4 gute Bio-Betriebe, die wirklich Bio sind | Polarstern
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4 gute Bio-Betriebe, die wirklich Bio sind

Ich war heute mal wieder Essen einkaufen. Das klingt für euch harmlos, aber für mich ist das moralischer Stress. Ich sag euch, warum. Egal vor welchem Einkaufsregal ich stehe: Gurken, Kaffee, Eier, Joghurt – es gibt da immer diese 50 verschiedenen Sorten von dem einem Lebensmittel, das ich will. Ein paar von ihnen sind böööse, das weiß ich. Außer die, wo Bio drauf steht, oder? 

Bio ist nicht gleich Bio

Die hier unten zum Beispiel: Sehen gut aus, stehen aber sicher wegen Amnesty International vor Gericht. Die weiter oben mit dem schönen Etikett, darf ich auch nicht kaufen, weil sie auch den bösen gehören, nur unter anderem Namen. Hier, diese weiter unten sehen aus wie frisch gezüchtet aus Monsanto-Paradies. Daneben etwas, das mich an Dolly das Schaf erinnert. Und dann gibt es ja seit ein paar Jahren auch immer ein paar, etwas grüner im Design, die in irgendeiner Form Bio-Lebensmittel zu sein scheinen. Aber Bio ist nicht gleich Bio und das Doofe dabei: Lebensmittel sind oft nur ein bisschen Bio. Reicht uns das? 

Mehr Bio wagen! (frei nach Willy Brandt)

Wie wir wissen: Bio schützt vor denken nicht. Das heißt, seit dem sich das Bio-Label verkauft wie CO2 Zertifikate (nämlich völlig unter Wert), bedeutet es oft nicht viel. Leider. Eier bekommen zum Beispiel schon das „Freiland“-Label aufgedrückt, wenn die theoretische Möglichkeit für jedes Huhn besteht, mal kurz den Himmel anzugucken – das passiert dann über Wenige-Quadratmeter-Terrassen, die an die Hallen angebaut werden. Zack: Bio-Lebensmittel. Bio-Gemüse muss auch nur zu einem gewissen Prozentsatz gentechnik- oder pestizidfrei sein und der (An-)Bauer darf ein paar Dünger weniger verwenden. Zack: trotzdem Bio. 

Bio Produkte

10 % Öko = 100 % Schwindelig

Überhaupt ist es schwierig zu wissen, was jetzt genau was ist. „Alkoholfrei“ enthält jetzt irgendwie doch Alkohol; bei „Laktosefrei“ ist auch Laktose drin. Bio ist nicht gleich Bio, und für Bio-Lebensmittel riesige Monokulturen zu unterhalten, die auf Kosten der Regenwälder oder Nahrungsmittelproduktion der ansässigen Bevölkerung gehen, macht auch keinen Sinn. Und der größte Schock für mich war, dass man in Deutschland „Ökogas“ bekommt, das zu mehr als 90% aus fossilem Gas besteht. Alles scheint Interpretationssache zu sein. Die Gewinnerfrage im Marketing: Wie umkurvt man möglichst gewieft die bestehenden Gesetze? 

Die 100 % Bio

Ist das etwa alles, was wir können? Gibt es nicht auch etwas, was derzeit Wirklich Bio ist? Wirklich Öko? Jemand, der, sagen wir (frei nach Willy Brandt) „mehr Bio wagt“? Ihr kennt ja die Slogans „We are the 99%!“ – Gibt es nicht auch 100%? Gibt es, bei den Polarstern Partnern. Und jetzt wisst ihr auch gleich, wo; wir stellen sie Dir vor. 

Bio ist nicht gleich Bio

„Andechser-Natur“: 100% Bio-Lebensmittel

„100% Bio-Lebensmittel – und nicht nur ein bisschen“ heißt für Andechser-Natur,  Milchprodukte anzubieten, die echten Bio-Standards entsprechen. Nicht nur den staatlich geregelten und den EU-Richtlinien, sondern wirklich nachhaltigen. Sie engagieren sich gleichzeitig für Tier- und Bodenschutz, der Gewässerhaushalt wird nicht belastet, Artenvielfalt und Biodiversität wird gefördert und natürlich auf Gentechnikfreiheit Wert gelegt. Prüfen lässt sich Andechser-Natur von strengen Kontrollvereinen, die die Messlatte für wirkliche Bio-Zertifizierung wirklich nachhaltig ansetzen: Bioland, Demeter, Naturland oder Biokreis. Ein 100% Bio-Lebensmittel zu kaufen heißt auch: Wissen wo etwas herkommt. So wie wir von Polarstern Wert darauf legen, dass jeder weiß wo seine Energie erzeugt wird, läuft es bei Andechser genauso: Hier kann man vom Etikett online zurückverfolgen, woher genau die Milch und der Joghurt kommen. Wenn man eine Kuh-Patenschaft antritt, weiß man sogar, aus welchem Euter. 

