Sachspenden werden Geldspenden | Polarstern
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App-Tipp: Mit SWOP-Team machst du Sach- zu Geldspenden

Dinge, die die Welt wirklich braucht, gibt’s auch: SWOP-Team ist eine Flohmarkt-App, mit der jeder Sachen, die man nicht mehr braucht, ganz leicht verkaufen kann. Der Clou: Der Käufer bezahlt nicht den Verkäufer, sondern spendet über die App einen Betrag seiner Wahl an eine soziale Einrichtung in der Region. Geht ganz schnell und bringt wirklich was! Darüber wollten wir mehr wissen. Das SWOP-Team arbeitet nicht weit weg vom Polarstern-Büro, so konnten wir schnell ein paar Fragen rüberwachsen lassen. SWOP-Mitgründer Christoph Kastenbauer hat sie beantwortet. 

Sachspende Swop

Foto: Christoph Kastenbauer ist Mitgründer von Swop-Team. Für die gute Sache hat er sogar seinen heißgeliebten Game Boy zur Geldspende gemacht.

Christoph, wie funktioniert die Swop-Team App?

CHRISTOPH An sich ganz ähnlich wie bekannte digitale Flohmarkt-Formate. Ich habe Gegenstände, die immer noch von guter Qualität sind, die ich aber nicht mehr benütze. Ich inseriere sie mit wenigen Klicks auf unserer Fotowand, der User in der Region kann den Gegenstand sofort sehen, per Chat anfragen und bei Zusage abholen. Jetzt der besondere Unterschied: Der Abholende des Gegenstandes bezahlt nicht, sondern spendet – und zwar direkt über die APP einen selbst gewählten Betrag an eine soziale Organisation in der Region. So werden überschüssige Gegenstände zu Geldspenden. 

Swop Flohmarkt-App

Wie kam es zur Idee? Seid ihr privat Flohmarkt-Fans?

CHRISTOPH Wir mögen Flohmärkte, würden uns aber nicht als totale Hardcore-Fans bezeichnen. Der Anlass war ein ganz einfacher: Matthias, der ursprünglich auch die Idee hatte, wollte eine schöne Kommode - von seiner Oma vor Jahren geschenkt – nicht einfach wegschmeißen oder bei Ebay für ein paar Euro einstellen. Er wollte den sentimentalen Wert, den der Gegenstand für ihn hatte, einfach weitergeben. Sein erster Plan war es, den Gegenstand direkt als Sachspende einer sozialen Organisation zu geben. Dann, nach mehreren Versuchen, die Erkenntnis: Soziale Organisationen können Sachspenden oft nicht sinnvoll verwerten und nehmen sie etwa aus Gründen der Kapazität erst gar nicht an. Hier kam dann die Idee: Wieso nicht über einen kleinen Umweg potentielle Sachspenden zu Geldspenden machen, die dann wirklich überall effektiv helfen können.

Hast du schon mal etwas gewoppt, das dir besonders am Herzen lag, das du aber trotzdem weggeben musstest?

CHRISTOPH Mein erster SWOP war ein Gameboy Advance. Das war ein wirklich nostalgisches Erlebnis, da ich als Kind einen hatte und es liebte, Super Mario darauf zu zocken. Der war dann irgendwann nach diversen Umzügen weg und einen auf SWOP zu finden, war wie ein Stück Kindheit zurückbekommen. Auf der anderen habe ich auch Kindheitssachen über SWOP weggegeben. Das war zwar nicht immer leicht, aber eben auch mit dem guten Gefühl verbunden, damit konkret Menschen helfen zu können. 

Wie können sich gemeinnützige Organisationen bei euch registrieren lassen?

CHRISTOPH Anfangs hatten wir pro Region eine soziale Organisation, die sich bei uns registrieren und dann über die Eingabe der entsprechenden Postleitzahl in der APP direkt aufgerufen werden konnte. Mittlerweile können sich auch mehrere Organisationen pro Region bei uns registrieren. Die Organisation muss sich dabei zuerst bei uns bewerben, wir prüfen sie ob ihrer Gemeinnützigkeit, und vergeben dann einen individuellen Link, über den die Organisation ihre Community zu ihrem eigenen Flohmarkt einladen kann.

Wo gibt’s die App?

CHRISTOPH Die APP gibt’s für iOS und Android, einfach in den entsprechenden Stores SWOP-Team eingeben und herunterladen. 

Auch den Stromanbieter kann man über Handy oder Computer swoppen. Bei Polarstern spendet man dann einen kleinen Betrag für die Energiewende in Kambodscha. Was denkt ihr, wie man mehr Unternehmen für soziales Engagement begeistern kann?

CHRISTOPH Grundsätzlich erleben wir ja zurzeit ein generelles Umdenken in der Wirtschaft. Immer mehr Unternehmen wollen sich sozial und ökologisch engagieren und suchen hier natürlich auch nach neuen, modernen Konzepten. Hier heißt es Aufmerksamkeit zu schaffen und direkt auf die Unternehmen zuzugehen. Der Wille für Engagement ist in allen Bereichen immer mehr vorhanden, ob das jetzt Unternehmen, kleinere Betriebe oder Privatpersonen sind. Wichtig ist es hier unserer Meinung nach vor allem, soziales Engagement in alltägliche Handlungen zu integrieren, wie etwa bei uns das Platz schaffen und das Suchen nach schönen Gegenständen mit dem Prinzip des Spendens automatisch zu kombinieren. Dieses Prinzip wollen wir jetzt in ganz Deutschland etablieren. Aus den tausenden Tonnen ungenutzten Gegenständen, die in Deutschland so in Kellern und Dachböden einstauben, wollen wir effektive Hilfe für soziale Organisationen schaffen, sozusagen eine neue, gewaltige Spendenquelle anzapfen. Dafür machen wir zurzeit auch eine Crowdfunding-Kampagne, für die technische und sonstige Optimierung unserer neuen Art des Spendens. 

Wichtig: Wir finden, dass das eine tolle Sache ist. Deshalb bekommt jeder, der auf der Crowdfunding-Seite 30 Euro spendet, von uns einen Willkommensgutschein für Wirklich Ökostrom im Wert von 40 Euro. Auf geht's, swoppen!

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