Elektrisch von A nach B kommen kannst du gerade in der Stadt auch ohne E-Auto auf ganz unterschiedlichen Fahrzeugen. Du fragst dich, was davon die beste Option für dich ist? Das ging uns auch so. Deshalb haben wir uns angeschaut, welche elektrischen Fortbewegungsmittel es gibt und wann sie jeweils am meisten Sinn machen. Denn, ob du dir ein E-Bike kaufen oder doch besser auf E-Scooter-Sharing setzen solltest, kommt ganz auf deine Anforderungen an. Den Überblick gibt’s hier.

von Tabatha

 

Alle Fahrzeuge auf einen Blick: Vom Elektroroller bis zum E-Cargo-Bike.

Gerade in der Stadt gibt es gefühlt ständig neue Angebote für elektrische Fahrzeuge in Form von Sharing-Services. Aber gerade bei E-Bikes und E-Rollern wird gerne ein eigenes Gefährt gekauft. Auf dem Land sehen wir immer öfter E-Cargo-Bikes. Was für elektrische Fahrzeuge gibt es denn nun alles und was können sie?

 

E-Bikes: Die sportlichen Alleskönner.

E-Bikes boomen! Etwa 1,4 Millionen E-Bikes wurden im Jahr 2019 verkauft. Das sind 39 % mehr als im Vorjahr – klassische Fahrräder haben hingegen einen Absatzrückgang um 7,8 % verzeichnet. Ein E-Bike ist ein Fahrrad mit Elektro-Antrieb. Genau genommen können E-Bikes auch „alleine“ fahren, die meisten herkömmlich verkauften „E-Bikes“ sind aber sogenannte Pedelecs. Das bedeutet, du bekommst beim Fahren über einen eingebauten Motor einen Extra-Boost und kommst so schneller voran. Besonders bergauf ist so ein E-Bike daher richtig angenehm. Der Motor kann vorne, in der Mitte des Rads oder hinten verbaut sein.

Je nach Modell kommt ein E-Bike auf bis zu 25 bis 45 km/h. Aber Achtung: Die richtig schnellen Modelle über 25 km/h gelten rechtlich nicht mehr als Fahrräder und müssen daher extra zugelassen werden.

Die Anschaffungskosten eines E-Bikes variieren – wie bei einem E-Auto – je nach Modell. Sehr günstige E-Bikes gibt es schon ab 700 Euro; für ein gutes E-Bike solltest du Experten zufolge aber durchaus 2.000 Euro aufwärts einplanen. Noch nachhaltiger ist der Kauf aus Second Hand – beispielsweise bei Rebike1.

Und wie steht es mit der Reichweite? Die wird immer weiter optimiert. Durchschnittlich kommst du mit einem E-Bike heute etwa 50 bis 200 Kilometer weit – abhängig mitunter vom verbauten Akku, deiner Fahrweise und dem Streckenprofil, sprich den Höhenmetern.

E-Bikes gibt es in verschiedensten Modellen, wie auch normale Fahrräder: Vom Mountainbike bis zum schicken Alltagsrad für die Stadt ist alles zu haben.

Wenn du hin und wieder ein E-Bike nutzen, dir aber nicht extra eines anschaffen möchtest, können Sharing-Angebote das Richtige für dich sein. Auch Uber und Lime wollen nun wieder die “Jump” Bikes vermieten, die wegen Corona eine Pause einlegen mussten.

 

E-Roller: Sauber und leise in der Stadt unterwegs.

Elektro-Roller erobern die Straßen – als Privatfahrzeuge und Sharing-Option. Die Leichtkrafträder fahren mit Strom statt Benzin, was sie leiser und umweltfreundlicher macht als herkömmliche Roller. Dabei haben sie natürlich immer noch die gleichen Vorteile, wie etwa Parkmöglichkeiten, von denen Autofahrer in der Stadt nur träumen können.

Kostentechnisch liegt so ein E-Roller bei 2.000 Euro aufwärts und kommt je nach Modell auf maximal 90 km/h. Der Preis hängt häufig auch mit der Reichweite zusammen. Die liegt je nach Modell etwa zwischen 30 und 150 Kilometern.