Bio ist nicht gleich Bio

Ackerhelden: Echte Helden ackern selbst

Jeder kann für bessere Ernährung sorgen, man sieht es auch immer öfter: Kleine Ackerflächen in der Stadt, eine Schaufel im Boden und viele glückliche Gesichter – weil diese gerade ihr eigenes Essen geerntet haben. Habt ihr nicht auch schon heimlich mal davon geträumt, euch (wie das früher so war) selbst zu versorgen? Die Ackerhelden sind Partner von Bioland und vermieten deutschlandweit streng zertifizierte Bio-Gemüseäcker an alle, die keine Lust mehr auf Fabrikgemüse haben. Jeder Acker ist schon mit 20 Gemüsesorten vorbepflanzt und bis Ende November kannst du bis zu 30 Sorten knackfrisches Bio-Gemüse ernten. Die Äcker und alles, was darauf wächst, sind je nach Standort streng nach den Anbaurichtlinien von Bioland, Biokreis, Demeter oder Naturland bewirtschaftet. Das ist Natur pur, ohne Chemie und Genmanipulation: 100% Bio-Lebensmittel regional und saisonal. Wasser, Geräte und Bio-Gemüse zum Nachsäen und Nachpflanzen stellen die Ackerhelden kostenlos zur Verfügung. Keine Ahnung vom Ackern? Auch kein Problem! Die Ackerhelden liefern ein Rund-um-sorglos-Beratungspaket. Einfacher, frischer und echter geht’s nicht. Danke dafür! Auf geht’s – die Saison beginnt am 16. Mai! 

Bio

Coffee Circle – 100 % Fairtrade und Bio-Lebensmittel mit Geschmack

Der Kaffee von Coffee-Circle kommt, wenn man so will, aus der Geburtsstätte des Bio-Kaffees: der Region Kaffa in Äthiopien. Kaffee kommt dort ganz natürlich schon bio vor, wächst und gedeiht im Schatten anderer Pflanzen. Durch diese Nähe schützen sich die Sträucher gegenseitig vor Schädlingen. Pestizide sind dadurch völlig überflüssig, widersprechen aber so oder so dem Selbstverständnis der Kaffe-Bauern.  Das Besondere bei Coffee Circle ist, dass sie den traditionellen Bio-Kaffeeanbau mit einem fairen und direkten Handelsmodell verknüpfen: Zwischenhändler werden ausgeschaltet, und wenn du hier in Deutschland eine der hervorragenden Coffee-Circle-Sorten kaufst, unterstützt du gleichzeitig mit 1 € ein Entwicklungszusammenarbeits-Projekt aus den Bereichen Gesundheit, Bildung oder Kaffeeanbau, das du auf der Homepage frei wählen kannst. Dort kannst du auch nachlesen, was mit deiner Unterstützung gerade passiert oder schon passiert ist. Ähnliches machen wir übrigens auch schon: Mit jedem Wechsel zu Wirklich Ökostrom oder Wirklich Ökogas hilfst du nämlich einer Familie in Kambodscha beim Bau ihrer eigenen kleinen Biogasanlage

100 % Solidarische Landwirtschaft mit dem Kartoffelkombinat

Verwirrung vorm Einkaufsregal im Supermarkt ist beim Kartoffelkombinat allein schon deshalb ausgeschlossen, weil du selbst Teil des Unternehmens bist. In Deutschlands größter solidarischer Bio Landwirtschaft bestimmst du zusammen mit den Betrieben aus dem Umland, was angebaut werden soll. Im Kombinat trägt jeder das unternehmerische Risiko mit und jeder weiß, woher das Gemüse kommt und wie es angebaut wird. Nämlich ohne lange Transportwege, Pestizide, Kunstdünger, beheizte Gewächshäuser oder überflüssige Verpackung. Auch Überproduktion ist ausgeschlossen, da du ja gemeinsam mit den anderen bestimmst, was überhaupt gebraucht wird ; wenn man schon ein gutes Bio-Lebensmittel erhält, gehört es auch nicht in die Tonne. Und weil wir hier in Deutschland wirklich reichlich an leckerem Gemüse haben, kommen die Mitglieder wieder auf den Geschmack von regional und saisonal. Wer gerne Brot zum Gemüse isst, kann gleich noch ein Brotabo beim Kartoffelkombinat-Bio-Bäcker dazu bestellen - 100% bio versteht sich. Interessant: Das Gemüse fürs Jahr ist in Kalenderwochen eingeteilt, guckt mal! 

Und Kochen? Mit Polarstern!

Naatsiwenyaa Samabitsiwaba!! Oder wie ging das nochmal? Warum jetzt überhaupt König der Löwen? Ich sag’s euch: Der eeewige Kreis des Lebens und der Nahrungsmittel hat sich bis heute etwas verändert: Ohne Energie geht nichts mehr. Ohne Energie keine Produktion, kein Transport, kein Kochen, und auch kein 100% Bio. Findet ihr nicht auch, es wären keine 100%, wenn man zwar Bio-Lebensmittel isst, aber keine Ökoenergie zu Hause zum Kochen hat? Eben: Hier geht's zu Wirklich Ökostrom aus 100 % deutscher Wasserkraft und Wirklich Ökogas aus 100 % organischen Reststoffen. 

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