Heizkosten senken

5 Tipps, wie du deine Heizung pimpst

Wie gemütlich eine Wohnung wirklich ist, merkt man erst, wenn der Winter da ist. In der einen sind die neuen Fenster so dicht, dass du es keine halbe Stunde ohne Stoßlüften aushältst, in einer anderen ist es morgens im Bad so kalt, man möchte weinen. Wer bewusst heizt und ein bisschen in Technik investiert, hat immer die richtige Temperatur im Raum und kann bis zu 30 Prozent Heizenergie und Heizkosten sparen.

Auf einen Blick:


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1. Programmierbare Thermostate.

Es erfordert schon ein bisschen Disziplin, ständig jeden Heizkörper auf die richtige Temperatur zu regulieren. Mit programmierbaren Thermostaten lassen sich gewünschte Temperaturen für bestimmte Uhrzeiten einfach vorprogrammieren. So hat es zum Beispiel morgens im Bad automatisch schöne 23 °C. Programmierbare Thermostate lohnen sich vor allem für Haushalte mit vielen Heizkörpern. Auch erfordert der Austausch keine großen handwerklichen Fähigkeiten: altes Thermostat abschreiben – neues drauf, fertig. Wer sicher gehen möchte, nimmt am besten das alte Thermostat mit ins Geschäft, um den richtigen Anschluss oder Adapter für den Heizkörper zu finden. Programmierbare Thermostate mit Fenstersensoren regulieren zusätzlich die Temperatur nach unten, wenn du lüftest. Pogrammierbare Thermostate können bis zu 8 Prozent Energie sparen.

 

2. Smarte Thermostate.

Noch genauer sind smarte Thermostate. Sie regulieren die Raumtemperatur automatisch nach Anwesenheit der Personen und Wetterlage. Weil die Thermostate mit einer App auf deinem Handy vernetzt sind, erkennen sie zum Beispiel, ob du das Haus verlässt oder gerade nach Hause kommst. Im Ergebnis sparen smarte Heizanwendungen so bis zu 30 Prozent Heizenergie. Bei 100 Quadratmetern mit Gasheizung kannst du potenziell 250 Euro im Jahr sparen.

>>> Zum Test: So funktioniert ein smartes Thermostat. 

 

3. Smarte Rollläden.

Smarte Rollladensteuerungen reagieren automatisch auf Licht und Außentemperaturen. Sie fahren an kalten Tagen automatisch hoch, um die Wärme der Wintersonne in den Raum zu lassen und wieder runter, wenn es dunkel wird. Das sorgt für Dämmung und hält die Wärme im Raum. Die Installation ist etwas aufwendiger als bei smarten Thermostaten. Damit deine Rollläden auf eine smarte App reagieren können, muss erst ein funkfähiger Rollladenmotor im Rollladenkasten eingebaut werden.

 

4. Hydraulischer Abgleich.

Spätestens wenn es in deinem Haus im Erdgeschoss zu heiß und im obersten Stock zu kalt ist, muss ein hydraulischer Abgleich durchgeführt werden. Anders als beim Austausch von Thermostaten brauchst du hier einen Fachmann. Unter einem hydraulischen Abgleich versteht man die optimale Regulierung des Heizwassers in den Rohren. Oft verteilt sich das Heizwasser nicht gleichmäßig. Nahe am Heizkessel stehende Heizkörper sind überversorgt, weit entfernte unterversorgt und werden nicht heiß. Bei einem hydraulischen Abgleich berechnet ein Fachmann den optimalen Heizwasserdurchfluss für jede Heizfläche und stellt das Heizsystem entsprechend ein. In Einfamilienhäusern fallen für einen hydraulischen Abgleich je nach Situation Kosten zwischen 200 und 500 Euro an. Die Investition ist aber nötig, um nicht Geld zu verlieren – und nicht zu frieren. Wenn du gleich das gesamte System auf den Kopf stellst, Rohre dämmst und die Heizungspumpe austauschst, wird es natürlich teurer. Mit Kosten über 1.000 Euro musst du in jedem Fall rechnen.

 

5. Solarthermieanlage: Wärme selbst erzeugen.

Auch bei der Energie ist Selbstgemacht auf Dauer günstiger. Eine Solarthermieanlage liefert schon bis zu 60 Prozent der Energie fürs Warmwasser, und kann in Verbindung mit einem modernen Brennwertkessel den Heizbedarf um bis zu 30 Prozent senken. In den Sonnenmonaten liefert die Anlage die Energie zum Duschen, Baden, Händewaschen und unterstützt optional die Heizung. Mit ca. 2.500 Euro ist man schon dabei. Die Ersparnis spült das Geld wieder rein.       

 

Keine Investition nötig: klimaneutral heizen.

Fast die Hälfte aller Haushalte heizt mit Erdgas. Wer einen eigenen Gaszähler hat, kann seinen CO2-Fußabdruck fürs Heizen auf 0 setzen und den Gesamtabdruck um 17 Prozent. Wir haben das richtige Zeug: Wirklich Ökogas von Polarstern wird ausschließlich aus organischen Reststoffen erzeugt. Garantiert ohne Mais aus Monokulturen oder Gülle aus der Massentierhaltung. 


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