Auch beim Laden gibt es Unterschiede: Nicht bei allen E-Rollern kann der Akku herausgenommen und zuhause an der Steckdose geladen werden. Gerade in der Stadt ist das natürlich die praktischere Variante. Checke also am besten vorher, wie es bei deinem Wunsch-Roller aussieht und überlege dir, wo und wie du ihn am besten aufladen kannst. Einmal Vollladen dauert je nach Modell ungefähr 4 bis 9 Stunden.

Übrigens: Der ADAC hat sich im Juni 2020 fünf Modelle angeschaut und bewertet. Gewinner: Der Silence S01 für 6.490 Euro. Wenn du über die Anschaffung eines E-Rollers nachdenkst, kannst du dir den Test hier anschauen:

>>> Hier geht´s zum ADAC-Test für E-Roller.

Nicht nur privat kannst du dich auf den E-Roller schwingen. Sharing-Services bieten die Möglichkeit, Fahrten im Stadtgebiet elektrisch zu machen. Leider gibt es immer weniger bundesweite Anbieter. Allerdings gibt es regional ein paar E-Roller-Sharing-Angebote. Wenn du einen E-Roller leihst, findest du Helme und Haarnetze (für die Hygiene) meist direkt am Roller. Unser Tipp: Heb dein Haarnetz auf und benutze es mehrmals – im Sinne der Nachhaltigkeit.

 

E-Scooter: Meist als Sharing-Angebot genutzt.

Die E-Scooter verschiedenster Sharing-Unternehmen sind in den letzten Jahren in den meisten großen Städten der Welt aufgetaucht. Besonders für kurze Strecken werden die Tretroller mit Elektroantrieb gerne genutzt.

Auch auf dem E-Scooter musst du dich an die Verkehrsregeln halten. Alles in allem kannst du dich dabei an den Vorschriften für Fahrräder orientieren: Du darfst mit dem E-Scooter beispielsweise auch auf Fahrradwegen fahren – Gehwege sind normalerweise aber tabu. Mehr als 20 km/h sind mit dem E-Scooter nicht erlaubt. Krass: Inzwischen gibt es sogar eigene Schilder, die zeigen, wo E-Scooter gefahren werden dürfen.

 

 

Schild für E-Scooter
Diese Straßenschilder zeigen an, dass mit E-Scootern gefahren werden darf; Quelle: EFahrer

 

Die meisten Menschen nutzen E-Scooter in Form von Sharing-Angeboten z.B. von Tier und Lime. Um mitzumachen holst du dir einfach die App des gewünschten Anbieters und hinterlegst dort deine Daten. Dann kannst du in der App auf einer Karte nach E-Scootern in deiner Stadt scannen, sie mieten und bezahlen. Super easy eigentlich.

Natürlich kannst du dir aber auch selbst einen E-Scooter kaufen – sinnvoll natürlich nur, wenn du ihn regelmäßig nutzt. Laut dem ADAC sind gute Modelle schon ab 700 Euro zu haben. Der Testsieger im ADAC-Test von Juni 2020 war beispielsweise der „Segway-Ninebot“. Dieses Modell hat einen besonders starken Antrieb und eine Reichweite von etwa 46 Kilometern.

>>> Zum ADAC-Test.

Vorsicht: Wenn du dir privat einen E-Scooter zulegst, achte darauf, dass er eine Zulassung bzw. eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) hat. Nur dann darfst du damit legal in Deutschland unterwegs sein. Bei älteren Modellen ist das nicht immer gegeben.

Zu guter Letzt haben wir noch zwei wichtige Infos zu E-Scootern, die irgendwie immer wieder aufkommen: Ja, man darf erst ab 14 Jahren damit fahren und ja, bei Alkohol gelten die gleichen Grenzwerte wie beim Autofahren. Also: Bleib nüchtern!

 

Elektro-Motorrad: Coole und umweltfreundlichere Alternative.

Wenn es elektrische Roller gibt, was ist dann mit elektrischen Motorrädern? Die gibt es natürlich auch. Allerdings ist das Angebot hier noch nicht so groß. Es besteht eher aus kleineren Anbietern – die bekannten Hersteller halten sich noch zurück:

„Nur Harley Davidson und KTM haben bislang Elektromotorräder im Portfolio, auch wenn diese unterschiedlicher nicht sein könnten.“ – ADAC

Die „Livewire“ von Harley Davidson kostet stolze 33.000 Euro, bietet laut dem ADAC aber auch viel dafür. Eine Reichweite von 158 Kilometern ist laut Hersteller möglich; eine Ladung dauert im Schnelladeverfahren nur 40 Minuten für 80 %. Günstiger ist der KTM Freeride E-XC mit 8.000 Euro. Dieses Modell bietet beispielsweise aber weniger Fahrmodi.

