ISARGOLD – ein Label für wirklich faire Babymode | Polarstern Magazin

Hast du dich schon mal gefragt, was deine Kollegen machen, wenn sie nicht im Büro sind? Vielleicht machen sie etwas richtig Tolles, von dem du noch gar nichts weißt. So wie unsere Polarstern-Kollegin Alejandra. Neben ihrer Arbeit für Polarstern betreibt sie zusammen mit Andrea Baumgartner das Label ISARGOLD. Es bietet wirklich schöne, handgemachte Babymode aus Naturstoffen, die man auch ohne eigene Kinder wunderbar finden kann. ISARGOLD macht das, was wir mit Polarstern auch tun: Eine Branche verändern – zum Guten, natürlich. Den ISARGOLD-Laden findest du in der Häberlstraße 15a in München. Dort haben wir Alejandra gestern besucht.

KÄTHE: Wie kommt man dazu, ein Label für Babymode zu betreiben?

 

ALEJANDRA Ich bin über Andrea (Baumgartner) dazu gekommen. Sie hat das Label nach ihrer Ausbildung gestartet und ich bin vor drei Jahren mit eingestiegen. Andrea ist gelernte Schneiderin und entwirft die Designs. Ich kümmere mich vor allem um das Online-Marketing und den Kontakt zu unseren Zulieferern. 

 

MICHI: Mir gefallen eure Sachen total gut, habe aber keine Ahnung von Babykleidung. Auf was kommt es an? Oder besser: Auf was kommt es euch an?

Alle Stücke sind handgemacht und das Design ist schlicht und klassisch. Für uns ist zeitloses Design ein wichtiger Aspekt von Nachhaltigkeit. Was einem morgen immer noch gefällt, muss man auch nicht wegschmeißen. Wir nutzen Naturstoffe, die fair gehandelt wurden. Unter anderem beziehen wir unsere Stoffe von Lebenskleidung aus Berlin, die kennt ihr ja auch als Kunden von Polarstern.

MICHI: Auf Instagram habe ich gerade ein Bild von euch beiden mit dem Hashtag #WhoMadeMyClothes gesehen. Der Hashtag wird im Rahmen der Fashion Revolution Week benutzt und fordert mehr Ethik und Transparenz in der Fashion Industrie. Who Made Your Clothes?

ALEJANDRA Bei der Produktion arbeiten wir mit vielen sozialen Einrichtungen zusammen. Zum Beispiel mit „Faktura“ – einem Beschäftigungsunternehmen für Menschen mit Behinderung. Ein anderer Zulieferer ist eine Firma aus Bosnien. Die Gründerin kam während des Bosnienkrieges als Geflüchtete nach Deutschland und ist später als Unternehmerin zurückgegangen, um in ihrer strukturschwachen Heimatstadt eine Schneiderfabrik zu gründen. 

KÄTHE: Wie setzt man Ethik in der Mode-Industrie durch?

ALEJANDRA  Das Schwierige ist, in größeren Mengen fair zu produzieren. Wenn du wirklich fair und bio sein willst, ist "think big" der falsche Ansatz. 

KÄTHE: Machst du selber auch schon Sachen?

Andrea hat mir viel beigebracht. Ein bisschen schneidern kann ich auch schon. Für ISARGOLD überlasse ich das aber trotzdem lieber Andrea (lacht).

 

 

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