten E-Skateboards! Die erinnern auf den ersten Blick zwar an Segways, sind aber mit bis zu 48 Km/h wesentlich schneller. Mittlerweile gibt es auch durchaus schön gestaltete und alltagstaugliche Modelle, wie das ZBoard.

Vom Skateboard zum E-Board zum Hoverboard? Ein Traum. Was mir in diesem Zusammenhang auffällt, ist eine Gemeinsamkeit der meisten Zukunftsvisionen: Technik, Technik, Technik. Fliegende Autos, vollständig elektrisierte Wohnungen, Reisen ins Weltall, Gadgets, Roboter, Beamen und Google-Brillen.
So viel wir heute vom Energiesparen reden – auf unsere Wünsche für 2050 hatte das bisher wenig Einfluss. Der Traum beginnt mit „Wie cool wäre es, wenn...“ und endet meist mit irgendeinem Gadget. Einem stromabhängigen Gadget. Es scheint, wir wollen in Zukunft lieber mehr Energie verbrauchen als weniger.

Träume von einer besseren Zukunft

Und jetzt? Angesichts der Folgen unseres Energieverbrauchs, der bald endenden Ressourcen, der heute schon beängstigenden Verschmutzung, der Geld-Macht-Energie-Lobby und die Liste lässt sich lange fortsetzen – angesichts all dessen: Wie können wir trotzdem unsere Zukunftsträume verwirklichen?

Erneuerbare Energien, die haben wirklich Zukunft

Jetzt heißt es kreativ sein! Wir brauchen Alternativen! Und wir brauchen erneuerbare Energien. Damit davon in Zukunft genügend zur Verfügung steht, ist es wichtig heute umzusteigen. Wirklich wichtig. Wir können nicht darauf warten, dass Marty McFly zurückkommt und uns erzählt, wie 2050 aussieht, wenn wir es nicht geschafft haben. Wir müssen selbst aktiv werden. Heute beginnt die Zukunft. Hast Du schon den zu Ökostrom gewechselt?

Bilder: Geekologie und Scienceblog

Ähnliche Beiträge

Weiterempfehlen vervielfacht deine Wirkung!

Und wir bedanken uns mit 20 Euro. Schnapp dir jemanden, der auch zu wirklich besserer Energie wechseln möchte – und ihr bekommt beide 20 Euro auf eure nächste Stromrechnung gutgeschrieben. Gemeinsam verändern wir mehr!

Polarstern weiterempfehlen

Ökostrom ist viel günstiger als du denkst!

Wirklich besserer Strom ist keine Rolex. Und sogar meist günstiger als die Grundversorgung.