Wo hab ich meinen Schlüssel hingelegt? Was will der denn schon wieder von mir? Und: Wohin im nächsten Urlaub? Fragen des Alltags. Klein. Wichtig. Scheinbar? Den Fokus zu verändern und aus dem eigenen Leben heraus zu zoomen, kann ja auch Angst machen. Macht Angst. Heute ist so ein Tag. Ein Tag zur Abrechnung.

Weltbevölkerung Gerechtigkeit

Die Weltbevölkerung hat die 7 Millionenmarke erreicht

Heute sind wir 7 000 000 000 Menschen auf diesem Planeten. Laut gesprochen, würde es 200 Jahre dauern um einmal von 1 bis 7 Milliarden zu zählen. Viele, viele Menschen. Und jedes Jahr kommen weitere 78 Millionen dazu. Fünf Babys pro Sekunde, 350 000 pro Tag. Schon in 14 Jahren wird die Weltbevölkerung auf 8 Milliarden steigen. Das bedeutet: Mehr Menschen brauchen mehr Energie, mehr Wasser, mehr Nahrung, mehr Platz. Und es bleibt weniger Energie, weniger Wasser, weniger Nahrung und weniger Platz für alle, die schon da sind. Wie lange kann das noch gut gehen? Geht es denn überhaupt noch gut?

Feiertag der Weltbevölkerung?

Es gibt viele Statistiken, die darauf hinweisen, dass der heutige Tag leider kein Feiertag ist und die viel mit dem Thema Energie, Ressourcen und globale Gerechtigkeit zu tun haben. Die Begrenztheit unserer Ressourcen ist offensichtlich und je größer die Weltbevölkerung, desto mehr spitzt sich die Problematik zu. Der Kampf um die Reste hat längst begonnen. Stichwort „tragedy of the commons“:

Und das nennen wir Gerechtigkeit:

•    Jeden Tag verbrauchen Menschen heute mehr Erdöl, als sich auf natürliche Weise in 1000 Jahren gebildet hat.
•    Ein Viertel der weltweit erzeugten Energie wird von 5% der Weltbevölkerung verbraucht.
•    Für 60% des weltweiten CO2-Ausstoßes sind die Industrieländer verantwortlich.
•    300 Liter Wasser verbraucht ein Amerikaner täglich. In Ostafrika sind es nicht mal 10 Liter.
•    850 Millionen Menschen Menschen auf der Welt leiden unter Hunger, davon 815 in Entwicklungsländern. 20 000 Menschen sterben jeden Tag an den Folgen von Hunger und Unterernährung.

Weltbevölkerung Gerechtigkeit

Gerechtigkeit ist eine Herausforderung - aber nicht unschaffbar

Wir stehen einer ungeheuren Herausforderung gegenüber, die zugleich lokal und global ist. Wie auf Schienen steuert die westliche Zivilisation in eine Sackgasse. So sagte angesichts dieser Fakten auch Paul R. Ehrlich, Biologieprofessor in Stanford, der Süddeutschen Zeitung: „Ich bin optimistisch, wenn ich mir vorstelle, was die Menschheit tun könnte. Ich bin aber sehr pessimistisch, dass sie es tatsächlich auch tun wird. (...) Wir sind auf dem falschen Kurs und es gibt keine Anzeichen dafür, dass wir ihn ändern.“ Ich lese das Interview und mir wird ganz flau. Dann denke ich: Doch! Wir setzen ein Zeichen! Es ist ein so wichtiges...

Polarstern nimmt die Herausforderung an

Wir haben mit Polarstern bereits einen Schritt gemacht. Es ist nur ein kleiner Schritt, vielleicht. Aber irgendwo muss man anfangen. Jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten. Einer der ganz großen Herausforderungen unserer Generation ist der Umstieg auf erneuerbare Energien und die globale Zusammenarbeit. Für einen gerechten Umgang mit unserem Planeten, für Frieden, für die Zukunft unserer Kinder. Hier setzt die Polarsternidee an. Wer, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt?

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