Dass du dich beim Gaswechsel für Biogas entschieden hast, ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Was du jetzt beim Ökogasvergleich beachten musst, um den richtigen Biogastarif zu finden, verraten wir dir hier.

von Nora
Wirklich Ökogas von Polarstern: Preis berechnen

 

Woher weiß man, wie hoch der Biogasanteil der Biogastarife ist?

Um beim Biogas-Vergleich den Biogasanteil der Biogastarife zu kennen, gibt es zwei Wege: Zum einen kann man mit einem Gastarifrechner von einem großen Vergleichsportal Biogastarife suchen (dabei muss man beachten, dass in den Voreinstellungen „Nur Biogastarife“ angekreuzt ist) und kann dort den Biogasanteil ablesen oder man sieht sich die Biogastarife direkt auf der Seite der Gasanbieter an.

Stiftung Warentest rät von Gastarifrechnern der großen Vergleichsportalen ab.

Der Nachteil an Vergleichsportalen ist, dass dort nicht alle Biogastarife Deutschlands aufgelistet sind. Zum Beispiel kleinere, lokale Biogasanbieter können sich diese nicht leisten. Auch Stiftung Warentest rät davon ab, da sie nach ihrem Erachten nicht transparent genug sind. Deshalb ist es besser, die Biogastarife lieber direkt auf der Website des neuen Biogasanbieters zu überprüfen: Zum Beispiel hier mit Wirklich Ökogas vom Gasanbieter Polarstern, das einen Biogasanteil von 100 % hat.

Nun stell dir vor, du hast die Wahl zwischen einem Biogastarif, der zu 90 % aus Erdgas und zu 10 % aus Biogas besteht und einem, der zu 100 % aus Biogas besteht. Was ist sinnvoller?

Zum Gasrechner von Polarstern

 

Sind Biogastarife mit 90 % Erdgas und 10 % Biogas sinnvoll?

Nein, solche Biogastarife sind nicht sinnvoll. Denn mit deinem Geld unterstützt zu weiterhin die schädliche Erdgasproduktion. Das ist sinnlos. Nimm lieber die grüne Alternative: 100 % Ökogas von Polarstern. Beim Preis unterscheiden sich die Tarife kaum bis gar nicht. 

 

Woraus kann das Biogas produziert werden?

Beim Ökogasvergleich ist eines besonders wichtig: Die Frage, welche Biomasse zur Produktion verwendet wird. Biogas kann entweder aus Gülle, nachwachsenden Energiepflanzen oder Reststoffen produziert werden. Die Gülle stammt meist aus der Massentierhaltung, und die nachwachsenden Rohstoffe werden oft in umweltschädlichen Monokulturen (zum Beispiel bei Mais) produziert. Diese beiden Arten Biomasse lassen sich eher schlecht mit dem Bio-Gedanken vereinbaren. Bei Reststoffen allerdings besteht mit Biogas die Möglichkeit, wirklich sinnvolle Wiederverwertung zu betreiben.

So machen wir das bei Polarstern. Unsere Biogasanlage befindet sich direkt neben einer Fabrik, die mit Rüben Zucker produziert. Die Zuckerrübenreste nutzen wir dann für unser Biogas.

 

Was sind Klimatarife?

Neben den Mischtarifen und den echten Biogastarifen, gibt es noch Klimatarife. Auch diese wollen die Kunden mit dem Argument der Umweltfreundlichkeit für sich gewinnen. Aber Klimatarife bestehen zu 100 % aus Erdgas. Der einzige Unterschied zu einem herkömmlichen Erdgastarif ist, dass die Gasanbieter den CO2-Fußabdruck wieder ausgleichen, indem sie in Klimaschutzprojekte investieren. Doch das ist ein schlechter Deal: Einerseits etwas kaputt zu machen, um es dann wieder zu reparieren. Vor allem wenn es beim Biogasanbieterwechsel eine Alternative gibt, wo man erst gar nichts kaputt machen würde. Zwischen den drei Tarifen fällt die Entscheidung also nicht schwer: 100 % Biogas gewinnt.

Das kostet 100 % Biogas.

 

Gibt es zertifizierte Biogastarife?

Ja! Zum Beispiel von TÜV Nord zertifizierte Gastarife. Dabei wird dem Gastarif jedoch nur abverlangt, dass er „klimaneutral“ ist. Es werden also nicht nur Biogastarife, sondern auch Klimatarife aus 100 % Erdgas zertifiziert. Auch das Grüner Gas-Label garantiert kein 100 % Biogas.

Das Label naturemade hingehen zertifiziert Biogasanlagen, die ihr Gas zu 100 % aus erneuerbaren Energien produzieren. Unsere Biogasanlage von Polarstern wurde von naturemade mit der naturemade star-Zertifizierung ausgezeichnet. Hier erhältst du mehr Infos zu naturemade.

 

Wie wechselst du zum neuen Biogastarif?

Du hast noch nie den Gasanbieter gewechselt? Keine Sorge, es ist ganz einfach. Hast du dich beim Ökogasvergleich unter den Biogastarifen zurechtgefunden und ein passendes Angebot gefunden, kannst du gleich auf der Website des Gasanbieters wechseln. Dazu musst du deine PLZ und deinen Gasverbrauch in kWh in den Biogasrechner eingeben. Deinen Gasverbrauch findest du auf deiner letzten Jahresabrechnung, alternativ kannst du ihn aber auch anhand deiner Wohnungsgröße schätzen. Dann wird dir dein persönlicher monatlicher Tarif angezeigt.

Dann noch Kontaktdaten angeben und dein Wechsel ist perfekt. Später wird dich dein neuer Gasanbieter noch nach deiner Zählernummer fragen. Diese kannst du direkt von deinem Zähler ablesen. Der Zähler befindet sich entweder direkt in deiner Wohnung, im Treppenhaus oder im Keller. Frag am Besten bei deinem Vermieter nach.

Gaszählernummer vom Gaszähler ablesen
So findest du deine Gaszählernummer
Zum Biogasrechner

Sollte sich dein Verbrauch im Laufe des Jahres verändern, brauchst du dir keine Sorgen machen: Am Ende des Abrechnungszeitraums wird die Differenz ausgeglichen. Alternativ kannst du deine monatlichen Abschlagszahlungen anpassen lassen. Außerdem gibt es jede Menge Tipps, wie du deinen Gasverbrauch senkst und dadurch Geld sparst. 

Interessierst du dich auch für Ökostrom? Dann schau dir unsere Wirklich Ökostrom-Seite an. Dort findest du alle Informationen, die du als Privatverbraucher brauchst. Hast du ein Gewerbe kannst du dich auf unserer Gewerbestrom- und Gewerbegas-Seite kundig machen.

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