Modelle kleinerer Hersteller variieren extrem, was Reichweite, Preis und Geschwindigkeit angeht. Eine gute Übersicht über verschiedene Modelle bietet hier beispielsweise das Portal EFahrer.

Wie alltagstauglich Elektro-Motorräder wirklich sind, ist natürlich sehr individuell und ganz von deinen Ansprüchen abhängig.

 

E-Cargo-Bike: Lastenfahrrad mit extra Boost.

E-Cargo-Bikes funktionieren grundsätzlich so wie E-Bikes. Sie bieten zudem super Platz für Einkäufe & Co. Gerade schwerere Lasten werden dank des Elektro-Antriebs super einfach (auf zwei oder drei Rädern) transportiert.

Ein Vorteil zum Pkw liegt im Anschaffungspreis: E-Cargo-Bikes sind etwa ab 2.500 Euro aufwärts zu haben. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert zudem die Anschaffung solcher E-Schwerlastenfahrräder.

Obwohl du – abhängig vom Modell – bis zu 200 Kilogramm damit transportieren kannst, genießt du mit einem E-Cargo-Bike auch die Vorteile des Fahrradfahrens: Kein Stau, keine Führerscheinpflicht und keine lange Parkplatzsuche.

Auch bei E-Cargo-Bikes gibt es inzwischen viele Leih-Angebote – in München geht das zum Beispiel beim Lastenradler.

Unser Tipp: Wenn du dich noch nicht festlegen willst, kannst du ein elektrisches Lastenfahrrad auch erst einmal testweise mieten oder leasen.

>>> Weiterführende Infos gibt´s beim ADAC.

 

Hoverboards, E-Skateboards & mehr: für den Fun-Factor.

Okay, diese Fortbewegungsmittel sind für die meisten Menschen wohl eher nicht alltagstauglich. Aber Spaß machen sie auf alle Fälle!

Zum Beispiel gibt es inzwischen Elektro-Einräder – sogenannte Monowheels. Dieser Trend aus den USA kommt nun zu uns. Mit einem Monowheel sind Geschwindigkeiten bis 25 km/h möglich. Aber Achtung: Die Elektro-Einräder sind in Deutschland nicht offiziell zugelassen und dürfen daher nicht am Straßenverkehr teilnehmen.

Auch für Skateboards gibt es den Elektro-Antrieb. Solche E-Skateboards ermöglichen neue Moves, die sich eher nach Snowboarden und Surfen anfühlen. Coole Sache! Aber Vorsicht: Auch elektrische Skateboards dürfen nur auf ausgewiesenen Plätzen und auf Privatgelände benutzt werden. Auf Straßen oder Gehwegen (überall wo die StVO gilt) sind sie tabu.

Elektrische Segways kennst du vermutlich von Touristen-Gruppen auf Stadtrundfahrt. Du kannst sie aber auch privat ausleihen. Die gute Nachricht: Segways dürfen im Straßenverkehr genutzt werden: Auf Fahrradwegen und Schutzstreichen – wenn es keine gibt auch auf der Fahrbahn. Bürgersteige sind hingegen ein No-Go.

 

 

 

Elektrisch unterwegs in der Stadt: Welcher E-Flitzer lohnt sich für dich und warum?

So, jetzt weißt du, was die verschiedenen Geräte alles können. Aber welches davon ist das richtige für dich? Wir machen’s kurz:

 

Elektro-Bikes: Für längere Wege & als Auto-Ersatz.

  • lohnen sich vor allem dann, wenn du gerne Fahrradtouren machst
  • bieten bergauf und beim Anfahren an Ampeln eine super Unterstützung
  • sind in der Stadt praktisch, aber kein „Muss“ – für Pendler mit langen Strecken jedoch sinnvoll
  • helfen älteren Menschen und Eltern, die einen Anhänger mitziehen, mobil an der frischen Luft unterwegs zu sein
  • für Einkäufe und kurze Strecken tut’s meist jedoch auch ein normales Fahrrad

Fazit: Wenn du lange Touren machst, ist ein Elektro-Bike eine super Wahl, gerade als Auto-Ersatz. Wer einen schweren Anhänger mitzieht, kann durch ein E-Bike entlastet werden. Wenn nichts davon zutrifft, brauchst du vermutlich eher keins – oder kannst dir bei Bedarf eines leihen.

