Mit effizienten Sanierungsmaßnahmen am Haus kannst du Energie und Geld sparen. Und das lohnt sich: Vollsanierte Häuser sparen bis zu 52 % Energie und helfen gleichzeitig, das Klima zu schützen. Wir zeigen dir, welche Maßnahmen sich lohnen und wo es Förderungen gibt.

von Michael

Neubau- und Altbaubewohner machen unterschiedliche Erfahrungen mit Wärme. Während der eine ständig lüften muss, weil alles dicht ist, zieht’s beim anderen durch die Ritzen. In der Theorie ist Letzterer bei der Heizkostenabrechnung entsprechend schlechter dran: Im Schnitt fallen im Altbau etwa 70 % des Energieverbrauchs beim Heizen an, im Neubau dagegen nur 55 %.

In der Realität kann es genau andersrum sein. Nicht nur weil sich der Altbauler vielleicht energiebewusster verhält, sondern auch, weil ein Altbau nach einer vollständigen Sanierung fast so sparsam beheizt werden kann wie ein Neubau. Doch wird dieses Potenzial bislang nicht ausreichend genutzt.

Neubau- und Altbaubewohner machen unterschiedliche Erfahrungen mit Wärme. Während der eine ständig lüften muss, weil alles dicht ist, zieht’s beim anderen durch die Ritzen. In der Theorie ist Letzterer bei der Heizkostenabrechnung entsprechend schlechter dran: Im Schnitt fallen im Altbau etwa 70 % des Energieverbrauchs beim Heizen an, im Neubau dagegen nur 55 %.

In der Realität kann es genau andersrum sein. Nicht nur weil sich der Altbauler vielleicht energiebewusster verhält, sondern auch, weil ein Altbau nach einer vollständigen Sanierung fast so sparsam beheizt werden kann wie ein Neubau. Doch wird dieses Potenzial bislang nicht ausreichend genutzt.

Mehrheit der Gebäude ungedämmt.

Denn von den rund 18 Millionen Wohngebäuden und etwa 1,5 Millionen Nichtwohngebäuden in Deutschland, die vor 1977* gebaut wurden, sind laut einer Studie des Umweltbundesamts (UBA) 70 % entweder noch gar nicht oder nur teilweise modernisiert worden. Nur bei 20 % der Gebäude wurde nachträglich die Fassade gedämmt. 

Mit Effizienzmaßnahmen konnte der Wärmebedarf in Häusern und Wohnungen zwischen 2008 und 2016 zwar um 6,3 % reduziert werden, doch geht es mit der Modernisierung der Gebäude laut UBA nicht voran. Bis 2050 möchte Deutschland im Gebäudesektor klimaneutral werden. Das Etappenziel, den Wärmebedarf in 2020 um 20 % gegenüber 2008 zu senken, wurde schon mal nicht erreicht.

Mehrheit der Gebäude ungedämmt.

Denn von den rund 18 Millionen Wohngebäuden und etwa 1,5 Millionen Nichtwohngebäuden in Deutschland, die vor 1977* gebaut wurden, sind laut einer Studie des Umweltbundesamts (UBA) 70 % entweder noch gar nicht oder nur teilweise modernisiert worden. Nur bei 20 % der Gebäude wurde nachträglich die Fassade gedämmt. 

Mit Effizienzmaßnahmen konnte der Wärmebedarf in Häusern und Wohnungen zwischen 2008 und 2016 zwar um 6,3 % reduziert werden, doch geht es mit der Modernisierung der Gebäude laut UBA nicht voran. Bis 2050 möchte Deutschland im Gebäudesektor klimaneutral werden. Das Etappenziel, den Wärmebedarf in 2020 um 20 % gegenüber 2008 zu senken, wurde schon mal nicht erreicht.

 

So viel Energie spart eine Sanierung.

Dabei profitieren gerade Mieter und Immobilienbesitzer von energetischen Sanierungen und effizienter Technik. Dank einer Auswertung von 22.000 Gebäude- und Verbrauchsdaten der co2online-Gebäudedatenbank lässt sich inzwischen gut einschätzen, wie hoch Energie- und Kostenersparnisse ausfallen können. 

 

Vollsanierte Häuser sparen 52 % Energie. 