 

E-Roller und E-Scooter: Ideal für kurze Stadtstrecken mit wenig Gepäck.

  • ist nachhaltiger Ersatz für einen herkömmlichen Roller oder ein Pendler-Auto in der Stadt
  • durch Sharing-Services kannst du in der Stadt auf das Auto verzichten
  • machen vor allem Sinn im Stadtverkehr und bei kürzeren Strecken
  • sind nicht für große Einkäufe geeignet, da Stauraum fehlt
  • eher für die Fahrt ins Büro praktisch

Fazit: E-Roller sind für schnelle Einkäufe und kürzeren Strecken in der Stadt eine super Alternative zum Auto. Allerdings bieten sie nur wenig Stauraum. Kostentechnisch sind E-Scooter die Gewinner, allerdings gibt es hier gar keinen Stauraum und auch Geschwindigkeit und Reichweite sind geringer als beim E-Roller. Da kommt es also ganz darauf an, welche Strecken du fahren willst und wie viel du dabeihast.

 

Elektro-Motorrad: Für Fans mit Nachhaltigkeits-Wunsch.

  • bisher gibt es nur wenig Auswahl bei den Modellen
  • super für Motorrad-Fans, die nachhaltiger fahren möchten
  • für Kurzstrecken in der Stadt macht oft auch ein E-Roller Sinn, der günstiger und auch über Sharing-Angebote zu haben ist

Fazit: Ein Elektro-Motorrad ist eine super Alternative für Motorrad-Liebhaber, die etwas mehr auf die Umwelt achten möchten. Da die Anschaffungskosten recht hoch sind und die Modellauswahl noch begrenzt ist, ist diese elektrische Alternative für den Alltag bei vielen Menschen allerdings bisher nicht die erste Wahl.

 

E-Cargo-Bike: Familien-Alternative zu schmutzigen PKW.

  • für schwere Lasten (wie etwa Einkäufe) sehr praktisch
  • sind gerade bei Familien sehr beliebt
  • nachhaltige Alternative zum herkömmlichen Auto – auch in der Stadt

Fazit: Als Auto-Ersatz macht das E-Cargo-Bike durchaus Sinn. Besonders für Familien und auf dem Land ist das elektrische Lastenfahrrad ideal – und spart Abgase im Vergleich zum Auto. Trotzdem bekommst du Kids und Einkäufe entspannt von A nach B. Daumen hoch!

 

Vergleichstabelle zur E-Mobility: Die Fakten von Reichweite bis Kosten.

E-BikeE-RollerE-ScooterE-MotorradE-Cargo-Bike
Reichweite50-200 km30-150 kmbis 50 km70-300 kmø 50-60 km
Höchstgeschw.25-45* km/h90 km/h20 km/h80-240 km/h25-45* km/h
Stauraumgeringgeringneingeringgroß
Ladedauer1-5 h4-9 h3-8 h6-8 h2-6 h
Kosten (ab)2.000 €2.000 €700 €8.000 €2.500 €

*E-Bikes, die so schnell fahren, müssen als „Kleinkraftfahrzeug“ extra zugelassen werden.

 

Wie nachhaltig ist so ein E-Fahrzeug wirklich?

Wie bei Elektroautos wird auch bei E-Bikes und Co. berechtigterweise nach der Nachhaltigkeit gefragt. Dabei schauen wir uns zwei Bereiche an: Die Produktion und die Nutzung.

 

Wie steht es um die Produktion von Elektro-Fahrzeugen?

Das ist pauschal schon mal schwierig zu beantworten und hängt natürlich stark vom Hersteller ab. Die meisten elektrischen Fahrzeuge setzen – wie E-Autos – auf Lithium-Ionen-Akkus. Die große Kritik dabei ist, dass in der Produktion Rohstoffe wie Kobalt, Nickel, Aluminium und Kupfer eingesetzt werden, die die Umwelt belasten. Um die Herstellung möglichst nachhaltig zu gestalten, wird viel geforscht (etwa zur „Superbatterie“) und entwickelt. Denn das gleiche Thema betrifft ja auch Elektroautos.

>>> Wie es um die Ökobilanz bei E-Autos steht, erfährst du hier.