So verbrauchen vollsanierte Häuser, die vor 1978 gebaut wurden, im Schnitt knapp 52 % Heizenergie weniger als unsanierte Gebäude der gleichen „Altersgruppe“, sofern im Zuge der Modernisierung auch Solarthermie zum Einsatz kommt. Die Solartechnik wirkt heizungsunterstützend und sorgt für die Warmwasseraufbereitung. 

>>> Mehr über solare Energieerzeugung. 

 

So viel Energie spart eine Sanierung.

Dabei profitieren gerade Mieter und Immobilienbesitzer von energetischen Sanierungen und effizienter Technik. Dank einer Auswertung von 22.000 Gebäude- und Verbrauchsdaten der co2online-Gebäudedatenbank lässt sich inzwischen gut einschätzen, wie hoch Energie- und Kostenersparnisse ausfallen können. 

 

Vollsanierte Häuser sparen 52 % Energie. 

So verbrauchen vollsanierte Häuser, die vor 1978 gebaut wurden, im Schnitt knapp 52 % Heizenergie weniger als unsanierte Gebäude der gleichen „Altersgruppe“, sofern im Zuge der Modernisierung auch Solarthermie zum Einsatz kommt. Die Solartechnik wirkt heizungsunterstützend und sorgt für die Warmwasseraufbereitung. 

>>> Mehr über solare Energieerzeugung. 

 

So viel Geld spart eine Sanierung. 

Die Daten lassen auch Aussagen über die Ersparnis einzelner Haushalte zu. Allein die Fassadendämmung reduziert den Wärmeverbrauch um fast ein Fünftel. Basis ist ein Einfamilienhaus, Baujahr 1983, mit einer Wohnfläche von 125 Quadratmetern, in dem Erdgas genutzt wird und das etwa 18.125 kWh Heizenergie pro Jahr verbraucht. 

 

So viel Geld spart eine Sanierung. 

Die Daten lassen auch Aussagen über die Ersparnis einzelner Haushalte zu. Allein die Fassadendämmung reduziert den Wärmeverbrauch um fast ein Fünftel. Basis ist ein Einfamilienhaus, Baujahr 1983, mit einer Wohnfläche von 125 Quadratmetern, in dem Erdgas genutzt wird und das etwa 18.125 kWh Heizenergie pro Jahr verbraucht. 

Tabelle: So viel Geld und Energie spart eine Familie nach einer Sanierung.

Maßnahme Jährliche Energieeinsparung Jährliche Kostenersparnis
Fassadendämmung 19 %260 €
Dämmung obere Geschossdecke 7 % 100 €
Erneuerung Fenster 7 % 100 €
Dämmung Kellerdecke 5 % 70 €

Quelle: co2online.

Tabelle: So viel Geld und Energie spart eine Familie nach einer Sanierung.

Maßnahme Jährliche Energieeinsparung Jährliche Kostenersparnis
Fassadendämmung 19 %260 €
Dämmung obere Geschossdecke 7 % 100 €
Erneuerung Fenster 7 % 100 €
Dämmung Kellerdecke 5 % 70 €

Quelle: co2online.

 

Worauf nach einer Sanierung zu achten ist. 

Auf dem Blatt Papier sieht die Kostenersparnis wunderbar aus. Damit sie auch wirklich passiert, müssen Bewohner aber auf eine Sache wirklich achten. 

 

Bewusst Energie verbrauchen.

Sie dürfen keine Energie-Exzesse feiern. Doch leider passiert genau dies oft in der Praxis: Die erhoffte Ersparnis durch die Effizienzmaßnahmen wird von den Bewohnern so weit überschätzt, dass sie mehr Energie verbrauchen als früher. Die gleiche Gefahr bringen sinkende Energiepreise mit sich. Als die Preise für Heizenergie zum Beispiel zwischen 2015 und 2017 sanken, verbrauchten die Deutschen in der Folge mehr Energie als vorher. Nach einer Studie des Energiedienstleisters Techem stieg der Erdgas-Verbrauch in Wohngebäuden zwischen 2016 und 2019 um 5,8 %, der von Heizöl um 8,5 % und der von Fernwärme um 4,9 %. Klassischer Rebound-Effekt. 

Damit von der Energiewende-Maßnahme auch wirklich alle etwas haben, muss der Immobilienbesitzer fair sein und darf die Kosten nicht auf eine Weise auf die Mieter abwälzen, sodass diese von der Effizienz niemals profitieren werden.

 

Für Mieter: Das steht im Energieausweis.

Egal ob ein Haus saniert ist oder nicht: Bei einer Wohnungs- oder Hausbesichtigung sollte man immer einen Blick auf den Energieausweises werfen. Er verrät die Effizienzklasse des Gebäudes, mit der sich der Wärmeverbrauch und damit auch die Kosten grob abschätzen lassen. Die Effizienzklasse wird auf einer farblichen Skala dargestellt. Je weiter das Gebäude im roten Bereich liegt, desto höher fallen die Heizkosten aus. Wie hoch die Unterschiede sein können, zeigt die Tabelle: 

 

Mit welchen Energiekosten die Gebäude-Effizienzklassen verbunden sind.

Energieeffizienzklasse Endenergieverbrauch Jährliche Heizkosten pro m2
A + 30 kWh/m2 weniger als 2 Euro
A 30 bis unter 50 kWh/m2 2 Euro
B 50 bis unter 75 kWh/m2 3 Euro
C 75 bis unter 100 kWh/m24 Euro
D 100 bis unter 130 kWh/m26 Euro
E 130 bis unter 160 kWh/m27 Euro
F 160 bis unter 200 kWh/m29 Euro
G 200 bis unter 250 kWh/m211 Euro
H Über 250 kWh/m213 Euro und mehr

Quelle: Effizienzhaus-Online.

 

Worauf nach einer Sanierung zu achten ist. 

Auf dem Blatt Papier sieht die Kostenersparnis wunderbar aus. Damit sie auch wirklich passiert, müssen Bewohner aber auf eine Sache wirklich achten. 

 

Bewusst Energie verbrauchen.

Sie dürfen keine Energie-Exzesse feiern. Doch leider passiert genau dies oft in der Praxis: Die erhoffte Ersparnis durch die Effizienzmaßnahmen wird von den Bewohnern so weit überschätzt, dass sie mehr Energie verbrauchen als früher. Die gleiche Gefahr bringen sinkende Energiepreise mit sich. Als die Preise für Heizenergie zum Beispiel zwischen 2015 und 2017 sanken, verbrauchten die Deutschen in der Folge mehr Energie als vorher. Nach einer Studie des Energiedienstleisters Techem stieg der Erdgas-Verbrauch in Wohngebäuden zwischen 2016 und 2019 um 5,8 %, der von Heizöl um 8,5 % und der von Fernwärme um 4,9 %. Klassischer Rebound-Effekt. 

Damit von der Energiewende-Maßnahme auch wirklich alle etwas haben, muss der Immobilienbesitzer fair sein und darf die Kosten nicht auf eine Weise auf die Mieter abwälzen, sodass diese von der Effizienz niemals profitieren werden.

 

Für Mieter: Das steht im Energieausweis.

Egal ob ein Haus saniert ist oder nicht: Bei einer Wohnungs- oder Hausbesichtigung sollte man immer einen Blick auf den Energieausweises werfen. Er verrät die Effizienzklasse des Gebäudes, mit der sich der Wärmeverbrauch und damit auch die Kosten grob abschätzen lassen. Die Effizienzklasse wird auf einer farblichen Skala dargestellt. Je weiter das Gebäude im roten Bereich liegt, desto höher fallen die Heizkosten aus. Wie hoch die Unterschiede sein können, zeigt die Tabelle: 

 

Mit welchen Energiekosten die Gebäude-Effizienzklassen verbunden sind.

Energieeffizienzklasse Endenergieverbrauch Jährliche Heizkosten pro m2
A + 30 kWh/m2 weniger als 2 Euro
A 30 bis unter 50 kWh/m2 2 Euro
B 50 bis unter 75 kWh/m2 3 Euro
C 75 bis unter 100 kWh/m24 Euro
D 100 bis unter 130 kWh/m26 Euro
E 130 bis unter 160 kWh/m27 Euro
F 160 bis unter 200 kWh/m29 Euro
G 200 bis unter 250 kWh/m211 Euro
H Über 250 kWh/m213 Euro und mehr

Quelle: Effizienzhaus-Online.

 

Die erste Anlaufstelle für Förderungen.

Eine Sanierung muss man finanziell nicht alleine tragen. Praktisch alles, was die Energiewende unterstützt, wird bezuschusst: von der Dämmung bis zum Heizsystem, von der Photovoltaikanlage bis zur Energieberatung. Die wichtigsten Förderprogramme kommen von der KfW und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Während die KfW vor allem Sanierungen fördert, bezuschusst die BAFA hauptsächlich Erneuerbare-Energien-Techniken, zum Beispiel Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen oder Miniblockheizkraftwerke. Welche Förderung individuell infrage kommt, verrät der Fördercheck von co2online. 