Entscheidend bei der Frage nach der Nachhaltigkeit ist zudem die Nutzungsdauer. Eine Beispielrechnung des Umweltbundesamtes zu E-Bikes zeigt: „Die aktuell am häufigsten bei Pedelecs eingesetzten Lithium-Ionen-Akkus belasten das Klima in der Herstellung und Entsorgung mit 22 bis 30 kg CO2. Vergleicht man das mit 21,5 kg CO2 pro 100 km aus eingesparten Pkw-Kilometern, sind bereits nach 100 Pedelec-Kilometern die Treibhausgasemissionen des Akkus beglichen.“

Auch bei E-Scootern stellt sich natürlich die Frage nach der Nutzungsdauer. Besonders bei Sharing-Services ist das ein großes Thema:

„Eine lange Lebensdauer des E-Scooters und seines Akkus verringert die Umweltauswirkungen pro gefahrenem Kilometer.“ – Umweltbundesamt.

So weit, so gut. Bisher gibt es jedoch kaum Studien dazu, wie lange und wie intensiv sie genau genutzt werden müssen, damit sie als „nachhaltig“ gelten.

 

 

E-Scooter-Sharing
Bei der Nachhaltigkeit von E-Scootern spielen verantwortungsbewusste Anbieter und das Laden eine große Rolle.

 

Auch die Frage nach sinnvollen Recycling-Methoden der Akkus wirkt sich auf die Nachhaltigkeit von Elektro-Fahrzeugen aus. So gibt es zum Beispiel bereits Projekte, in denen Auto-Batterien als Stromspeicher ein sogenanntes „Second-Life“ bekommen.

>>> Mehr über Recycling- und Second-Life-Ansätze lesen.

 

Was du bei der Nutzung beachten musst, um nachhaltig unterwegs zu sein.

E-Roller, Elektro-Bike und Co. sind grob gesagt dann am nachhaltigsten, wenn sie als Alternative zum Verbrenner mit Benzin/Diesel genutzt werden. Ein eigenes Fahrzeug solltest du aber nur dann kaufen, wenn Sharing und Ausleihen keinen Sinn machen. Vielleicht teilst du sogar ein elektrisches Fahrzeug mit Freunden oder in deiner WG. Und bei E-Roller, E-Scooter, E-Bike, Elektro-Motorrad und E-Cargo-Bike gilt genauso wie für E-Autos: Wirklich grün ist so ein elektrisches Fahrzeug nur, wenn es mit echtem Ökostrom geladen wird. So fallen in der Nutzung keine zusätzlichen CO2-Emissionen an, die die Öko-Bilanz des Fahrzeugs in den Keller ziehen können. Das macht einen echten Unterschied.

Tarif für Wirklich Ökostrom berechnen.

Auch die Nutzungszeit wirkt sich natürlich auf die Nachhaltigkeit deines Fahrzeugs aus. Wenn es die meiste Zeit im Keller oder in der Stadt stehend verbringt, ist damit keinem geholfen. Du siehst schon: So leicht ist die Frage nach der Nachhaltigkeit gar nicht beantwortet.

Bei Sharing-Angeboten für E-Roller ist auch ein Blick auf den Anbieter wichtig: Die Fahrzeuge werden nämlich von den Anbietern eingesammelt und aufgeladen. Diese Sammelaktionen finden oftmals mit Diesel- oder Benzin-Fahrzeugen statt. Das zieht die Öko-Bilanz natürlich wieder in die Tiefe. Bei Lime wird in Form einer Klimakompensation dagegen vorgegangen. In der Zukunft wollen die meisten Anbieter auch für das Einsammeln der Roller mehr Elektro-Fahrzeuge nutzen.

Wir sagen dir, wie es ist: Wenn du kein Auto nutzt und ohnehin nur kurze Strecken fährst, dann ist dein Fahrrad allemal ausreichend und zudem noch nachhaltiger als jedes elektrische Fahrzeug. Setzt du E-Roller und Co. jedoch ein, um dein Auto zu ersetzen, kannst du der Umwelt damit – in Kombination mit Ökostrom – wirklich einen Gefallen tun. Und wie bei Ökostrom: Achte bei Sharing auf den Anbieter!

Unser Fazit: Elektroroller & Co. machen – gerade für kurze Strecken in der Stadt – Sinn als Auto-Ersatz. Geladen werden sollte am besten mit Ökostrom.

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