Über Fördermittel und den perfekten Einstieg in die Sanierung kannst du dich außerdem bei der Verbraucherzentrale beraten lassen. Dort kannst du einen Termin für deine Fragen vereinbaren. 

>>> Zur Verbraucherzentrale. 

 

Die erste Anlaufstelle für Förderungen.

Eine Sanierung muss man finanziell nicht alleine tragen. Praktisch alles, was die Energiewende unterstützt, wird bezuschusst: von der Dämmung bis zum Heizsystem, von der Photovoltaikanlage bis zur Energieberatung. Die wichtigsten Förderprogramme kommen von der KfW und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Während die KfW vor allem Sanierungen fördert, bezuschusst die BAFA hauptsächlich Erneuerbare-Energien-Techniken, zum Beispiel Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen oder Miniblockheizkraftwerke. Welche Förderung individuell infrage kommt, verrät der Fördercheck von co2online. 

Über Fördermittel und den perfekten Einstieg in die Sanierung kannst du dich außerdem bei der Verbraucherzentrale beraten lassen. Dort kannst du einen Termin für deine Fragen vereinbaren. 

>>> Zur Verbraucherzentrale. 

 

Der richtige Zeitpunkt für eine Modernisierung.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Modernisierung? Antwort: jetzt! Das nächste Etappenziel für Deutschlands Klimaschutzvorsätze ist 2030. Bis dahin sollen die CO2-Emissionen der Gebäude 40 % unter dem Niveau von 2014 sinken. Und dieses Mal darf es nicht so ein Fail werden wie 2020.

Wir helfen bei dem Klimaschutzziel mit! Mit unseren Spezialtarifen von Wirklich Ökostrom und Wirklich Ökogas haben wir für fast jede Heizung ein Angebot für klimafreundliches Heizen. Und was für alle gilt: Der Wechsel zu Wirklich Ökostrom oder Wirklich Ökogas kann den CO2-Fußabdruck um bis zu einem Fünftel reduzieren. Egal ob Altbau, Neubau, saniert oder unsaniert. 

 

Der richtige Zeitpunkt für eine Modernisierung.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Modernisierung? Antwort: jetzt! Das nächste Etappenziel für Deutschlands Klimaschutzvorsätze ist 2030. Bis dahin sollen die CO2-Emissionen der Gebäude 40 % unter dem Niveau von 2014 sinken. Und dieses Mal darf es nicht so ein Fail werden wie 2020.

Wir helfen bei dem Klimaschutzziel mit! Mit unseren Spezialtarifen von Wirklich Ökostrom und Wirklich Ökogas haben wir für fast jede Heizung ein Angebot für klimafreundliches Heizen. Und was für alle gilt: Der Wechsel zu Wirklich Ökostrom oder Wirklich Ökogas kann den CO2-Fußabdruck um bis zu einem Fünftel reduzieren. Egal ob Altbau, Neubau, saniert oder unsaniert. 

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Zusätzlich treiben wir die Energiewende in den Städten und Ballungsräumen voran. Mit Wirklich Mieterstrom machen wir Mehrparteiengebäude zu kleinen Ökokraftwerken. Photovoltaikanlagen auf dem Dach und Blockheizkraftwerke versorgen die Mieter mit selbst gemachten Ökostrom – und kann für weitere Technik wie Wärmepumpen oder E-Ladestellen genutzt werden. Das ist wirklich klimaschonend, viel preiswerter als der konventionelle Energiebezug und eines der besten Beispiele, warum die Energiewende der preiswertere Energieweg ist. 

Zusätzlich treiben wir die Energiewende in den Städten und Ballungsräumen voran. Mit Wirklich Mieterstrom machen wir Mehrparteiengebäude zu kleinen Ökokraftwerken. Photovoltaikanlagen auf dem Dach und Blockheizkraftwerke versorgen die Mieter mit selbst gemachten Ökostrom – und kann für weitere Technik wie Wärmepumpen oder E-Ladestellen genutzt werden. Das ist wirklich klimaschonend, viel preiswerter als der konventionelle Energiebezug und eines der besten Beispiele, warum die Energiewende der preiswertere Energieweg ist. 

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